| 07.01.2012 | Der neue Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz: Wir nehmen die Kämpfe an! |
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Zum Amtsantritt am 01.01.2012 verlautbart der neue Vorsitzende der DEA, Dr. Michael Diener (Kassel), im Hauptberuf Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, folgendes Statement:
Keine Frage – 2012 wird ein Jahr voller Herausforderungen: politisch, wirtschaftlich, aber auch ethisch und religiös. Offensichtlich und verborgen vergrößern sich in unserer Gesellschaft die Kampfplätze um Gemeinwohl oder Egoismus, Demokratie oder Oligarchie, Glaube oder Atheismus, Wahrheit oder Beliebigkeit. Und wir sind als Christenmenschen mittendrin. Diese Kämpfe nehmen wir an – nicht übermütig, wahrlich nicht, aber glaubensmutig, demütig und mit langem Atem. Das geht nicht ohne die von Philipp Spitta (1801–1859) politisch unkorrekt und doch treffend so genannten „scharf geschliffnen Waffen der ersten Christenheit“. Unsere SchwerpunkteEinige davon will ich hervorheben und damit, ganz und gar nicht zufällig, bleibende Schwerpunkte der Evangelischen Allianz in Deutschland beschreiben Nichts wollen wir tun oder sagen, was nicht vorher durchbetet worden ist. Die Gebetswoche der Allianz am Jahresbeginn ist dafür eine erste mächtige Gelegenheit. Wir bleiben als Christenmenschen unterschiedlicher Prägung aus Überzeugung einmütig beieinander. Wir suchen aktiv die Verständigung und lassen uns als Glieder am Leib Christi nicht auseinanderdividieren. Auch nicht von denen, die glauben, die Weite des Reiches Gottes an ihrer eigenen Kragenweite ablesen zu können. Wir bezeugen Jesus Christus:Wir wissen, wer wo Weihnachten und Ostern entschieden hat, wer die ganze Welt und jedes einzelne Leben in seinen Händen hält, und den verkündigen wir, mutig und fröhlich! Im persönlichen Gespräch ebenso wie in Gottesdiensten, in Glaubenskursen und in Evangelisationsveranstaltungen. So wird im Sinne der Jahreslosung die Gnade Gottes zum Thema in unserer Leistungsgesellschaft. Wir leben alternativ:„Neu geboren“ zu sein, macht sich bemerkbar – unseren Beschränktheiten zum Trotz – in unseren Familien, an den Arbeitsplätzen, in der Nachbarschaft, in den Vereinen und Netzwerken. Wir leben unseren „Glauben (auch) am Montag“ und unterstützen uns gegenseitig dabei. Wir mischen uns tatkräftig und uneigennützig in unsere Gesellschaft ein, nicht besserwisserisch, sondern liebevoll. Und wir stehen zu unseren Überzeugungen, auch wenn sie nicht mehrheitsfähig sind und „Phobieverdächtigungen“ zur neuen Masche unserer Diskussionskultur zu werden drohen. Wir sind barmherzig:An unserer Barmherzigkeit und Liebe wollen wir erkannt werden. Ich nehme das bekannte Zitat Heinrich Bölls aus dem Jahr 1967 mit in dieses neue Jahr: „Unter Christen ist Barmherzigkeit wenigstens möglich, und hin und wieder gibt es sie: Christen; und wo einer auftritt, gerät die Welt in Erstaunen … Millionen Menschen (Christen) auf dieser Welt haben die Möglichkeit, die Welt in Erstaunen zu setzen. Vielleicht machen einige von dieser Möglichkeit Gebrauch …“ Quelle: idea |





