Mir ist es gleich, ob eine Katze schwarz oder weiß ist; Hauptsache, 
sie fängt Mäuse.

Deng Xiaoping, chin. Politiker, 1904-1997


NEWS
29.11.2009 | Schweizerische Evangelische Allianz zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz

Jetzt die Grundfragen des Zusammenlebens klären

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist enttäuscht über das Abstimmungsresultat, welches den Weg zu konstruktiven Lösungen schwieriger macht. Auch über die Muslimverbände zeigt sich die SEA enttäuscht, weil es die Leitenden der Muslimverbände verpasst haben, ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen und die Ängste der Bevölkerung gegenüber dem politischen Islam zu zerstreuen.

Zürich, 29. November 2009 (th/hjl) –  Zur Beantwortung der Grundfragen, die sich im Zusammenleben mit Menschen aus islamisch geprägten Kulturen stellen, hat die heutige Abstimmung keine Lösung gebracht. Beispielsweise zur Integration, zur Religionsfreiheit, zum Schariagesetz oder der Parallelgesellschaft. Verfolgten Christen weltweit hat sie keine bessere Ausgangslage beschert und die Schweizer Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen nicht gestärkt. Die Fragen zum politischen Islam sind mit dem Minarettverbot nicht beantwortet.

Muslimverbände haben Chance verpasst

Auch die Verbandsleiter der Muslimverbände haben die Chance der vergangenen Jahre leider wenig genutzt, um sich klar zu den schweizerischen Rechtsgrundlagen zu bekennen, sich von einer parallelen Scharia-Anwendung für Muslime in der Schweiz zu distanzieren und die Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern zu verurteilen. Bis letzte Woche hatte die SEA auf ein entsprechendes Zeichen der Muslime gehofft. Wiederholt hat Sie die Muslime aufgerufen, ein entsprechendes Zeichen zu setzen und ihren Beitrag zum Erhalt des religiösen Friedens in unserem Lande zu setzen.

Fragen gesamthaft und konstruktiv angehen

Mit dem klaren Abstimmungsresultat zur Minarettverbotsinitiative ist klar, dass die Ängste in der Bevölkerung vor dem politischen Islam nicht zerstreut werden konnten. Das Minarettverbot bietet zur Beantwortung der Grundfragen im Zusammenleben mit den Menschen aus islamisch geprägten Kulturen keine Lösung. Die SEA ruft die Politik auf, in Zusammenarbeit mit den leitenden Muslimen diese Fragen gesamthaft anzugehen und zu lösen. Die Politik darf nicht einfach zum Alltag übergehen. Sie muss tragfähige Lösungen und Antworten zu den Grundfragen finden, die sich im Zusammenleben mit der islamischen Kultur stellen, den Christen und den Muslimen zuliebe.

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen.

 
07.11.2009 | CDU/CSU unterstützt weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen

Die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach: Keine andere Religion wird stärker bekämpft.

Stuttgart (idea) - Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag unterstützt den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen am 8. November. Das erklärte die Fraktionssprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach.
Der Gebetstag erinnere daran, dass weltweit keine andere Religionsgemeinschaft stärker bekämpft werde als die der Christen. Diesen „bedrückenden Zustand“ bestätigten der Weltverfolgungsindex des Hilfswerks „Open Doors" und die Berichte der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not". Laut Steinbach, die auch Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist, hat sich die Union in der vergangenen Legislaturperiode für die humanitäre Aufnahmeaktion von 10.000 irakischen Christen in der EU eingesetzt. Für dieses Solidaritätszeichen hätten sich Menschenrechtspolitiker fast ein Jahr lang engagiert. Auch in Zukunft werde die Union verstärkt für Religionsfreiheit kämpfen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage der christlichen Minderheiten legen.
Initiator des Gebetstags ist Weltweite Evangelische Allianz. Die Dachorganisation von rund 420 Millionen Evangelikalen in 128 Ländern erwartet, dass sich etwa 60.000 Gemeinden weltweit beteiligen werden.

 
03.11.2009 | Bischof Bünker zur politischen Verantwortung der Evangelischen

Bünker kritisiert in dem Gastkommentar „Aus dem Glauben wächst Weltzuwendung“ in „Der Standard“ die Integrations-Studie des Innenministeriums.

Wien (epdÖ) - „Wenn religiös motivierte Menschen, die sich politisch engagieren, automatisch in die Nähe der Taliban und irgendwelcher fundamentalistischer gewaltbereiter Abtreibungsgegner gerückt werden, wird Religion zum Popanz.“ Das schreibt der lutherische Bischof Michael Bünker in einem Gastkommentar in der Tageszeitung „Der Standard“ am 31. Oktober, dem Gedenktag der Reformation. In seinem Artikel nimmt Bünker kritisch Bezug auf eine im Auftrag des Innenministeriums erstellte Studie mit dem Titel „Integration in Österreich“, in dem unterstellt werde: „Je religiöser, umso schwieriger die Integration und umso bedenklicher für den säkularen Verfassungsstaat.“ Der Bischof dazu: „Gegen ein solches Bild kann ich als Protestant nur protestieren und frage mich, wie etwa Martin Luther und die anderen Reformatoren in den Augen des Innenministeriums dastehen würden, wenn man sich dort mit ihnen befasste?“

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29.10.2009 | PrayDay am 17. November – Der Gebetstag für die Schule

Schüler, Lehrer und Eltern werden eingeladen, am 17. November gemeinsam für die Schule, für alle, die in der Schule leben, arbeiten, mitgestalten und Verantwortung tragen, zu beten. Welch eine großartige Gelegenheit ist es, wenn die Christen an einer Schule gemeinsam vor Gott im Gebet für ihre Anliegen und für ihre Schule eintreten. Jesus Christus verheißt: „Wenn ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er es euch geben.“ (Johannes 16, 23)

Der PrayDay kann auf unterschiedlichste Weise, ganz den örtlichen schulischen Gegebenheiten  entsprechend, gestaltet werden. Der Gebetstag für die Schule soll alle Beteiligten ermutigen, auch weiterhin regelmäßig für ihre Schule zu beten und selbst aktiv zu werden. SchülerInnen sollen erkennen, dass sie mit Gottes Hilfe an ihrer Schule etwas bewegen können und so zu „Schulbewegern“ werden.

Weitere Infos auf http://prayday.eu
Ideen, Hilfestellung und Einladungsplakate unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 
26.10.2009 | Wahrnehmen. Bewegen. Ermutigen. – 2. ICP-Tagung

Die Initiative Christlicher Pädagogen und Pädagoginnen lädt zu ihrer zweiten Tagung auf Schloss Mittersill ein.

Vom Freitag 20. November bis Sonntag 22. November 2009 findet die zweite Tagung der Initiative Christlicher Pädagogen und Pädagoginnen auf Schloss Mittersill statt. Das Ziel des Wochenendes ist die Ermutigung und Vernetzung christlicher Pädagogen und Pädagoginnen. Als Sprecher ist Brendan Corr von der Pacific Hills Christian School, Sydney, Australien, zu Gast. Die Konferenz soll neben Referaten, Workshops und Berichten aus dem Schulalltag auch Zeit zum Sein und zum Gebet bieten.
Kosten: Tagungsbeitrag 45.- pro Person; Vollpension 41-54 € pro Tag/Nacht
Anmeldungen bitte an folgende Adresse:
Monika Faes, Vorstadtgasse 116, 8970 Schladming
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
www.icp.or.at

 
20.10.2009 | Neues ITG-Studienzentrum in Linz eröffnet

LINZ. (cg) Das „Institut für Theologie und Gemeindebau“ (ITG) eröffnete am Samstag, den 17. Oktober 2009, sein neues Studienzentrum in Linz. In einem Festakt im Volkshaus Linz-Pichling wurde gleichzeitig Timm Smutny in sein Amt als gesamtösterreichischer Institutsleiter eingesetzt.

Der gebürtige Deutsche Smutny war die vergangenen 11 Jahre in Niederösterreich in der Gemeindeaufbau- und Seminararbeit tätig, bevor er zu ITG wechselte. In seiner Vorstellung des ITG ging Smutny auf dessen Wurzeln ein: Vor 25 Jahren wurde die Bibelschule Ampflwang ins Leben gerufen, die später nach Wallsee umzog. Da die Schüler für den Internatsbetrieb ausblieben, konnte die Schule im Jahr 1999 nicht mehr weitergeführt werden. Das Anliegen blieb aber: Österreich braucht ausgebildete Mitarbeiter und Gemeindeleiter. 2004 startete das „Evangelikale Bildungswerk in Österreich“ (EBÖ) als Rechtsnachfolger mit der Abendbibelschule „Glaube begründet leben“. 2005 wurde das ITG mit einem Studienzentrum in Innsbruck eröffnet.

Das Studium am ITG ist so konzipiert, dass es parallel zu Beruf und Gemeinde absolviert werden kann. Neben viel Selbststudium gibt es monatliche Blockseminare. Die persönliche Begleitung der Studenten und die sofortige Umsetzung des Gelernten in der Gemeindepraxis sind unverzichtbare Bestandteile der Ausbildung. Smutny skizzierte dabei 3 Schwerpunkte: innigere Gemeinschaft des Studenten mit Gott, gründliche theologische Arbeit auf akademischem Niveau und Prägung der Persönlichkeit durch Gemeinschaft mit anderen Studenten und Dozenten.

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13.10.2009 | Evangelische Allianz weitet Konferenzangebot aus

GemeindeFerienFestival SPRING wird Bad Blankenburger Konferenz ergänzen

Stuttgart (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz weitet ihr Konferenzangebot aus. Dazu wird die Kooperation mit dem GemeindeFerienFestival SPRING verstärkt. Diese Veranstaltungsreihe, die seit 1998 jährlich in der Woche nach Ostern durchgeführt wird, soll als „zweite Allianzkonferenz“ wahrgenommen werden. Dies habe der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz Ende September beschlossen, teilte Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) idea auf Anfrage mit. Neben der traditionellen Sommerkonferenz im thüringischen Bad Blankenburg soll SPRING eine weitere Hauptkonferenz der Allianz sein. Inhaltlich und personell gebe es starke Verknüpfungen. Das GemeindeFerienFestival stehe auf der theologischen Basis der Allianz, richte sich an einen breiten Kreis von Christen und ihren Freunden aus Gemeinden und Verbänden und verkörpere den Auftrag der Allianz. Von den rund 40 Mitgliedern des Allianz-Hauptvorstandes habe etwa die Hälfte bereits bei SPRING mitgearbeitet.

Das nächste Festival - eine Mischung aus Urlaub, Kongress und Kultur - findet vom 5. bis 10. April 2010 im nordhessischen Willingen statt. Es wird erwartet, dass sich deutlich mehr Teilnehmer als in den zurückliegenden Jahren anmelden. Nach Ruhpolding (Oberbayern), wo SPRING von 2003 bis 2009 gastierte, kamen zwischen 3.050 und 3.200 Besucher.

 
22.09.2009 | Weltweite Evangelische Allianz wird größer

Markham (idea) – Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) ist größer geworden. Mit der Aufnahme der evangelikalen Dachorganisationen im Kosovo und in Aserbeidschan in die Europäische Evangelische Allianz (EEA) ist die Zahl der nationalen Mitgliedsallianzen der WEA auf 123 angewachsen. Sie sind in sieben regionalen Zusammenschlüssen organisiert. Insgesamt repräsentiert die WEA rund 420 Millionen Evangelikale in 128 Ländern.

Der Internationale Direktor, Geoff Tunnicliffe (Markham/Kanada), sagte, die neuen Mitglieder repräsentierten zwar kleine Minderheiten in ihren Ländern, aber man sei ermutigt vom Wachstum der Gemeinden und der zunehmenden Einheit unter den Christen. Die internationale Gemeinschaft der Evangelikalen wolle ihnen auch in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Der Präsident der Protestantisch-Evangelikalen Kirche im Kosovo, Artur Krasniqi, begrüßte es, dass durch die Mitgliedschaft in der EEA und der WEA die Brücken zu den Schwesterkirchen gestärkt würden. Im Kosovo gehörten die Evangelikalen zu den fünf staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Ähnlich äußerte sich der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Aserbeidschans, Rasim Hasanov. Die evangelikale Christenheit sei in seinem Land erst 19 Jahre alt. Von der WEA und der EEA könne man lernen, wie man die Einheit der Christen stärke, die Beziehungen zum Staat gestalte und Gott wirksamer diene. Rund 96 Prozent der rund 8,4 Millionen Einwohner Aserbeidschans sind Muslime. Über die christliche Minderheit liegen keine gesicherten Zahlen vor. Die meisten Kirchenmitglieder sind russisch-orthodox. Die 22 Baptistengemeinden haben rund 3.000 Mitglieder. Im Kosovo bilden die etwa zwei Millionen muslimischen Kosovo-Albaner die große Mehrheit. Ihnen stehen knapp 100.000 meist orthodoxe Serben gegenüber. Hinzu kommen kleine katholische und evangelische Minderheiten.

 
13.08.2009 | 1.700 Briefe junger Christen an die EU-Kommission

Der Kommissar der Europäischen Union (EU) für Jugend lud am 4. August die internationale Micha-Initiative zu einem Gespräch ein, nachdem 1.700 junge Leute aus ganz Europa an die EU-Kommission geschrieben hatten mit der Forderung, die Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) umzusetzen.

Jugendabordnung bei der EU-Kommission

Foto (Teilnehmer von links nach rechts): Alexander Gentsch, Koordinator Micha-Initiative Deutschland, Evi Rodemann, Direktorin mission-net, Jan Figel, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, Christel Ngnambi, Leiter des Brüssel-Büros der Europäischen Evangelischen Allianz, Karidja Coulibaly-Egberts, Teilnehmerin von mission-net 09, Samuel Kullmann, Praktikant im Brüssel-Büro der Europäischen Evangelischen Allianz, Joel Edwards, Direktor von Micah Challenge International / der Internationalen Micha-Initiative

Der EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend Jan Figel´ traf sich mit Vertretern der Europäischen Evangelischen Allianz, der Micha-Initiative und des Europäischen Jugendmissionskongresses mission-net. Während des Kongresses, der im April 2009 in Oldenburg stattgefunden hatte, waren die Briefe geschrieben worden.

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07.07.2009 | Erste Tagung des ÖEA Arbeitsforums „Prisca – Frauen in Verantwortung“

Die erste Tagung des Arbeitsforums „Prisca – Frauen in Verantwortung“ fand am Wochenende vom 26. – 28. Juni 2009 im Hotel Schütterhof, Rohrmoos/Schladming statt. Frauen aus allen Bundesländern Österreichs wurden zum ersten Prisca Wochenende nach Schladming eingeladen.

Das Arbeitsforum „Prisca“ bietet Frauen aus Österreich, die in Verantwortung stehen, eine Plattform für Vernetzung und steht unter den Leitworten „vernetzen.bewegen.stärken“. Das Arbeitsforum entstand im Jahr 2008 und wird von der Österreichischen Evangelischen Allianz getragen.
Das aus sieben Frauen bestehende Prisca Team hatte für die Frauen ein Wochenende mit vielen Überraschungen vorbereitet. Elke Werner, Marburg, Initiatorin von Prisca Deutschland, war die Referentin zum Tagungsthema „Es geht um dein Herz“.

Das Anliegen von „Prisca“, eine Plattform für Vernetzung zu bieten, wurde durch die Referate von Elke Werner und dem kennen lernen in immer wieder wechselnden Kleingruppen unterstützt. Daneben gab es viele Möglichkeiten zur Begegnung, sei es durch eine Fahrt auf den Dachstein Gletscher, eine Wanderung oder einem Gala Dinner.
Die gegenseitige Wertschätzung in allen Begegnungen und die spürbare Einheit machten Mut für weiteres überkonfessionelles Arbeiten und bestätigten das Anliegen des Arbeitsforums.

Stellvertretend für alle anderen, hier zwei Rückmeldungen der insgesamt 56 Teilnehmerinnen:

„Dieses Wochenende war rundum wohltuend, ermutigend, stärkend! So ein Treffen könnte ein Fixpunkt im Arbeitsjahr werden!“

„Die Mischung aus geistlichen Impulsen, körperlichem Ausgleich war ideal für mich. Ich gehe mit gestärktem Rücken, richtig aufrecht wieder in meine momentanen Kampfplätze zurück.“

 

Prisca Vorstand 2009

Der Vorstand von „Prisca – Frauen in Verantwortung“:
v.l.n.r.: Renate Oester, Esther Lieberknecht, Maria Italon, Angelika Steiner, Petra Netzer, Monika Faes, Renate Gyger

 
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