Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. 
Zusammenarbeit ist der Erfolg.

(Henry Ford)


NEWS
23.11.2007 | Fussballeuropameisterschaft 2008 – Die Kirche meldet sich zu Wort

Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag, den 27. November um 10 Uhr im Erzbischöflichen Palais, 1010 Wien, Wollzeile 2, geben die Kirchen Österreichs und die Österreichische Evangelische Allianz ihre Aktionen rund um die Fußball-EM bekannt: Für den Ökumenischen Rat der Kirchen ist dies „Kirche '08 – Am Ball seit 2008 Jahren“. Die Evangelische Allianz tritt unter „Kickoff2008 – Anstoß für den Glauben“ an die Öffentlichkeit.
Auf dem Podium der Pressekonferenz werden sitzen: ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Bischof Herwig Sturm (evangelische Kirche, Vorsitzender im Ökumenischen Rat der Kirchen), Weihbischof Franz Lackner (katholische Kirche Diözese Graz-Seckau) und Drs. Frank Hinkelmann (Vorsitzender Evangelische Allianz).
Zusätzlich sind als Auskunftspersonen in Detailfragen anwesend: Pfr. Mag. Marco Uschmann (ev. Kirche), Mag. Michael Scharf (Pastoralamtsleiter Erzdiözese Wien), Pfr. Mag. Kaarlo Schörkl (Kirche08), Martin Podobri (Kickoff2008), Mag. Krzysztof Pelczar (röm.-kath. Pfarrer Weikendorf)
Die Fußball-EM findet vom 7. bis 29. Juni 2008 in Österreich und der Schweiz statt. Sie ist das weltweit drittgrößte Sportereignis und das größte, das Österreich bislang gesehen hat. Es werden rund 2 Millionen Gäste aus aller Welt erwartet.
Informationen zu „Kickoff2008 – Anstoß für den Glauben“ finden Sie unter www.kickoff2008.at

 
20.11.2007 | Christen entdecken Alternative: Kommunikation ohne staatliche Überwachung

Kostenlos, schnell, weltweit jederzeit einsetzbar – Kein technischer Aufwand, Anwendung leicht erlernbar, Energieverbrauch gleich Null

(Burbach-Holzhausen) Kommunikation, die der Staat nicht überwachen kann. Schneller und direkter als mit dem Internettelefon Skype. Kein technischer Aufwand nötig, Kosten und Energieverbrauch gleich null. Dazu jederzeit Kontakt mit den mächtigsten Personen der Welt. Utopie oder eine geniale Idee?
„Weder noch“, meint Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz mit Sitz in Bad Blankenburg/Thüringen. In einem Vortrag beim Allianztag in Burbach-Holzhausen beschrieb Steeb zwei Tage nach dem „Überwachungsbeschluss“ des Bundestages eine alternative Kommunikationsform. Er berief sich auf umfangreiche Erfahrungen von Millionen von Menschen seit hunderten von Jahren. Steeb: „Beten ist nicht etwas für die Ewig-Gestrigen. Beten ist etwas für wache Menschen mit wachem Verstand. Wer betet bedient sich schon heute der Kommunikationsform, die auch über den Tod hinaus in Ewigkeit Bestand hat.“
Wer mit Gott ständig online sei, dessen Leben verändere sich konkret. Das bekomme, so Steeb, auch die Umwelt zu spüren. Christen leben alternativ in den drängenden Problemen der Gesellschaft: Sie bringen Versöhnung und Frieden, wo Streit und Hass regiert. Sie leben Verzicht und ertragen Unrecht, wo andere auf ihr Recht pochen. Ihre Gemeinden und Netzwerke wirken der Vereinsamung von Menschen entgegen, die unterzugehen drohen in den Massen, die in die Städte zurückkehren. Sie pflegen eine Kultur des Wartens, der Geduld und Vorfreude in einer Zeit, die geprägt ist von der Fast-Food-Mentalität „Alles jetzt, hier und sofort“.
In der beginnenden Adventszeit lohne es sich, nachhaltig und dauerhaft um etwas zu bitten und von Gott Antworten und Hilfe zu erwarten, betonte Steeb. Er machte Menschen Mut, sich auf dieses Wagnis einzulassen und 2,08 Prozent ihrer Zeit mit dem Hören auf Gott zu verbringen: „Eine halbe Stunde täglich, die das Leben verändert.“

 
31.10.2007 | Gedanken zum heutigen Reformationstag

Wie komme ich in den Himmel?

Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine berühmt gewordenen 95 Thesen veröffentlichte, ahnte er nicht, dass er damit eine theologische Revolution in Gang setzen würde, die das geistliche und geistige Leben im Mittelalter völlig umwälzen sollte. Am Ende kam es zur Gründung einer neuen Kirche – und dabei suchte Martin Luther lediglich eine Antwort auf die Frage: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott, wie komme ich in den Himmel?"
Diese Frage trieb ihn jahrelang um, bis es ihm eines Tages wie Schuppen von den Augen fiel, als er auf Römer 1,17 stieß: "Denn im Evangelium wird klar und deutlich gesagt, wer vor Gott bestehen kann: jeder, der sich allein auf das verlässt, was Gott für ihn getan hat, und daran festhält. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: 'Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut'."
Diese Antwort setzte in ihm solch eine Freude frei, dass er nicht anders konnte, als vehement gegen den damaligen Ablasshandel zu kämpfen. Für diese Erkenntnis, die er im Evangelium gefunden hatte, war er sogar bereit, sein Leben zu lassen.

Und was bleibt uns heute von Martin Luther?

Meiner Meinung nach haben seine vier "Solas" ("Allein") nichts von ihrer Gültigkeit verloren:

  • Sola scriptura = allein die Schrift: Die Bibel, Gottes Wort, ist unser alleiniger Maßstab im Leben und im Sterben. Gottes Wort ist unsere Richtschnur - und nur sie zählt!
  • Sola gratia = allein durch Gnade: Vergebung der Sünden, Zugang in den Himmel, ist ein Gnadengeschenk Gottes. Wir können nichts dazu beitragen, dass wir einen gnädigen Gott bekommen. Gott hat uns durch Jesus Christus alles geschenkt. Wir können uns also den Himmel nicht verdienen oder erkaufen.
  • Sola fide = allein durch den Glauben: Nur indem wir dieses Gnadengeschenk annehmen, Gottes Zusagen vertrauen, erhalten wir Vergebung der Sünden und ewiges Leben. Das alles kann man letztlich auch in einem vierten "Allein" zusammenfassen:
  • Solus christus = Allein Christus"!

Als Martin Luther und die anderen Reformatoren diese "Allein"-Grundsätze erkannten, begeisterte sie das so sehr, dass sie nicht davon schweigen konnten. Ich wünsche uns, dass wir uns auch immer wieder auf diese reformatorischen Wurzeln besinnen und uns neu von der froh machenden Botschaft Gottes anstecken lassen. (von Claudius Schillinger, Mitarbeiter der Liebenzeller Mission in Deutschland)

 

 
23.10.2007 | Dalai Lama vor Papst Benedikt XVI. sozioland präsentiert erste Zwischenergebnisse der Religions-Umfrage

Seit Anfang September läuft bereits die große Religions-Umfrage von sozioland. Bislang haben sich knapp 1.400 Personen aller Glaubensrichtungen beteiligt und sich zur eigenen sowie zu fremden Religionen geäußert.
Erste Ergebnisse: 40% der Teilnehmer/innen glauben an Gott, Allah, G´tt, Herr oder eine andere göttliche Macht. Beinahe die Hälfte der Befragten schließt ein Leben nach dem Tod nicht aus. Die Glaubensrichtung mit der größten Akzeptanz unter den Weltreligionen ist der Buddhismus, knapp gefolgt vom Judentum und dem Hinduismus. Und über 40% achten bei der Partnerwahl darauf, dass der neue Lebensgefährte den eigenen Glauben bzw. Nicht-Glauben teilt.
Noch bis Ende November ist die Teilnahme möglich. Unter allen Teilnehmer/innen wird interessante Literatur zum Thema Religion verlost. Hier finden Sie die Umfrage. Hier können Sie die oben genannten und weitere aktuelle Zwischenergebnisse einsehen.

 
23.10.2007 | Jiri Unger aus der Tschechischen Republik wird neuer Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz. Andreas Wenzel wird neues Vorstandsmitglied

Der seit vier Jahren als Generalsekretär der Evangelischen Allianz in der Tschechischen Republik amtierende Jiri Unger wird neuer Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz. Das beschloss die auf der Insel Evia in Griechenland tagende Mitgliederversammlung am 19. Oktober einstimmig. Jiri Unger folgt dem bisherigen Präsidenten Dr. Nick Nedelchev aus Sofia, der nach zwei Amtsperioden satzungsgemäß nicht mehr für dieses Amt kandidieren konnte. In seiner 8 Jahre währenden Amtszeit hat die Europäische Evangelische Allianz eine ganze Reihe neuer Mitgliedsallianzen aufgenommen, so dass sie jetzt nationale Allianzen aus 34 Ländern repräsentiert. Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit für international arbeitende christliche Werke Mitglied zu werden. Davon verzeichnet die Europäische Evangelische Allianz jetzt 18 Organisationen. Der 33 jährige Unger hat Religion und Soziologie studiert. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Amt als Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz führt er ehrenamtlich aus.

Auf Vorschlag der Deutschen Evangelischen Allianz ist dessen Hauptvorstandsmitglied Andreas Wenzel neu in den Vorstand der Europäischen Evangelischen Allianz berufen worden. Der 44jährige leitet im Hauptamt das Missionswerk „Wort des Lebens“ in Berg am Starnberger See und ist auch Vorsitzender des Rings missionarischer Jugendbewegungen.

Als weiteres neues Mitglied hat die Mitgliederversammlung den 41jährigen Bulgaren Petkov Stoyko in den Vorstand berufen. Stoyko hat an der Universität in Sofia Journalismus studiert und in Fragen der kritischen Kino- und Fernsehbeobachtung promoviert. Er arbeitet als Produzent für Rundfunk- und Fernsehsendungen und als Honorarprofessor für „Massenkommunikation“ an der „New Bulgarien University“. Unter anderem ist er auch Mitglied des Vorstands der Bulgarischen Evangelischen Allianz.

 
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