Die schwerste Aufgabe im Leben ist, sich selbst zu ändern.

(Nelson Mandela)


NEWS
11.12.2009 | Stoppt Christenverfolgung!

Am „Tag der Menschenrechte“, dem 10. Dezember, fand in Wien ein Aktionstag für die verfolgten Christen statt. Mehr als 20 Organisationen beteiligten sich daran, um der Öffentlichkeit diese vielfach unbekannte Tatsache vor Augen zu führen.

In einem Schreiben an die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ versicherte Außenminister Michael Spindelegger, dass die europäische Union sich einig ist, „dass der Zunahme von Diskriminierung und Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten verstärkt und mit wirksamen Mitteln entgegnet werden muss“.

Mehr als 250 Millionen Christen in 50 Ländern werden wegen ihres Glaubens diskriminiert. Die Situation hat sich insgesamt verschlechtert. Zwischen 80 und 90 Prozent aller wegen Religionszugehörigkeit verfolgten Menschen sind Christen, allein 2008 wurden  rund 175.000 Christen aufgrund ihres Glaubens getötet. Das sind alarmierende Zahlen, die bislang in Österreich und Europa verschwiegen und verdrängt wurden. Laut Weltverfolgungsindex 2009 mehrerer Menschenrechtsorganisationen, geschieht dies vor allem in den islamischen Staaten wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Afghanistan, aber auch in kommunistischen Staaten wie der VR Nordkorea, Vietnam oder China. In den letzten Monaten wurde über schwerste Gewalttaten gegen Christen – vor allem aus dem Irak, Ägypten, Eritrea und der Türkei berichtet. Oft wird Gewalt gegen christliche Minderheiten staatlich unterstützt oder stillschweigend toleriert.

Die Christen in Österreich und Europa können nicht länger wegsehen und tun, als ob dies weit weg ist. Auch in Europa nimmt die Diskriminierung gegenüber Christen und deren biblischen Werten zu. Außerdem haben wir das biblische Mandat, den verfolgten Brüdern und Schwestern zu gedenken und für sie eine Stimme in der Öffentlichkeit zu sein.

Edwin Jung
Der Direktor von AVC Österreich (= „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“) vertrat beim diesjährigen Aktionstag auch die Österreichische Evangelische Allianz.

 
29.11.2009 | Schweizerische Evangelische Allianz zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz

Jetzt die Grundfragen des Zusammenlebens klären

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist enttäuscht über das Abstimmungsresultat, welches den Weg zu konstruktiven Lösungen schwieriger macht. Auch über die Muslimverbände zeigt sich die SEA enttäuscht, weil es die Leitenden der Muslimverbände verpasst haben, ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen und die Ängste der Bevölkerung gegenüber dem politischen Islam zu zerstreuen.

Zürich, 29. November 2009 (th/hjl) –  Zur Beantwortung der Grundfragen, die sich im Zusammenleben mit Menschen aus islamisch geprägten Kulturen stellen, hat die heutige Abstimmung keine Lösung gebracht. Beispielsweise zur Integration, zur Religionsfreiheit, zum Schariagesetz oder der Parallelgesellschaft. Verfolgten Christen weltweit hat sie keine bessere Ausgangslage beschert und die Schweizer Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen nicht gestärkt. Die Fragen zum politischen Islam sind mit dem Minarettverbot nicht beantwortet.

Muslimverbände haben Chance verpasst

Auch die Verbandsleiter der Muslimverbände haben die Chance der vergangenen Jahre leider wenig genutzt, um sich klar zu den schweizerischen Rechtsgrundlagen zu bekennen, sich von einer parallelen Scharia-Anwendung für Muslime in der Schweiz zu distanzieren und die Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern zu verurteilen. Bis letzte Woche hatte die SEA auf ein entsprechendes Zeichen der Muslime gehofft. Wiederholt hat Sie die Muslime aufgerufen, ein entsprechendes Zeichen zu setzen und ihren Beitrag zum Erhalt des religiösen Friedens in unserem Lande zu setzen.

Fragen gesamthaft und konstruktiv angehen

Mit dem klaren Abstimmungsresultat zur Minarettverbotsinitiative ist klar, dass die Ängste in der Bevölkerung vor dem politischen Islam nicht zerstreut werden konnten. Das Minarettverbot bietet zur Beantwortung der Grundfragen im Zusammenleben mit den Menschen aus islamisch geprägten Kulturen keine Lösung. Die SEA ruft die Politik auf, in Zusammenarbeit mit den leitenden Muslimen diese Fragen gesamthaft anzugehen und zu lösen. Die Politik darf nicht einfach zum Alltag übergehen. Sie muss tragfähige Lösungen und Antworten zu den Grundfragen finden, die sich im Zusammenleben mit der islamischen Kultur stellen, den Christen und den Muslimen zuliebe.

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen.

 
07.11.2009 | CDU/CSU unterstützt weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen

Die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach: Keine andere Religion wird stärker bekämpft.

Stuttgart (idea) - Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag unterstützt den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am 8. November. Das erklärte die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach.
Der Gebetstag erinnere daran, dass weltweit keine andere Religionsgemeinschaft stärker bekämpft werde als die der Christen. Diesen „bedrückenden Zustand“ bestätigten der Weltverfolgungsindex des Hilfswerks „Open Doors" und die Berichte der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not". Laut Steinbach, die auch Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist, hat sich die Union in der vergangenen Legislaturperiode für die humanitäre Aufnahmeaktion von 10.000 irakischen Christen in der EU eingesetzt. Für dieses Solidaritätszeichen hätten sich Menschenrechtspolitiker fast ein Jahr lang engagiert. Auch in Zukunft werde die Union verstärkt für Religionsfreiheit kämpfen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage der christlichen Minderheiten legen.
Initiator des Gebetstags ist Weltweite Evangelische Allianz. Die Dachorganisation von rund 420 Millionen Evangelikalen in 128 Ländern erwartet, dass sich etwa 60.000 Gemeinden weltweit beteiligen werden.

 
03.11.2009 | Bischof Bünker zur politischen Verantwortung der Evangelischen

Bünker kritisiert in dem Gastkommentar „Aus dem Glauben wächst Weltzuwendung“ in „Der Standard“ die Integrations-Studie des Innenministeriums.

Wien (epdÖ) - „Wenn religiös motivierte Menschen, die sich politisch engagieren, automatisch in die Nähe der Taliban und irgendwelcher fundamentalistischer gewaltbereiter Abtreibungsgegner gerückt werden, wird Religion zum Popanz.“ Das schreibt der lutherische Bischof Michael Bünker in einem Gastkommentar in der Tageszeitung „Der Standard“ am 31. Oktober, dem Gedenktag der Reformation. In seinem Artikel nimmt Bünker kritisch Bezug auf eine im Auftrag des Innenministeriums erstellte Studie mit dem Titel „Integration in Österreich“, in dem unterstellt werde: „Je religiöser, umso schwieriger die Integration und umso bedenklicher für den säkularen Verfassungsstaat.“ Der Bischof dazu: „Gegen ein solches Bild kann ich als Protestant nur protestieren und frage mich, wie etwa Martin Luther und die anderen Reformatoren in den Augen des Innenministeriums dastehen würden, wenn man sich dort mit ihnen befasste?“

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29.10.2009 | PrayDay am 17. November – Der Gebetstag für die Schule

Schüler, Lehrer und Eltern werden eingeladen, am 17. November gemeinsam für die Schule, für alle, die in der Schule leben, arbeiten, mitgestalten und Verantwortung tragen, zu beten. Welch eine großartige Gelegenheit ist es, wenn die Christen an einer Schule gemeinsam vor Gott im Gebet für ihre Anliegen und für ihre Schule eintreten. Jesus Christus verheißt: „Wenn ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er es euch geben.“ (Johannes 16, 23)

Der PrayDay kann auf unterschiedlichste Weise, ganz den örtlichen schulischen Gegebenheiten  entsprechend, gestaltet werden. Der Gebetstag für die Schule soll alle Beteiligten ermutigen, auch weiterhin regelmäßig für ihre Schule zu beten und selbst aktiv zu werden. SchülerInnen sollen erkennen, dass sie mit Gottes Hilfe an ihrer Schule etwas bewegen können und so zu „Schulbewegern“ werden.

Weitere Infos auf http://prayday.eu
Ideen, Hilfestellung und Einladungsplakate unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 
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