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07.01.2010 | Jürgen Werth: Entführte Christen pflegen Islamisten! |
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"Wir sind erleichtert, dass es ein erneutes Lebenszeichen der Familie Hentschel aus Sachsen gibt. Sie helfen mit ihrer Ausbildung als Krankenpfleger verwundeten muslimischen Kämpfern, wie es der Vize-Ministerpräsident des Jemen am Donnerstag vor der Presse in Sanaa mitteilte. Sie pflegen jene Menschen, die ihnen Schlimmes angetan haben und durch die Geiselhaft weiter antun. Das ist eine Aufgabe, die Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz allen Christen aufgetragen hat, auch seine Feinde zu lieben und ihr Leben zu retten. Bereits Anfang der Woche hatte die Deutsche Evangelische Allianz beschlossen, in der kommenden "Allianz-Gebetswoche" in besonderer Weise für die entführte Familie zu beten." Jürgen Werth, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
Zur Information: Die 5köpfige Familie Hentschel wurde im Juni 2009 im Jemen entführt. |
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07.01.2010 | Allianzgebetswoche 2010: „Zeugen sein“ |
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ERF Medien begleitet die Veranstaltung im Radio und im Internet
Wetzlar (ERF). Die weltweite Gebetswoche der Evangelischen Allianz vom 10. bis 17. Januar 2010 wird durch zahlreiche Sendungen bei ERF Medien im Radio als auch im Internet unter www.erf.de begleitet. Die Gebetswoche zu Beginn des Jahres steht unter dem Thema "Zeugen sein".
Alle Sendungen zur Allianzgebetswoche in Deutschland können zusätzlich im Internet gehört oder als MP3-Datei auf den PC geladen werden.
Die Sendungen zur Gebetswoche bei ERF Radio im Überblick:
Sonntag, 10. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... aus der Begegnung mit dem Auferstandenen“. Mit Allianzreferent Ulrich Materne (Wittenberge). Montag, 11. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit der Glaube wächst“. Mit dem Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien, Jürgen Mette (Marburg). Dienstag, 12. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit Menschen gerettet werden“. Mit Wolfhart Neumann (Brandis). Mittwoch, 13. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit es der "Stadt" gut geht“. Mit dem Generalsekretär des Bibellesebundes, Dr. Christian Brenner (Marienheide bei Gummersbach). Donnerstag, 14. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit Menschen Hoffnung gewinnen“. Mit Dozent Dr. Horst Afflerbach (Bergneustadt). Freitag, 15. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... von Generation zu Generation“. Mit dem Generalsekretär des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Theo Schneider (Kassel). Samstag, 16. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit Menschen Orientierung finden“. Mit Pastor Bernd Bierbaum (Bremen). Sonntag, 17. Januar, 21.30 Uhr: „Zeugen sein... damit Gott geehrt wird“. Mit Pastor Ekkehard Vetter (Mülheim).
Auch in der Morgensendung „Aufgeweckt“ bei ERF Radio zwischen 6 und 9 Uhr gibt es täglich Impulse zur Gebetswoche. In der Sendung „
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“ (So. 13 und 18, Fr. 20 Uhr) wird die Allianzgebetswoche Thema sein.
Alle Radiosendungen sind zu empfangen über Satellit digital (ASTRA 12,460 GHz horizontal, Symbolrate 27.500) und analog (ASTRA 10,906 GHz vertikal, 7,38 MHz), im Kabel sowie über Mittelwelle 1539 kHz (Mainflingen) und im Internet (www.erf.de). |
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11.12.2009 | Stoppt Christenverfolgung! |
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Am „Tag der Menschenrechte“, dem 10. Dezember, fand in Wien ein Aktionstag für die verfolgten Christen statt. Mehr als 20 Organisationen beteiligten sich daran, um der Öffentlichkeit diese vielfach unbekannte Tatsache vor Augen zu führen.
In einem Schreiben an die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ versicherte Außenminister Michael Spindelegger, dass die europäische Union sich einig ist, „dass der Zunahme von Diskriminierung und Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten verstärkt und mit wirksamen Mitteln entgegnet werden muss“.
Mehr als 250 Millionen Christen in 50 Ländern werden wegen ihres Glaubens diskriminiert. Die Situation hat sich insgesamt verschlechtert. Zwischen 80 und 90 Prozent aller wegen Religionszugehörigkeit verfolgten Menschen sind Christen, allein 2008 wurden rund 175.000 Christen aufgrund ihres Glaubens getötet. Das sind alarmierende Zahlen, die bislang in Österreich und Europa verschwiegen und verdrängt wurden. Laut Weltverfolgungsindex 2009 mehrerer Menschenrechtsorganisationen, geschieht dies vor allem in den islamischen Staaten wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Afghanistan, aber auch in kommunistischen Staaten wie der VR Nordkorea, Vietnam oder China. In den letzten Monaten wurde über schwerste Gewalttaten gegen Christen – vor allem aus dem Irak, Ägypten, Eritrea und der Türkei berichtet. Oft wird Gewalt gegen christliche Minderheiten staatlich unterstützt oder stillschweigend toleriert.
Die Christen in Österreich und Europa können nicht länger wegsehen und tun, als ob dies weit weg ist. Auch in Europa nimmt die Diskriminierung gegenüber Christen und deren biblischen Werten zu. Außerdem haben wir das biblische Mandat, den verfolgten Brüdern und Schwestern zu gedenken und für sie eine Stimme in der Öffentlichkeit zu sein.
Edwin Jung Der Direktor von AVC Österreich (= „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“) vertrat beim diesjährigen Aktionstag auch die Österreichische Evangelische Allianz. |
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29.11.2009 | Schweizerische Evangelische Allianz zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz |
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Jetzt die Grundfragen des Zusammenlebens klären
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist enttäuscht über das Abstimmungsresultat, welches den Weg zu konstruktiven Lösungen schwieriger macht. Auch über die Muslimverbände zeigt sich die SEA enttäuscht, weil es die Leitenden der Muslimverbände verpasst haben, ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen und die Ängste der Bevölkerung gegenüber dem politischen Islam zu zerstreuen.
Zürich, 29. November 2009 (th/hjl) – Zur Beantwortung der Grundfragen, die sich im Zusammenleben mit Menschen aus islamisch geprägten Kulturen stellen, hat die heutige Abstimmung keine Lösung gebracht. Beispielsweise zur Integration, zur Religionsfreiheit, zum Schariagesetz oder der Parallelgesellschaft. Verfolgten Christen weltweit hat sie keine bessere Ausgangslage beschert und die Schweizer Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen nicht gestärkt. Die Fragen zum politischen Islam sind mit dem Minarettverbot nicht beantwortet.
Muslimverbände haben Chance verpasst
Auch die Verbandsleiter der Muslimverbände haben die Chance der vergangenen Jahre leider wenig genutzt, um sich klar zu den schweizerischen Rechtsgrundlagen zu bekennen, sich von einer parallelen Scharia-Anwendung für Muslime in der Schweiz zu distanzieren und die Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern zu verurteilen. Bis letzte Woche hatte die SEA auf ein entsprechendes Zeichen der Muslime gehofft. Wiederholt hat Sie die Muslime aufgerufen, ein entsprechendes Zeichen zu setzen und ihren Beitrag zum Erhalt des religiösen Friedens in unserem Lande zu setzen.
Fragen gesamthaft und konstruktiv angehen
Mit dem klaren Abstimmungsresultat zur Minarettverbotsinitiative ist klar, dass die Ängste in der Bevölkerung vor dem politischen Islam nicht zerstreut werden konnten. Das Minarettverbot bietet zur Beantwortung der Grundfragen im Zusammenleben mit den Menschen aus islamisch geprägten Kulturen keine Lösung. Die SEA ruft die Politik auf, in Zusammenarbeit mit den leitenden Muslimen diese Fragen gesamthaft anzugehen und zu lösen. Die Politik darf nicht einfach zum Alltag übergehen. Sie muss tragfähige Lösungen und Antworten zu den Grundfragen finden, die sich im Zusammenleben mit der islamischen Kultur stellen, den Christen und den Muslimen zuliebe.
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen. |
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07.11.2009 | CDU/CSU unterstützt weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen |
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Die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach: Keine andere Religion wird stärker bekämpft.
Stuttgart (idea) - Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag unterstützt den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am 8. November. Das erklärte die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach. Der Gebetstag erinnere daran, dass weltweit keine andere Religionsgemeinschaft stärker bekämpft werde als die der Christen. Diesen „bedrückenden Zustand“ bestätigten der Weltverfolgungsindex des Hilfswerks „Open Doors" und die Berichte der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not". Laut Steinbach, die auch Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist, hat sich die Union in der vergangenen Legislaturperiode für die humanitäre Aufnahmeaktion von 10.000 irakischen Christen in der EU eingesetzt. Für dieses Solidaritätszeichen hätten sich Menschenrechtspolitiker fast ein Jahr lang engagiert. Auch in Zukunft werde die Union verstärkt für Religionsfreiheit kämpfen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage der christlichen Minderheiten legen. Initiator des Gebetstags ist Weltweite Evangelische Allianz. Die Dachorganisation von rund 420 Millionen Evangelikalen in 128 Ländern erwartet, dass sich etwa 60.000 Gemeinden weltweit beteiligen werden. |
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