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09.12.2008 | Gott von Angesicht zu Angesicht begegnen – der apc 2008 |
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„face2face“ – von Angesicht zu Angesicht – das war das Thema des vierten „Austrian Prayer Congress“, der vom 6.-8. Dezember am Wiener Schulschiff „Bertha von Suttner“ stattfand. Aus ganz Österreich machten sich an die 800 Jugendliche auf, um ein Wochenende lang zu beten und ganz bewusst in Gottes Gegenwart zu kommen. Brian Heasley, der auf Ibiza unter Suchtkranken arbeitet und einen wichtigen Teil der Gebetsbewegung 24/7 ausmacht, machte es sich in seinen hervorragenden Vorträgen zum Ziel die jungen Menschen zu ermutigen, Gott wirklich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Diese Begegnung im Gebet sei für einen Christen so wichtig wie das Atmen und besitze die Kraft ihn und sein Umfeld zu verändern. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Impulse, die sie in den Vorträgen erhalten hatten, auch gleich umzusetzen und für sich selber anzuwenden. Die Lobpreiszeiten gaben Raum um ganz persönlich mit Gott in Kontakt zu treten, mehrere Teams standen rund um die Uhr zur Verfügung um Jugendliche seelsorgerisch zu betreuen, ihnen zuzuhören und mit ihnen zu beten. In Gesprächsgruppen wurde das Gehörte noch vertieft und offene Fragen konnten diskutiert werden. |
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02.12.2008 |„Christ-Kindln“ beten in Wien |
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Vom 6.-8. Dezember findet am Wiener Schulschiff „Bertha von Suttner“ zum vierten Mal in Österreich der „Austrian Prayer Congress“, ein überkonfessioneller Gebetskongress, statt. Rund 800 Teenager und Jugendliche treffen sich, um ein Wochenende lang gemeinsam zu beten, Gottesdienste zu feiern und junge Christen aus anderen Glaubensgemeinschaften kennen zu lernen. Der Kongress steht unter dem Thema „face2face“ (von Angesicht zu Angesicht), was sich sowohl auf die persönliche Begegnung mit Gott, als auch auf das Zusammentreffen mit den Menschen in Wien, denen man in der Vorweihnachtszeit Hoffnung und Liebe vermitteln möchte, bezieht. Ein wesentlicher Punkt der Veranstaltung ist, den jungen Menschen auch ein aktives Teilnehmen am Programm zu ermöglichen; geistliche Impulse können vor Ort ausprobiert und angewandt werden. Außerdem sollen die Jugendlichen dazu ermutigt werden, das Erlebte im Alltag weiter umzusetzen. Veranstalter des Austrian Prayer Congress www.austrianprayer.at ist die Österreichische Evangelische Allianz www.evangelischeallianz.at |
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24.11.2008 | Islamische Verbände und Vereine besorgt über Gewalt an Christen im Norden des Irak |
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In einer Presseerklärung vom 3. November, die vom Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubengemeinschaft in Österreich, Dipl.-Ing. Omar Al-Rawi, versendet wurde, heißt es: „Mit großer Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die jüngsten Nachrichten über Angriffe auf die christliche Bevölkerung im Norden des Irak und die steigende Gewalt. Die christliche Minderheit war immer schon ein Zeichen der ethnischen und religiösen Vielfalt des Irak. Eine lange Tradition gegenseitiger Toleranz und Respekts und des friedlichen Miteinanders war ein positives Kennzeichen des Irak. Die Christen genossen hier umfassende Religionsfreiheit. Ihre Kirchen, Schulen und Institutionen waren nicht zuletzt durch ihre deutliche Sichtbarkeit ein äußerer Beweis dafür. Christliche Feiertage waren arbeitsrechtlich garantiert und christliche Kultur wurde so gepflegt, dass bis heute diese Minderheit die aramäische Sprache, die Sprache Jesu’, beherrscht und verwendet. Christen und Muslime lebten seit Jahrhunderten friedlich miteinander, sind und waren nicht nur Nachbarn, sondern auch Freunde. Die Hunderttausenden irakischen Flüchtlinge, die vor allem in Syrien Aufnahme gefunden haben, leben nun wieder konfessionell gemischt Tür an Tür nebeneinander, ohne dass es hier Probleme gäbe. Es war und ist die Pflicht der Muslime nicht nur in Friedenszeiten Toleranz und Respekt mit den religiösen Minderheiten zu leben, sondern auch für deren Schutz zu sorgen und ihre Religions- und Gewissensfreiheit zu garantieren. Daher hoffen wir, dass die muslimische Mehrheitsbevölkerung in Mosul ihren Beitrag leistet und gegen die Gewalt ein klares Wort spricht, die Übergriffe aufs Schärfste verurteilt und ihre Solidarität mit den christlichen Mitbürgern zum Ausdruck bringt. Wir sehen es als unsere religiöse Pflicht an, diese Angriffe auf das schärfste zu verurteilen und drücken unser tiefstes Bedauern und Mitgefühl allen Leidtragenden und Hinterbliebenen aus. Diese Angriffe stellen leider einen vorläufigen traurigen Höhepunkt in der derzeitigen ohnedies durch ethnische und religiöse Konflikte gespannten Lage im Irak dar. Wir fordern die irakische Regierung auf, endlich für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Diese ethnischen und religiösen Spannungen sind auch eine direkte Folge der US Invasion im Irak. Daher fühlen wir uns bestärkt in unserer prinzipiellen Haltung, dass Konflikte nicht militärisch zu lösen sind. In diesem Sinne sind wir besorgt über den jüngst erfolgten Angriff auf Syrien, aber auch verunsichern uns Rufe nach einem militärischen Angriff auf den Iran.“
„Wir begrüßen diese deutliche Stellungnahme seitens islamischer Verbände und Vereine in Österreich“, sagte der Vorsitzende der Österreichischen Evangelischen Allianz (ÖEA), Drs. Frank Hinkelmann, auf Nachfrage der Redaktion. Der Einsatz für Religionsfreiheit – gleich für welche Religionsgemeinschaft – und der Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte sind grundlegende Anliegen der Arbeit sowohl der ÖEA als auch der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA). In Deutschland und Österreich stellt sich der Arbeitskreis für Religionsfreiheit (AKREF) der Evangelischen Allianz diesem Anliegen. |
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19.11.2008 | Organisation der islamischen Konferenz (OIC) und Vereinte Nationen - Islamophobie und „Diffamierung der Religion“ |
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Die als Durban I bekannt gewordene erste Weltkonferenz der Vereinten Nationen über Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz Anfang September 2001 in Durban, Südafrika, endete mit dem Abzug der Delegationen Israels und der USA aus Protest gegen antisemitische und antiisraelische Tendenzen. Derzeit sind die Vorbereitungen für die Nachfolgekonferenz Durban II im Gange, die im April 2009 in Genf stattfinden soll. Im Oktober fand eine Vorbereitungssession satt, bei der Vertreter aus 20 Staaten unter dem Vorsitz Libyens vertreten waren, und Kuba, Pakistan und der Iran den Vizevorsitz inne hatten. Das resultierende Dokument „Draft Outcome Document for the Durban Review Conference 2009“, ein Entwurf für die Abschlusserklärung der Konferenz, steht auf der Website des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UNHRC) zur Verfügung (Link 1).
Bereits jetzt ist klar, dass die als neue Form des Rassismus dargestellte „Islamophobie“ eines der Hauptthemen von Durban II sein wird, ganz im Sinne des 2005 in Mekka formulierten Zehnjahres Aktionsprogramms der Organisation der Islamischen Konferenz. Eine der zentralen Forderungen dieses OIC Zehnjahresprogramms ist es, die Vereinten Nationen dazu zu bringen, eine internationale Resolution gegen Islamophobie zu verabschieden und alle Staaten aufzurufen, der Diffamierung des Islams entgegenzutreten. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung internationaler Rechtsinstrumente zur Durchsetzung von Antidiffamierungsgesetzen und Verhängung abschreckender Strafen gegen Personen, die durch Diffamierung des Islam die Islamophobie fördern.
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29.10.2008 | Richard Schmidt überraschend verstorben |
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Der ehemalige Leiter der Lobpreisband „toolbox“ und OM-Mitarbeiter ist völlig unerwartet am frühen Samstagabend, den 25. Oktober, im Alter von 31 Jahren an einem Herzversagen gestorben. Wie OM-Leiter Philipp Eschbach mitteilte, brach Richard Schmidt beim Fußballspiel plötzlich zusammen. Trotz sofortigen professionellen Eingreifens konnte ihm nicht mehr geholfen werden. „Als Team sind wir zutiefst bestürzt und sehr traurig um den Tod und Verlust unseres Mitarbeiters und Freundes. Wir trauern gemeinsam mit Melanie, seiner zurück gelassenen Frau (ebenfalls Teil unseres Teams), ihren Eltern, Geschwistern und Freunden.“ Eschbach weiter: „Richard und Melanie Schmidt begannen zusammen mit Richards Schwägerin und einem gemeinsamen Freund vor zwei Jahren zu Viert "HEARTbeat", den musikmissionarischen Dienst von OM Österreich. Richard hat sich sehr für "HEARTbeat" eingesetzt und war im ganzen Land nicht nur bekannt, sondern auch den jungen Christen ein riesiges Vorbild. Er lebte die Vision von "HEARTbeat" ganz praktisch sowie mit vollem Engagement und Leidenschaft zur Ehre Gottes aus. Der Herzschlag von "HEARTbeat" war sogar über unsere Landesgrenzen hinaus zu spüren. Tragisch, dass jetzt sein eigener "heartbeat" aufgehört hat zu schlagen... Wir sind geschockt und traurig.“ Leitungskreis des „austrian prayer congress“ (apc) bestürzt über Tod Der plötzliche Tod von Richard Schmidt bewegt auch alle Mitarbeiter und Teilnehmer des apc (früher tpc). Christoph Grötzinger, Generalsekretär der Österreichischen Evangelischen Allianz (Veranstalter des apc) schreibt: „Richard hat mit seiner geistlichen Haltung und liebevollen Art alle Veranstaltungen des Jugendgebetskongresses in der Vergangenheit tief geprägt. Seine musikalischen Gaben waren verbunden mit einer persönlichen Berufung, diese im Reich Gottes einzusetzen. Er hat uns allen als Musiker, Beter und Freund gedient!“ Monika Faes, Mitglied der geschäftsführenden Leitung des apc, schreibt: „Richard und Melanie haben die drei tpc , die prayer night, die tpc on tour durch das ganze Land entscheidend mitgeprägt und mit ihrem Herzblut, ihrem Engagement viel in Bewegung gesetzt. Die gemeinsamen Gebetszeiten mit ihnen haben mein Herz immer sehr bewegt.“ Melanie, ihre Familie und die Familie von Richard brauchen jetzt unsere Anteilnahme und Gebete. |
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20.10.2008 | Irak: Lösung für vertriebene Christen nahe |
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EU will 10 000 irakische Flüchtlinge aufnehmen (Bonn, 20.10.2008) Nachdem die "Einwanderungsländer" USA, Kanada und Australien in Aussicht gestellt haben, 50.000 irakische Flüchtlinge aufzunehmen, sollen auf Initiative von Bundesinnenminister Schäuble etwa 10.000 besonders gefährdete Flüchtlinge aus dem Irak, vor allem heimatvertriebene und vor Gewalt geflohene Christen, eine neue Heimat in der Europäischen Union finden, die Hälfte von ihnen in Deutschland, hieß es beim Innenministerrat in Brüssel. Nach einem Besuch mehrerer Mitglieder des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz (AKREF) im Auswärtigen Amt und bei Vertretern der CDU/CSU-Fraktion des Bundestages erklärte der Vorsitzendes des AKREF, Pfr. Dr. Paul C. Murdoch, der Beschluss der Ressortchefs der 27 EU-Staaten, erneut Experten nach Syrien und Jordanien zu senden, "um die Lage der dorthin geflüchteten Iraker zu untersuchen", sei unverständlich. Die Lage sei doch hinlänglich bekannt und dokumentiert. Was der High Commissioner (UNHCR) offensichtlich nicht weiß, ist allenthalben bekannt: Etwa drei Viertel der christlichen Bevölkerung des Irak lebt auf der Flucht und hat keine reellen Chancen auf Rückkehr in ihre seit 2.000 Jahren angestammte Heimat, schon gar nicht in ihr Eigentum, das längst an Muslime im Land verteilt wurde. Murdoch sagte wörtlich weiter: "Ein endgültiger Beschluss ist immerhin im November zu erwarten. Hiermit ist ein wichtiger Schritt getan, auf dem aufgebaut werden kann. Wir sind überzeugt, dass das wahre Ausmaß des Bedarfs an Asyl-/Aufnahmeplätzen sich zeigen wird, sobald sich eine Tür auftut. Der AKREF begrüßt den Grundsatzbeschluss und fordert eine unbürokratische und vor allem schnelle Umsetzung, damit diese Familien, die teilweise seit 2003 im Exil leben, vielfach aus Angst vor den Konsequenzen völlig undokumentiert, nicht verelenden. Viele haben ihr ganzes Vermögen aufgebraucht, um nur zu überleben und räuberischen und erpresserischen Umständen in den Nachbarländern Syrien, Jordanien, im Libanon und in der Türkei zu widerstehen. Es ist völlig unverständlich, dass der Genozid, der de facto an den ethnischen und religiösen Minderheiten des Irak an der Basis praktiziert wird (die Christen und Mandäer des Landes sind ethnisch die Urbewohner dieses von Arabern überrannten und besetzten Gebiets Zweistromland), von der Weltöffentlichkeit ignoriert wird. Es fehlt weithin der politische Wille, diesen Missstand öffentlich zu benennen und zu beseitigen. Darum ist der Arbeitskreis Religionsfreiheit für den Vorstoß Deutschlands auf EU-Ebene besonders dankbar. Wir danken allen Politikern, die unser Anliegen die letzten Jahre unterstützt und zu diesem Zwischenergebnis gebracht haben. Namentlich möchten wir dem Mitglied des Bundestags und Beauftragten der CDU für Menschenrechte und Religionsfreiheit Frau Erika Steinbach, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Merkel, die zu einem Gespräch eingeladen hat, für all ihren Einsatz in dieser Sache danken!"
Quelle: www.bucer.org |
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08.10.2008 | Evangelische Diözese Burgenland hilft bei Sprachprojekt in Tansania |
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Mündlich überlieferte regionale Sprachen erhalten eine Schrift - Wycliff-Bibelübersetzer feiern 25-jähriges Bestehen Eisenstadt (epd Ö) Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Österreich-Zweiges der auf Sprachforschung spezialisierten Entwicklungshilfeorganisation Wycliff (Wycliff-Bibelübersetzer) präsentiert sich die Organisation im Oktober im Rahmen einer Tour in allen Bundesländern. Am 10. Oktober ist auch eine Veranstaltung in der Evangelischen Kirche in Eisenstadt geplant. Bischof Job Mbwilo von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania war am Freitag, 3. Oktober, im Burgenland zu Gast, um sich für die Unterstützung durch die evangelische Diözese Burgenland bei der Verschriftung seiner Muttersprache zu bedanken. Bischof Mbwilo berichtete über die Bemühungen, die Sprache seines Volkes, Kiwanji, die nur mehr von etwa 40.000 Menschen gesprochen wird, in Schriftform zu bringen. In Tansania gebe es rund 130 Sprachen, davon seien 80 noch nicht verschriftet, schilderte Mbwilo. Mit Unterstützung von Wycliff sei die vor dem Ersten Weltkrieg von Missionaren begonnene und später zum Erliegen gekommene Übersetzungsarbeit fortgesetzt worden. Mittlerweile wurde eine Grammatik entwickelt und ein Wörterbuch erstellt, man habe begonnen, landwirtschaftliche Bücher und Teile der Bibel zu übersetzen. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Organisation liege auf der Sprachforschung. Dabei wird versucht, Sprachen, die bisher nur mündlich weitergegeben wurden, durch Verschriftung vor dem Verschwinden zu bewahren. Ein Ziel sei es, das kulturelle Erbe - auch die alten Geschichten und Mythen - von Völkern, die noch nicht verschriftet seien, festzuhalten und aufzuschreiben, erläuterte Alice Tlustos von Wycliff-Österreich, die selbst an einem Projekt zur Verschriftung von zehn Sprachen in Tansania mitgewirkt hat. Von 6.000 Sprachen weltweit seien etwa 2.000 noch nicht verschriftet. Im deutschen Sprachraum allein gebe es hingegen an die 50 verschiedene Bibelübersetzungen. Die Geschichte zeige, dass die Kultur eines Volkes mit einer verschrifteten Sprache nicht so leicht ausgelöscht werden könne. Eine gute Bibelübersetzung sollte theologisch so neutral wie möglich sein, so Tlustos. Wycliff ist nach Eigendefinition (http://wycliff.at) eine der größten protestantischen Missionsorganisationen. Der Name leitet sich vom englischen Philosophen und Theologen John Wycliff ab. Wycliff übersetzte im 14. Jahrhundert die Bibel vom Lateinischen in die englische Sprache, was damals von der Katholischen Kirche verboten worden war. Die persönlichen Kontakte zur Diözese in Tansania reichten bereits Jahrzehnte zurück, schilderte der burgenländische Superintendent Manfred Koch. Koch bot an, dass die evangelische Diözese Burgenland ein Projekt im nächsten Jahr unterstützen werde. Die Arbeit von Wycliff sei auch für das Burgenland wichtig, "weil wir vier Sprachen haben und erst in jüngster Zeit das Romanes alphabetisiert wurde", so der Superintendent. |
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10.09.2008 | Jüdische Organisation kritisiert Evangelikale |
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T ü b i n g e n (idea) – Scharfe Kritik an der Weltweiten Evangelischen Allianz hat die jüdische „Anti-Defamations-League“ (Anti-Verleumdungs-Liga) geübt. Die einflussreiche US-amerikanische Organisation gegen Antisemitismus und Rassismus wendet sich gegen die „Berliner Erklärung zur Einzigartigkeit Christi und zur Evangelisation unter Juden in Europa heute“, die die Theologische Kommission der Weltallianz Mitte August verabschiedet hatte. Die darin enthaltene Aufforderung, Juden zum Glauben an Jesus Christus einzuladen, sei eine „ernsthafte Beleidigung des jüdischen Volkes“, heißt es in einer Stellungnahme der Liga. Außer der Missachtung biblischer Lehre beweise die „Berliner Erklärung“ auch eine besondere Taktlosigkeit, da sie ausgerechnet in der Stadt verfasst worden sei, von der aus die Nazis die Endlösung der Judenfrage betrieben hätten. Weltallianz: Anti-Verleumdungs-Liga diffamiert Freunde Israels Der Vorsitzende der Theologischen Kommission der Weltallianz, Rektor Rolf Hille vom Albrecht-Bengel-Studienhaus (Tübingen), bedauerte die jüdische Stellungnahme. Die Liga diffamiere Freunde des Judentums und Israels, indem sie die „Berliner Erklärung“ einseitig zitiere, sagte Hille gegenüber idea. In dem Dokument werde die Mitschuld von Christen am Holocaust beklagt und als Konsequenz betont, dass sich die in der Weltallianz zusammenarbeitenden Christen mit dem jüdischen Volk solidarisierten. Evangelikale bekämpften Antisemitismus, Vorurteile und Diskriminierung. Zugleich bekräftigte Hille das Recht von Christen, ihren Glauben auch gegenüber Juden zu bezeugen. Dies gehöre zu der in allen demokratischen Staaten garantierten Rede- und Religionsfreiheit. Dieses Recht dürfe weder von jüdischen Organisationen noch vom Staat Israel, der sich als Rechtsstaat verstehe, in Frage gestellt werden. Die Weltweite Evangelische Allianz vertritt rund 420 Millionen Evangelikale in 128 Ländern. |
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20.08.2008 | „Kickoff2008“ legt Abschlussbericht vor. |
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Der Vorsitzende von „Kickoff2008“ in Österreich, Martin Podobri (Linz), hat einen Abschlussbericht vorgelegt. Die missionarische Initiative zur Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich wurde von den Evangelischen Allianzen der beiden Länder getragen. In seinem Bericht verweist Podobri auf den langen Vorlauf dieser Aktion. Schon im Herbst 2004 gab es ein erstes Kontakttreffen der Verantwortlichen. In Folge wurde ein Leitungskreis für Österreich ins Leben gerufen, ein Internetauftritt gestaltet und Informationsveranstaltungen an allen 4 Austragungsorten durchgeführt. Um die verschiedenen missionarischen Möglichkeiten gebündelt vorstellen zu können, wurde für Österreich ein eigenes Ideenheft erstellt. Zahlreiche Missionswerke lieferten Ideen rund um die Euro. 43 Gemeinden und Werke wurden Projektpartner von Kickoff2008, wobei es erfreulicherweise auch zu Zusammenschlüssen verschiedener Gemeinden unter einer Partnerschaft kam. So wurde zum Beispiel „Kickoff2008“ in Innsbruck von 8 Freikirchen getragen. Gesamt waren schätzungsweise 40 Kirchen und Gemeinden im Rahmen von Kickoff2008 tätig, die insgesamt etwa 200 Veranstaltungen durchführten. Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden. |
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21.07.2008 | Evangeliums-Rundfunk begleitet die 113. Allianzkonferenz |
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Täglich Berichte aus Bad Blankenburg in ERF Radio – Erstmals auch Fernsehbeiträge Wetzlar (ERF). Der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar begleitet die Hauptkonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz in Radio und Fernsehen. Die vom 6. bis 10. August im thüringischen Bad Blankenburg zum 113. Mal ausgerichtete Tagung steht unter dem Thema „Ich muss mal mit dir reden!“. Anhand des Johannesevangeliums im Neuen Testament werden sich die rund 4.000 erwarteten Teilnehmer in Vorträgen, Seminaren und Workshops mit biblischen Texten beschäftigen. Bei der Auftaktveranstaltung spricht ERF Direktor Jürgen Werth, der auch Allianzvorsitzender ist, unter dem Thema „Ich muss mal mit dir reden über deine Fragen“ (Johannes 1,35-40). Weitere Referenten sind der Präsident der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Ndaba Mazabane (Durban/Südafrika), der Generalsekretär des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Pfarrer Theo Schneider (Kassel), der Vorsitzende des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen, Gottfried Geweniger (Lößnitz), die Generalsekretärin des CVJM-Westbundes, Hildegard vom Baur (Wuppertal), der Vorsitzende der Theologischen Kommission der WEA, Rektor Rolf Hille (Tübingen) u. a. ERF Radio bringt täglich Interviews und Informationen im laufenden Programm sowie Liveübertragungen und Eindrücke von der Konferenz. Aufgezeichnete Vorträge werden in den Folgewochen bei ERF Radio zu hören sein. Freitag, 8. August, 19.30 Uhr: Liveübertragung von der Allianzkonferenz Freitag, 8. August, 21.30 Uhr: Erste Zusammenfassung der Allianzkonferenz Samstag, 9. August, 19.30 Uhr: Liveübertragung von der Allianzkonferenz Samstag, 9. August, 21.30 Uhr: Zweite Zusammenfassung der Allianzkonferenz Sonntag, 10. August, 9.30 Uhr Gottesdienst live von der Allianzkonferenz Sonntag, 10. August, 14 Uhr: „Ich muss mal mit dir reden über einen Neustart (Johannes 3,1–21). Ansprache von Dr. Jürgen Spieß (Marburg). Montag, 11. August, 21.30 Uhr: Kennzeichen C mit einem Bericht von der Allianzkonferenz. Weitere Berichte gibt es täglich in der „Halbzeit“ um 12 Uhr. ERF Fernsehen wird ab 24. August jeweils sonntags und mittwochs (Wiederholung) um 18.30 Uhr die mitgeschnittenen Ansprachen im Block UnsERFeierabend auf Bibel TV ausstrahlen. |
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