Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.

(Indira Gandhi)


NEWS
20.10.2009 | Neues ITG-Studienzentrum in Linz eröffnet

LINZ. (cg) Das „Institut für Theologie und Gemeindebau“ (ITG) eröffnete am Samstag, den 17. Oktober 2009, sein neues Studienzentrum in Linz. In einem Festakt im Volkshaus Linz-Pichling wurde gleichzeitig Timm Smutny in sein Amt als gesamtösterreichischer Institutsleiter eingesetzt.

Der gebürtige Deutsche Smutny war die vergangenen 11 Jahre in Niederösterreich in der Gemeindeaufbau- und Seminararbeit tätig, bevor er zu ITG wechselte. In seiner Vorstellung des ITG ging Smutny auf dessen Wurzeln ein: Vor 25 Jahren wurde die Bibelschule Ampflwang ins Leben gerufen, die später nach Wallsee umzog. Da die Schüler für den Internatsbetrieb ausblieben, konnte die Schule im Jahr 1999 nicht mehr weitergeführt werden. Das Anliegen blieb aber: Österreich braucht ausgebildete Mitarbeiter und Gemeindeleiter. 2004 startete das „Evangelikale Bildungswerk in Österreich“ (EBÖ) als Rechtsnachfolger mit der Abendbibelschule „Glaube begründet leben“. 2005 wurde das ITG mit einem Studienzentrum in Innsbruck eröffnet.

Das Studium am ITG ist so konzipiert, dass es parallel zu Beruf und Gemeinde absolviert werden kann. Neben viel Selbststudium gibt es monatliche Blockseminare. Die persönliche Begleitung der Studenten und die sofortige Umsetzung des Gelernten in der Gemeindepraxis sind unverzichtbare Bestandteile der Ausbildung. Smutny skizzierte dabei 3 Schwerpunkte: innigere Gemeinschaft des Studenten mit Gott, gründliche theologische Arbeit auf akademischem Niveau und Prägung der Persönlichkeit durch Gemeinschaft mit anderen Studenten und Dozenten.

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13.10.2009 | Evangelische Allianz weitet Konferenzangebot aus

GemeindeFerienFestival SPRING wird Bad Blankenburger Konferenz ergänzen

Stuttgart (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz weitet ihr Konferenzangebot aus. Dazu wird die Kooperation mit dem GemeindeFerienFestival SPRING verstärkt. Diese Veranstaltungsreihe, die seit 1998 jährlich in der Woche nach Ostern durchgeführt wird, soll als „zweite Allianzkonferenz“ wahrgenommen werden. Dies habe der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz Ende September beschlossen, teilte Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) idea auf Anfrage mit. Neben der traditionellen Sommerkonferenz im thüringischen Bad Blankenburg soll SPRING eine weitere Hauptkonferenz der Allianz sein. Inhaltlich und personell gebe es starke Verknüpfungen. Das GemeindeFerienFestival stehe auf der theologischen Basis der Allianz, richte sich an einen breiten Kreis von Christen und ihren Freunden aus Gemeinden und Verbänden und verkörpere den Auftrag der Allianz. Von den rund 40 Mitgliedern des Allianz-Hauptvorstandes habe etwa die Hälfte bereits bei SPRING mitgearbeitet.

Das nächste Festival - eine Mischung aus Urlaub, Kongress und Kultur - findet vom 5. bis 10. April 2010 im nordhessischen Willingen statt. Es wird erwartet, dass sich deutlich mehr Teilnehmer als in den zurückliegenden Jahren anmelden. Nach Ruhpolding (Oberbayern), wo SPRING von 2003 bis 2009 gastierte, kamen zwischen 3.050 und 3.200 Besucher.

 
22.09.2009 | Weltweite Evangelische Allianz wird größer

Markham (idea) – Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) ist größer geworden. Mit der Aufnahme der evangelikalen Dachorganisationen im Kosovo und in Aserbeidschan in die Europäische Evangelische Allianz (EEA) ist die Zahl der nationalen Mitgliedsallianzen der WEA auf 123 angewachsen. Sie sind in sieben regionalen Zusammenschlüssen organisiert. Insgesamt repräsentiert die WEA rund 420 Millionen Evangelikale in 128 Ländern.

Der Internationale Direktor, Geoff Tunnicliffe (Markham/Kanada), sagte, die neuen Mitglieder repräsentierten zwar kleine Minderheiten in ihren Ländern, aber man sei ermutigt vom Wachstum der Gemeinden und der zunehmenden Einheit unter den Christen. Die internationale Gemeinschaft der Evangelikalen wolle ihnen auch in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Der Präsident der Protestantisch-Evangelikalen Kirche im Kosovo, Artur Krasniqi, begrüßte es, dass durch die Mitgliedschaft in der EEA und der WEA die Brücken zu den Schwesterkirchen gestärkt würden. Im Kosovo gehörten die Evangelikalen zu den fünf staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Ähnlich äußerte sich der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Aserbeidschans, Rasim Hasanov. Die evangelikale Christenheit sei in seinem Land erst 19 Jahre alt. Von der WEA und der EEA könne man lernen, wie man die Einheit der Christen stärke, die Beziehungen zum Staat gestalte und Gott wirksamer diene. Rund 96 Prozent der rund 8,4 Millionen Einwohner Aserbeidschans sind Muslime. Über die christliche Minderheit liegen keine gesicherten Zahlen vor. Die meisten Kirchenmitglieder sind russisch-orthodox. Die 22 Baptistengemeinden haben rund 3.000 Mitglieder. Im Kosovo bilden die etwa zwei Millionen muslimischen Kosovo-Albaner die große Mehrheit. Ihnen stehen knapp 100.000 meist orthodoxe Serben gegenüber. Hinzu kommen kleine katholische und evangelische Minderheiten.

 
13.08.2009 | 1.700 Briefe junger Christen an die EU-Kommission

Der Kommissar der Europäischen Union (EU) für Jugend lud am 4. August die internationale Micha-Initiative zu einem Gespräch ein, nachdem 1.700 junge Leute aus ganz Europa an die EU-Kommission geschrieben hatten mit der Forderung, die Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) umzusetzen.

Jugendabordnung bei der EU-Kommission

Foto (Teilnehmer von links nach rechts): Alexander Gentsch, Koordinator Micha-Initiative Deutschland, Evi Rodemann, Direktorin mission-net, Jan Figel, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, Christel Ngnambi, Leiter des Brüssel-Büros der Europäischen Evangelischen Allianz, Karidja Coulibaly-Egberts, Teilnehmerin von mission-net 09, Samuel Kullmann, Praktikant im Brüssel-Büro der Europäischen Evangelischen Allianz, Joel Edwards, Direktor von Micah Challenge International / der Internationalen Micha-Initiative

Der EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend Jan Figel´ traf sich mit Vertretern der Europäischen Evangelischen Allianz, der Micha-Initiative und des Europäischen Jugendmissionskongresses mission-net. Während des Kongresses, der im April 2009 in Oldenburg stattgefunden hatte, waren die Briefe geschrieben worden.

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07.07.2009 | Erste Tagung des ÖEA Arbeitsforums „Prisca – Frauen in Verantwortung“

Die erste Tagung des Arbeitsforums „Prisca – Frauen in Verantwortung“ fand am Wochenende vom 26. – 28. Juni 2009 im Hotel Schütterhof, Rohrmoos/Schladming statt. Frauen aus allen Bundesländern Österreichs wurden zum ersten Prisca Wochenende nach Schladming eingeladen.

Das Arbeitsforum „Prisca“ bietet Frauen aus Österreich, die in Verantwortung stehen, eine Plattform für Vernetzung und steht unter den Leitworten „vernetzen.bewegen.stärken“. Das Arbeitsforum entstand im Jahr 2008 und wird von der Österreichischen Evangelischen Allianz getragen.
Das aus sieben Frauen bestehende Prisca Team hatte für die Frauen ein Wochenende mit vielen Überraschungen vorbereitet. Elke Werner, Marburg, Initiatorin von Prisca Deutschland, war die Referentin zum Tagungsthema „Es geht um dein Herz“.

Das Anliegen von „Prisca“, eine Plattform für Vernetzung zu bieten, wurde durch die Referate von Elke Werner und dem kennen lernen in immer wieder wechselnden Kleingruppen unterstützt. Daneben gab es viele Möglichkeiten zur Begegnung, sei es durch eine Fahrt auf den Dachstein Gletscher, eine Wanderung oder einem Gala Dinner.
Die gegenseitige Wertschätzung in allen Begegnungen und die spürbare Einheit machten Mut für weiteres überkonfessionelles Arbeiten und bestätigten das Anliegen des Arbeitsforums.

Stellvertretend für alle anderen, hier zwei Rückmeldungen der insgesamt 56 Teilnehmerinnen:

„Dieses Wochenende war rundum wohltuend, ermutigend, stärkend! So ein Treffen könnte ein Fixpunkt im Arbeitsjahr werden!“

„Die Mischung aus geistlichen Impulsen, körperlichem Ausgleich war ideal für mich. Ich gehe mit gestärktem Rücken, richtig aufrecht wieder in meine momentanen Kampfplätze zurück.“

 

Prisca Vorstand 2009

Der Vorstand von „Prisca – Frauen in Verantwortung“:
v.l.n.r.: Renate Oester, Esther Lieberknecht, Maria Italon, Angelika Steiner, Petra Netzer, Monika Faes, Renate Gyger

 
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