| 12.06.2010 | Missionskonferenz Edinburgh 2010 |
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Internationaler Direktor der Weltweiten Evangelischen Allianz ruft bei der Edinburgh 2010 Konferenz neu zu einer authentischen christlichen Mission auf Der Internationale Direktor der Weltweiten Evangelischen Allianz Dr. Geoff Tunnicliffe erklärte auf der Edinburgh 2010 Konferenz, dass eine christliche Mission in der heutigen Welt Hand in Hand mit einem authentischen Zeugnis für Jesus Christus gehen muss. Die Konferenz fand vom 2.-6. Juni in der Schottischen Hauptstadt statt, um das Hundert-Jahr-Jubiläum der historischen Weltmissions-Konferenz zu begehen, die 1910 am gleichen Ort stattgefunden hat. Die Konferenz im Jahr 1910 versammelte 1.200 protestantische Missionsleiter, vor allem aus Nordamerika und Nordeuropa. Edinburgh 2010 brachte über 300 christliche Leiter aus verschiedenen Traditionen und Denominationen zusammen, unter ihnen einige Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz, wie deren internationaler Direktor Dr. Geoff Tunnicliffe. Eine große Anzahl evangelikaler Leiter, unter ihnen auch Leiter der Pfingstbewegung, waren aktive Teilnehmer der Veranstaltung. Das Thema der Konferenz lautete „Christus heute bezeugen“. Dabei gehe es, wie Dr. Tunnicliffe betonte, nicht um vage Theorien, sondern darum, Jesus Christus froh in der Praxis zu bezeugen. Eine authentische christliche Mission muss Jesus in Wort, Tat und Charakter widerspiegeln. Außerdem sei eine Kirche nicht authentisch, wenn sie nicht eine leidenschaftliche Hingabe an die Mission besäße. Dr. Tunnicliffe erinnerte die christlichen Leiter daran, dass es keinen Ort auf der Welt gäbe, an dem die Aufgabe der Kirche erfüllt sei, und dass es noch viele unerreichte Gruppen gibt. Gott rufe die ganze Kirche dazu auf, das ganze Evangelium in die ganze Welt zu tragen; und dieser Ruf erneuere sich in jeder Generation. Dr. Tunnicliffe erklärte, dass Uneinigkeit in der Kirche es der Welt schwerer mache, an Christus zu glauben. Er rief die teilnehmenden Christen der Konferenz dazu auf, aufeinander zu hören, Brücken zu bauen, zusammen zu beten und zu lernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Ein anderer Repräsentant der WEA war Rev. Bertil Ekstrom, Executive Director der WEA Mission Commision. Er sprach über das Zeugnis der Christen in Lateinamerika und die Probleme, die ein Mangel an Einigkeit und aktiver Teil- und Einflussnahme an der Gesellschaft hervorruft. Obwohl es in Lateinamerika eine der größten und stärksten christlichen Kirchen gibt, gibt es immer noch viele Menschen, die noch nicht mit dem Evangelium erreicht wurden, unter ihnen 200 eingeborene Stämme, Immigranten und eine wachsende weltlich orientierte Mittelklasse. Abschließend sagte Ekstrom: „Wir feiern das Wachstum der Kirche auf unserem Kontinent nicht in Zahlen, sondern in dem wachsenden Verlangen, Gottes Reich in unseren Ländern und dem Rest der Welt kommen zu sehen.“ Am Ende der Konferenz wurde ein Common Call, der die Anliegen und Verpflichtungen der breiten Masse der Teilnehmer widerspiegelt, verfasst. Die Weltweite Evangelische Allianz ruft seine Mitglieder dazu auf, sich mit diesem Ruf zum Handeln auseinanderzusetzen und darauf zu antworten. Der Common Call kann HIER in englischer Originalsprache (PDF 26KB) herunter geladen werden. |





