| 06.08.2012 | 2500 Teilnehmer auf Allianzkonferenz in Bad Blankenburg |
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Zum Auftakt erinnerte der Vorsitzende der DEA und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener, daran, dass zahlreiche Verse dieses Buches auch in nicht-kirchlichen Kreisen bekannt seien, etwa die Erkenntnis „Hochmut kommt vor dem Fall“ oder die Mahnung „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“. In der Kirche selbst spielten solche Sprichwörter keine große Rolle, obwohl sie zu einem gelingenden Leben beitragen sollen. Manche Christen schwärmten so sehr von Jesus Christus, dass sie darüber die Lebenswirklichkeit vergäßen. Die DEA will auch in Zukunft ihre Hauptkonferenz „konservativ strukturiert“ gestalten. Das kündigten der Vorsitzende Diener, der Generalsekretär Hartmut Steeb, und der Konferenzleiter, Allianzhaus-Direktor Thomas Günzel, bei einer Pressekonferenz am 2. August in Bad Blankenburg an. Wesentliche Programmpunkte sind Bibelarbeiten, Gebete und traditionelle Kirchenlieder. Hauptveranstaltungsort ist eine 1906 erbaute Versammlungshalle, deren rund 2.000 Sitzplätze größtenteils noch original erhalten sind. Auch die Speisehalle stammt aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts. „Diese Schlichtheit und die klare Verkündigung sind auch für junge Menschen attraktiv“, sagte Diener. Nach Angaben Günzels ist etwa die Hälfte der rund 2.500 Teilnehmer jünger als 25 Jahre.Die Öffentlichkeitswirksamkeit der 117. Allianzkonferenz beschränkte sich nicht nur auf kirchliche Kreise. So nahmen etwa auch Politiker wie der Bad Blankenburger Bürgermeister Frank Persike (Die Linke), der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (Chemnitz) und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder teil. Kauder erinnerte daran, dass es Christen in vielen anderen Regionen der Welt nicht möglich sei, so ungehindert zusammenzukommen wie in Deutschland. Vor allem dort, wo islamische Bewegungen an der Macht seien, bekämen Christen zunehmend große Probleme, etwa in Nigeria und im Sudan. Quelle: IDEA/ÖEA
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Mehr als 2.500 Christen befassten sich auf der 117. Allianzkonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) mit der jüdischen Weisheitsliteratur. Unter dem Motto „Weise Sprüche statt leerer Worte" stand vom 1. bis 5. August in dem thüringischen Kurort Bad Blankenburg das biblische „Buch der Sprüche“ im Mittelpunkt.