Mir ist es gleich, ob eine Katze schwarz oder weiß ist; Hauptsache, 
sie fängt Mäuse.

Deng Xiaoping, chin. Politiker, 1904-1997


NEWS
15.04.2008 | Streit um Christival: „Totalitäre Tendenzen“

Reichelsheim (idea) - Die Kampagne des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Volker Beck (Berlin), gegen den Jugendkongress Christival, der vom 30. April bis 4. Mai in Bremen stattfindet, habe vielen Christen und Nichtchristen die Augen für „totalitäre Tendenzen“ geöffnet. Diese Ansicht vertritt Elke Pechmann, Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft in Reichelsheim (Odenwald). Das von der ökumenischen Kommunität „Offensive Junger Christen“ getragene Institut wollte bei dem Kongress ein Seminar über Hilfen für Homosexuelle anbieten, die unter ihrer Orientierung leiden und Veränderung wünschen. Aufgrund der Proteste von Beck, der in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt, und anderen Politikern wurde das Seminar abgesagt, damit, wie es hieß, das Christival nicht durch die Diskussion über ein Randthema belastet werde. Pechmann zufolge versucht Beck zu bestimmen, wie die Gesellschaft über Homosexualität denken soll. Er handle machtpolitisch, indem er all jenen mit „aggressiver Intoleranz“ begegne, die seinen Lebensentwurf ablehnen. Seine „Totschlagargumente“ verhinderten eine sachliche Auseinandersetzung. Im Gegensatz zu Becks Darstellung, das Institut vertrete im Blick auf Homosexualität absonderliche Splittermeinungen, sehe es sich selbst durch international anerkannte Studien bestätigt. Es habe viel Zustimmung erhalten. Einige Reaktionen seien von Menschen gekommen, die selbst den Weg der Veränderung gegangen seien und geheiratet hätten. Auch ein Moslem habe die Angebote des Instituts begrüßt.

Leserbriefschreiber eingeschüchtert
Allerdings falle es nicht leicht, sich öffentlich zu seinen Überzeugungen zu bekennen. Laut Pechmann sind ihr Versuche bekannt, Leserbriefschreiber einzuschüchtern. Einigen Ärzten sei gedroht worden, ihnen die Approbation entziehen zu lassen. Im OJC-Rundbrief „Salzkorn“ berichtet Frau Pechmann, dass junge Christen Beck um Wiederzulassung des umstrittenen Seminars gebeten hätten. „In ihrer Verwirrung“ hätten sie Beck fälschlicherweise als moralische Instanz betrachtet, die etwas genehmigen oder verbieten könne.

 
22.02.2008 | Christen in Algerien unter falscher Anschuldigung ohne Anhörung verurteilt
Schweizerische Evangelische Allianz (SEA)
Medienstelle
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Evangelische Allianz Schweiz

Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit (AGR)

SEA-Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit setzt sich für algerische Christen ein
Christen in Algerien unter falscher Anschuldigung ohne Anhörung verurteilt

In einem Brief an den Botschafter Algeriens in Bern protestiert die Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit (AGR) der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) gegen die skandalöse Behandlung von Christen in Algerien. Gleichzeitig bittet die AGR das EDA, sich für den sofortigen Freispruch der Verurteilten einzusetzen.


Zürich, 22.02.2008 (fh) – Algerische Gerichte in Ain El Turck und Tiaret haben am 5. Februar die drei algerischen Christen Mohamed Seghir Rachid Dob, Ramdani Hamid Dob und Ourahmane Youssef Dobhaben zu je drei Jahren Haft und für algerische Verhältnisse hohe Bussen von je 500 Euro verurteilt. Ein vierter Mann namens Dahmane Jhalal Dob erhielt ein Jahr Gefängnis und eine Busse von 100 Euro. Darüber hinaus stehen zwei weiteren Christen am 5. März und 2. April 2008 Gerichtsverhandlungen bevor.

Zur Urteilsbegründung hiess es, die Christen hätten versucht, Muslime zum Christentum zu bekehren. Sie hätten die islamische Religion und ihren Propheten angegriffen. Ihre Verurteilung erfolgte wohl vor dem Hintergrund eines Mitte März 2006 in Algerien erlassenen und jetzt in Kraft tretenden Gesetzes, welches Evangelisierung unter Muslimen verbietet.

Ohne Anhörung verurteilt
In ihrem Brief an den algerischen Botschafter in Bern, Kamel Houhou, schreibt die AGR, da man zwei von den drei Hauptverurteilten persönlich kenne, könne man sich nicht vorstellen, dass sie sich zu Äusserungen gegen den Islam hätten hinreissen lassen. Empört ist die AGR, dass die Urteile ohne Anhörung der Angeklagten gefällt wurden. Die Christen hatten keinerlei Möglichkeiten, sich zu verteidigen, „was das Minimum in einem Rechtsstaat wäre“, wie es im von Annette Walder-Stückelberger, Präsidentin der AGR, und dem Co-Präsiden-ten der Evangelischen Allianz, Norbert Valley, unterzeichneten und auf französisch verfassten Brief heisst. Man sei sehr beunruhigt über die Restriktion der Religionsfreiheit für Christen in Algerien. Botschafter Houhou wird dringend gebeten, sich beim Präsidenten Bouteflika für die Annullierung der Urteile einzusetzen.

Verfolgung trotz Unterzeichnung der Menschenrechte
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) richtete gleichzeitig eine Bittschrift an die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Das EDA wird ersucht, alles in der Macht Stehende für den Freispruch der Christen in Algerien sowie für eine Änderung jener Gesetzgebung zu unternehmen, die zu den gegen die Christen ergriffenen Massnahmen geführt habe. Wörtlich heisst es: „Diese Bitte richten wir nicht zuletzt deshalb an Sie, weil Algerien als Uno-Mitglied die Gültigkeit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und damit auch die Gültigkeit von Artikel 18 zur Religionsfreiheit anerkennt.“

SEA und AGR
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und  Christen aus dem evangelischen Raum. Dem Dachverband gehören rund 550 Landes- und Freikirchen-Gemeinden und 100 Organisationen an. Ihre Basis in der Schweiz wird auf rund 250 000 Personen geschätzt. Die SEA setzt sich aus den beiden Regionalbüros SEA-DS und Réseau évangélique (romande) zusammen. International ist die SEA Mitglied der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) und der Weltweiten Evangelischen Allianz, in der 420 Millionen Christen aus 127 Ländern zusammengeschlossen sind.

Die SEA unterhält 14 Arbeitsgemeinschaften (AG). Mitglieder der AG Religionsfreiheit (AGR) sind Open Doors (OD), Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK), Christian Solidarity International (CSI), Christliche Ostmission (COM), Aktionskomitee für verfolgte Christen (AVC), Osteuropamission (OEM) und Licht im Osten (LIO). Die AGR setzt sich für verfolgte und diskriminierte Christen weltweit ein, verantwortet den Sonntag der verfolgten Kirche und tritt in der Öffentlichkeit für die Rechte unterdrückter Christen ein. Die AGR ist eine Untergruppe der auf der europäischen und weltweiten Ebene bestehenden „Human Rights Commission“.
Leiterin AGR: Annette Walder-Stückelberger, CSI Schweiz, Zelglistr. 64, Postfach 70 ,8122 Binz, Tel. 044 982 33 33,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
Co-Präsident SEA: Thomas Bucher, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 079 252 79 21, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. )
Co-Präsident AES: Norbert Valley, pasteur, te de Cité-Ouest 1, 1196 Gland VD (Tél. 022 364 68 58, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. )
Nationalsekretär: Hansjörg Leutwyler, SEA, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 043 344 72 00, Fax. 043 344 72 09, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. )
Medienbeauftragter: Fritz Herrli, SEA, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 043 344 72 00, Fax. 043 344 72 09, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. )

 
13.02.2008 | Kritik an evangelikaler Politik-Abstinenz

G i e ß e n (idea) – Gegen eine Politikabstinenz evangelikaler Christen hat sich der Leiter des Gießener „Instituts für Ethik und Werte“, Stephan Holthaus, gewandt. Das Institut - eine Einrichtung der Freien Theologischen Akademie Gießen – hatte zu einem Treffen von Christen in der Politik geladen.

Stephan HolthausStephan Holthaus

Wie es in einem am 9. Februar von der Deutschen Evangelischen Allianz veröffentlichten Bericht heißt, habe Holthaus Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass manche Christen aus evangelikalen Kreisen wenig Interesse am öffentlichen Leben zeigten. Das müsse sich ändern. Der Glaube werde unbedeutend für die Gegenwart, wenn man sich nur auf die Jenseitigkeit konzentriere. Das sei „die fromme Variante der säkularen Politikverdrossenheit“, so Holthaus. Christen müssten wieder stärker „Salz und Licht der Welt“ sein. Sie sollten sich nach dem biblischen Motto „Suchet der Stadt Bestes“ zum Beispiel in der Kommunalpolitik engagieren. Der Bürgermeister der nordhessischen Kleinstadt Frankenberg, Christian W. Engelhardt (CDU), berichtete, dass er in seinem Amt zwar seinen Glauben bezeugen könne, doch sei er nicht den Interessen einzelner Christen oder Gemeinden verpflichtet, sondern den Bürgerinteressen als Gesamtheit. Politische Entscheidungen seien in der Regel Kompromisse, so der 35-jährige Jurist, der seit 2004 als Bürgermeister der knapp 20.000 Einwohner zählenden Stadt amtiert.

Steeb: Beten und Handeln
Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), dankte Kommunalpolitikern für ihren Einsatz und ermutigte sie, sich in allen Fragen im Gebet an Gott zu wenden. Das gelte besonders für Situationen, in denen sie unter großer Belastung stünden. Eine wichtige Aufgabe für Christen sei es, für Politiker zu beten. Die deutsche Allianz, die rund 1,3 Millionen Evangelikale aus Landes- und Freikirchen repräsentiert, bringe sich aber auch in die gesellschaftspolitische Diskussion ein. Das gelte zum Beispiel für den Einsatz zum Abbau weltweiter Armut, zum Schutz ungeborener Kinder, für die Förderung von Familien, in der Auseinandersetzung mit dem Islam und bei Hilfen für Benachteiligte am Rande der Gesellschaft.

 
28.01.2008 | Bischof Bünker: "Evangelischer Glaube wird sich mit den bestehenden Verhältnissen nie abfinden"

Der Festgottesdienst zur Amtseinführung des neuen evangelisch-lutherischen Bischofs im Austria Center Vienna

Wien, 28. Jänner 2008 (epd Ö) - "Achtet den Dienst eures Bischofs, steht ihm bei, betet für ihn." Mit diesen Worten wandte sich Bischof i.R. Mag. Herwig Sturm an die mehr als 1700 Gäste, die aus der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, aber auch aus der Reformierten und Evangelisch-methodistischen Kirche sowie aus der Ökumene aus dem In- und Ausland zur Amtseinführung des neuen lutherischen Bischofs Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker am 27. Jänner in das Austria Center Vienna gekommen waren.

Für eine missionarische und diakonische Kirche

In seiner Predigt erklärte der neue Bischof, er wolle sich in den kommenden Jahren für eine missionarische und diakonische Kirche einsetzen, und sagte: "Ich lade alle ein aufzubrechen, mich auf diesem Weg zu begleiten." Bünker unterstrich: "Evangelischer Glaube, wie ihn der Apostel Paulus versteht, wird sich mit den bestehenden Verhältnissen nie abfinden, wird nicht resignieren und nicht zynisch werden. Wird auch nicht illusionär über die Realität hinweggehen, sondern sich voll Wachsamkeit und Leidenschaft ausstrecken nach der neuen Welt Gottes."

Bünker, der auf das im Saal aufgehängte Bild "Sehnsucht des Grases" von Max Weiler Bezug nahm, verwies darauf, dass Gras ein Bild für paradiesische Zustände sei, zugleich stehe es "für alles, was übergangen und zertrampelt wird, abgemäht, verdorrt und zubetoniert". In diesem Zusammenhang sagte der Bischof: "Heute jährt sich zum dreiundsechzigsten Mal der Tag, an dem Auschwitz befreit wurde" und erklärte: "Insbesondere gedenken wir der Millionen Jüdinnen und Juden und der Schuld, die die Kirchen gegenüber Israel, dem Volk Gottes im ungekündigten Bund, auf sich geladen haben." Auch die Evangelische Kirche A.B. in Österreich sei "mitschuldig geworden durch Wegschauen und Zutun".

Beides, das Gras des Paradieses und das Gras des Feuerofens, stehe, so Bünker in seiner Antrittspredigt, im Zeichen des Kreuzes Jesu und im Licht seiner Auferstehung. "So nimmt unser Glaube diese Spannung mit hinein in eine große Verheißung, die Gott uns zuspricht", sagte der neue Bischof.

Zuvor hatte Bischof Sturm seinem Nachfolger das bischöfliche Amtskreuz überreicht, das die Schülerin Gerlinde Kramer in der Goldschmiedewerkstatt des Evangelischen Gymnasiums Wien entworfen hatte. In seiner Ansprache betonte Sturm, in der lutherischen Tradition nehme der Bischof sein Amt "personal, kollegial und gemeinschaftlich" wahr. In diesem Amt werde "die Bewahrung der apostolischen Tradition, die uns allen aufgetragen ist", sichtbar. Die Bestellungsurkunde für Bischof Bünker hatte der Präsident der Synode A.B. und der Generalsynode, RA Dr. Peter Krömer, verlesen.

Gesegnet wurde Bünker von den beiden AssistentInnen der Amtseinführung, der lutherischen Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner und dem Generalbischof der Evangelischen Kirche A.B. in der Slowakei, Dr. Miloš Klátik. Segensworte sprachen auch der Landessuperintendent der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich, Mag. Thomas Hennefeld, die Tiroler Superintendentin Mag. Luise Müller sowie Leopoldine Baierl von der Gehörlosengemeinde.

Für die Bischöfe der Evangelisch-lutherischen Kirchen Deutschlands, Finnlands, Russlands, Polens, Schlesiens, Italiens, Rumäniens, Sloweniens und Ungarns sowie für die Reformierten Kirchen der Slowakei und Ungarns sprachen Segensworte der finnische Erzbischof Dr. Jukka Paarma und der sächsische Bischof Jochen Bohl.

 
21.01.2008 | Herzstück ist das Gebet

Gordon Showell-Rogers stärkt deutschsprachige Allianzen – Zusammen-arbeit in Gebetswoche verstärken – Mehr Verständnis füreinander

Zum Austausch und gemeinsamen Gebet trafen sich in Stuttgart die Vorsitzenden und Generalsekretäre der Evangelischen Allianzen im deutschsprachigen Raum mit dem Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz Gordon Showell-Rogers (Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz, hinten Mitte). Im Bild vorn die Gastgeber Generalsekretär Hartmut Steeb (links) und der stellvertretende Allianzvorsitzende Theo Schneider (Kassel). Hinten (von links) Hansjörg Leutwyler (Zentralsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz, Zürich), Thomas Bucher (Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz, Zürich), Gordon Showell-Rogers, Frank Hinkelmann (Vorsitzender der Österreichischen Evangelischen Allianz, Petzenkirchen) und Christoph Grötzinger (Generalsekretär der Österreichischen Evangelischen Allianz, Salzburg)

Stuttgart – Der Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz Gordon Showell-Rogers (London) ermutigte beim jährlichen Treffen der Vorsitzenden und Generalsekretäre der Evangelischen Allianzen des deutschsprachigen Raums, die Gemeinden ethnischer Minderheiten in die Arbeit der örtlichen Allianzen einzubeziehen und deren Kompetenzen vermehrt zu nutzen. Auch soll die Vertretung der Evangelischen Allianz in Brüssel verstärkt werden. Gordon Showell-Rogers dankte den deutschsprachigen nationalen Allianzen für ihre Unterstützung der europäischen Arbeit.

Bei ihrer fünften Zusammenkunft seit 2004 standen auf Einladung der Deutschen Evangelischen Allianz in Stuttgart aktuelle Informationen über die Arbeit in den verschiedenen Allianzen im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass die Allianzgebetswoche für alle drei nationalen Verbände „das Herzstück der Arbeit“ darstellt, wie der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Theo Schneider (Kassel), feststellte.

Arbeit in Schweiz wohlwollend beurteilt
Die Deutsch-Schweizer Allianz-Vertreter berichteten darüber, dass ihre Arbeit in der Öffentlichkeit wohlwollender als bislang beurteilt werde. Ende Januar beim Forum Evangelisation mit Ulrich Eggers und Thomas Penzel (Bad Liebenzell) werden 150 Teilnehmer erwartet. Geplant ist ein Künstlerforum mit eigener Preisvergabe. Auch in der Diskussion um den Bau von Minaretten in der Schweiz beteiligt sich die Evangelische Allianz mit Beiträgen. Zu Weihnachten 2008 soll eine Verteilzeitschrift für türkische Mitbürger herausgegeben werden. Während in der deutschsprachigen Schweiz und der Romandie die Christen aller Denominationen und Gemeinden einheitlich zusammen arbeiten, hat sich die Evangelische Allianz in der französisch-sprachigen Schweiz mit dem Freikirchenverband zusammen geschlossen. Seitdem werden Kirchengemeinden von der Reformierten Kirche aufgefordert, sich zwischen Landeskirche und der mit den Freikirchen fusionierten Evangelischen Allianz zu entscheiden. Gemeinden, die weiter Mitglied der Evangelischen Allianz bleiben wollen, werden aufgefordert, aus der Landeskirche auszutreten. „Diese Entwicklung wollen wir in der Deutsch-Schweiz vermeiden“, betonte deren Präsident Thomas Bucher (Zürich). Nach den maximal möglichen zwei Amtszeiten wird Bucher im Juni sein Amt abgeben.

Allianz-Zentrum wird ausgebaut
Für die Deutsche Evangelische Allianz stellt der Aus- und Umbau des Allianzhauses in Bad Blankenburg in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dar. Dafür müsse man unter den örtlichen Allianzgruppen um Unterstützung werben. Die politische Arbeit und daraus folgende Aktionen haben gute Resonanz gefunden, so Generalsekretär Hartmut Steeb. Derzeit engagiert sich die Evangelische Allianz in der Stammzellendiskussion, setzt sich dabei für den Schutz des ungeborenen Lebens ein und stellt sich damit gegen jeden Versuch, den Stichtag für die Forschung mit embryonalen Stammzellen zu verschieben.

60 Partner in Österreich
Die Evangelische Allianz in Österreich hat inzwischen 60 Partner, die sich zu ihr zählen und sie finanziell unterstützen. Darunter Werke, Gemeinden und Firmen. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, sagt deren Generalsekretär Christoph Grötzinger (Bürmoos bei Salzburg). Ein neues Netzwerk unter Pädagogen, die Frauenarbeit „Prisca“ und die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen sollen in die Arbeit der Allianz eingebunden werden. Der erstmals im Dezember 2003 durchgeführte Jugendgebetskongress wird künftig ganz unter dem Dach der Evangelischen Allianz stattfinden. Mit 5.000 Besuchern setzte die Allianzgebetswoche ihre erfreuliche Entwicklung fort. Die Österreicher werden unter dem Motto „Kickoff 2008“  sozial-missionarische Aktionen während der Fußball-Europameisterschaft durchführen. Diese lehnt sich stark an die 2006 in Deutschland zur Weltmeisterschaft durchgeführte kickoff-Initiative an. Kickoff 2008 arbeitet in Österreich stark mit der Aktion „Kirche 08“ des Ökumenischen Rates der Kirchen zusammen.

Beziehungspflege und Austausch
Eine intensivere Zusammenarbeit während der Allianzgebetswoche und eine gemeinsame Offensive zur stärkeren Beteiligung der Kirchengemeinden ist gemeinsames Anliegen der deutschsprachigen Allianz-Organisationen. Bei dieser Gelegenheit soll die Wichtigkeit des Gebets neu entdeckt, beworben und als ein Herzstück urchristlicher Gemeinschaft bewusst gemacht werden. „Das Anliegen, sich täglich zum Gebet zu treffen, nehmen wir damit auf“, so Steeb.

Die größte Bedeutung der gemeinsamen Treffen liegt in der Beziehungspflege und im persönlichen Austausch. „Die verschiedenen Allianzen tragen den Gegebenheiten vor Ort Rechnung und entwickeln sich sehr unterschiedlich“, betonte Grötzinger. Der Austausch zeige, welche Entwicklungen länderspezifisch sind und was gemeinsam machbar sei. Ein solches Feld gemeinsamer Aktivitäten sind das Gebetsheft mit täglichen Anliegen, die Initiative „30 Tage Gebet für die islamische Welt“, gemeinsame Themen und Termine in der Evangelischen Allianz-Gebetswoche und das Eintreten für Religionsfreiheit in der Welt und der nicht zu unterschätzende Wert persönlicher Freundschaft unter den Vorsitzenden und Generalsekretären. „Das entspannt ungemein. Man kann sich viel schneller absprechen und einigen, wenn man die Herzen in Gleichklang gebracht hat“, so Grötzinger.

 
15.01.2008 | teen prayer congress … es geht weiter!

Worauf viele Jugendliche im Land ungeduldig gewartet haben, können wir nun froh verkünden: Es geht weiter! Eine Jugendallianz aus Bundesjugendleitern verschiedener Gemeindebünde und Leiter christlicher Werke hat sich in den letzten Monaten mit dem Ob und Wie der Fortsetzung des Jugendgebetskongresses beschäftigt. Vor wenigen Tagen ist nun die Entscheidung gefallen.

Folgendes wird bekannt gegeben:
Der nächste Gebetskongress findet vom 6. - 8. Dezember 2008 statt. Ort und Thema sind noch nicht bekannt. Der ganze Vorbereitungsprozess ist spannend. Bald werden wir weitere interessante Details wissen.

 
15.01.2008 | „Schockierend und sachlich falsch“

Die Österreichische Evangelische Allianz (ÖEA) verurteilt scharf die Äußerungen der Grazer Spitzenkandidatin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) Susanne Winter.

„Gerade weil uns der Themenbereich Religionsfreiheit so wichtig ist und wir als Christen die Religionsfreiheit auch in muslimisch geprägten Ländern einfordern, kann es nicht angehen, eine andere Religionsgemeinschaft in solch einer schockierenden und sachlich falschen Weise zu diffamieren und zu provozieren“, so der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Frank Hinkelmann.

Winter hatte u. a. bei einer Wahlveranstaltung in Graz den Propheten Mohammed am Sonntag als „Kinderschänder“ bezeichnet, da er ein sechsjähriges Kind geheiratet habe und gefordert, der Islam gehöre „dorthin zurückgeworfen, wo er hergekommen ist, hinter das Mittelmeer“.  Weiters bezeichnete sie Mohammed als "Feldherrn", der den Koran in "epileptischen Anfällen" geschrieben habe.

Die Evangelische Allianz ruft Winter zu einer öffentlichen Entschuldigung auf und hofft, dass die entsetzlichen Aussagen Winters nicht zu einer Spirale der Gewalt zwischen Christen und Moslems führen.

Die Evangelische Allianz (EA) ist eine über 150jährige Sammlungsbewegung von Christen vor allem im Bereich des Protestantismus mit dem Zweck, die Gemeinschaft mit aktiven Christinnen und Christen aus christlichen Kirchen und religiösen Bekenntnisgemeinschaften christlicher Prägung zu suchen und zu pflegen. Sie sieht ihren Auftrag nicht in der institutionellen Vereinigung, sondern im Zusammenwirken der Christen als einer organischen und personalen Gemeinschaft. Der Einsatz gegen die Unterdrückung der Religionsfreiheit ist der Evangelischen Allianz schon in die Wiege gelegt worden. Bereits bei den ersten internationalen Konferenzen im 19. Jahrhundert. spielte die Religionsfreiheit eine zentrale Rolle. So setzte man sich für verfolgte Christen anderer Konfessionen ein, aber auch damals schon für Bahai und Zeugen Jehovas. 1870 besuchte eine hochrangige internationale Kommission den türkischen Sultan und erreichte wesentliche Erleichterungen für einheimische Kirchen. Zur gleichen Zeit setzte sich eine andere Kommission beim russischen Zar gegen die Unterdrückung der Evangelischen im Baltikum ein. Seit über 160 Jahren ist die Evangelische Allianz nicht nur ein Zusammenschluss von Christen, sondern auch eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen.

 
03.01.2008 | Allianzgebetswoche 2008

Die „Weltweite Gebetswoche der Evangelischen Allianz“ vereint seit 162 Jahren viele Christen in vielen Ländern dieser Erde - auch in Österreich. Sie findet vom 6. bis 13. Jänner statt und steht unter dem Motto „weil ER lebt“.

Der Generalsekretär der Österreichischen Evangelischen Allianz, Christoph Grötzinger, schreibt dazu: „Das Motto verdeutlicht, worauf Christsein fußt. Es ist kein religiöses Gedankenfundament, auf das Christen bauen. Es ist kein Gesetzeswerk, das sie befolgen. Es ist kein Hirngespinst, dem sie anhängen. Sondern es ist eine lebende Person, mit der Christen in Beziehung stehen. Christsein ohne lebenden Christus wäre sinnlos. Paulus schreibt: „Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden“ (1.Korinther 15,17). Recht hat er. Und weil Christus lebt, machen wir jede Menge Erfahrungen. Ein Leben mit Jesus ist nie langweilig. Es geht über Höhen - aber auch durch Tiefen. Es ist beglückend - aber auch herausfordernd. Es geht oft hart an die Grenze – aber immer Richtung Ziel: die Ewigkeit zusammen mit IHM.“

Bekennende Christen aller Konfessionen sind eingeladen, sich über ihre Gemeindegrenzen hinweg zum gemeinsamen Hören auf Jesus und Reden mit IHM zu versammeln. Das Programm zur Allianzgebetswoche finden Sie hier.

 

Allianzgebetswoche 2008 – die Orte:

Alphabetische Auflistung örtlicher Veranstaltungen (wird laufend aktualisiert):

AICHFELD
Mittwoch, 9.1. um 19:30 Uhr
Fischergasse 1
Zeltweg

Freitag, 11.1. um 19:30 Uhr
bei Fam. Mairhofer
In der Rötsch 2
Obdach

Sonntag, 13.1. um 9:30 Uhr
Evangelikale Gemeinde
Josef-Kohl-Gasse 34a
Knittelfeld


BERNSTEIN
Dienstag, 8. Jänner, um 19:00 Uhr Allianzgebet im Evang. Pfarrhaus


ENNS- PALTENTAL
Dienstag, den 8. Jänner um 19 Uhr im „Treff-C“, Pyhrnstr. 6, Liezen
Mittwoch, den 9. Jänner um 19 Uhr im „Treff-C“, Pyhrnstr. 6, Liezen


GMUNDEN
Dienstag, 8. Jänner, Evang. Gemeindesaal. 19:30 Uhr
Mittwoch, 9 Jänner, Villa Theresiental  19:30 Uhr
Donnerstag, 10. Jänner, Evang. Gemeindesaal 19:30 Uhr


GRAZ
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Gottesdienst PDF downloaden

INNERES SALZKAMMERGUT PDF downloaden


INNSBRUCK PDF downloaden


KÄRNTEN
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Allianzabend PDF downloaden
Allianztag PDF downloaden

 

LINZ

6.

bis 13. Jänner
19.30 Uhr
Sonntag - Sonntag

AllianzGebetswoche 2008
Thema: weil ER lebt

6.

Jänner
19.30 Uhr
Sonntag

Thema: Mit IHM verbunden
Predigt: CGU-Team
Ort: Fa. Wozabal, Freistädterstraße 230

7.

Jänner
19.30 Uhr
Montag

Thema: In Stürmen gesichert
Predigt: Martin Griesfelder
Ort: Schiff Schönbrunn, Anlegestelle Urfahrmarkt

8.

Jänner
19.30 Uhr
Dienstag

Thema: Zum Leben bestimmt
Predigt: Mathilde Runck
Ort: Diakonissen-Krankenhaus,
Weißenwolffstraße 15, Kapelle

9.

Jänner
19.30 Uhr
Mittwoch

Thema: Zur Nachfolge berufen
Predigt: Wolfgang Witteveen
Ort: HTL, LiTec-Center, Paul-Hahn-Straße 4

10.

Jänner
19.30 Uhr
Donnerstag

Thema: Um Kinder besorgt
Predigt: Thomas Happel
Ort: I-Punkt Traun, Schulstraße 4

11.

Jänner
19.30 Uhr
Freitag

Thema: In Bedürfnissen versorgt
Predigt: Werner Holmes-Ulrich
Ort: Seniorenzentrum Kleinmünchen
Dauphinestraße 94, Kapelle

12.

Jänner
19.30 Uhr
Samstag

Thema: Zum Dienen gesandt
Predigt: Oberin Sr. Helga Sikora
Ort: Kulinarium, Steingasse 25

13.

Jänner
19.30 Uhr
Sonntag

Thema: Für morgen gerüstet
Predigt: Ulrich Krömer
Ort: Anton Bruckner Universität
Wildbergstraße 18, Göllerich-Saal




SALZBURG PDF downloaden


SCHLADMING PDF downloaden
Gottesdienst anlässlich der Allianzgebetswoche
Sonntag, den 13. Jänner um 17:30 Uhr
Ort: Evangelisches Pfarrhaus, 8970 Schladming
Predigt: Pastor Alfred Schweiger, Freie Christengemeinde


STEYR PDF downloaden


VORARLBERG
Dienstag, den 8.1. um 20:00 Uhr in der Freien Evangelikalen Gemeinde Dornbirn + Christlichen Gemeinde Dornbirn
Mittwoch, den 9.1. um 20:00 Uhr in der Freien Evangelikalen Gemeinde Bregenz
Donnerstag, den 10.1. um 20:00 Uhr in der Freien Evangelikalen Gemeinde Feldkirch


WIEN PDF downloaden

 

 
28.11.2007 | Fußball-Europameisterschaft 2008: Kirchen wollen zum Fairplay beitragen! Pressekonferenz über die Begleitung der EURO 08 durch die Kirchen

Wien, 27. November 2007 (epd Ö) - "Teamgeist ist eine hohe menschliche Fähigkeit, ein Erlebnis dessen, wie man als Mensch mit anderen Menschen kommunizieren kann." Das sagte der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Bischof Mag. Herwig Sturm, am 27. November bei einer Pressekonferenz über "Kirche 08 - Am Ball seit 2008 Jahren", die Begleitung der Fußball-Europameisterschaft 2008 durch die Kirchen in Österreich. Sturm äußerte seine Freude über die gute Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Kirche und Sport. Fußball, so Sturm, sei eine Form des Spiels. Zum Spiel gehöre die "Freiheit von fremden Zwecken". Es gehe darum, "den Kampf regelgerecht zu führen und die Grenze zwischen Spiel und Ernst einzuhalten". Hier spiele das Fairplay eine Rolle. Zu diesem Fairplay wollten die Kirche beitragen.

 Euro 08 v.li.n.re.: ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Bischof Herwig Sturm (Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen), Frank Hinkelmann (Vorsitzender der Österreichischen Evangelischen Allianz) Foto: epdÖ/Marco Uschmann

"Die Faszination des Fußballs besitzt einen hohen Stellenwert auch für das Leben, denn Kinder lernen beispielsweise spielend", sagte Weihbischof Dr. Franz Lackner. Das Spiel präge gewissermaßen das "ganze Leben", so der für die Jugend verantwortliche römisch-katholische Bischof. Es gehe beim Spiel immer auch darum, "sich innerhalb eines Raumes zu bewähren". Dies sei das "schöpferische Element des Spiels". Ähnlich verhalte es sich auch im Glauben, wenn der Mensch "Spielwiesen findet und ein eigenes räumliches Dasein entwickelt". Innerhalb dieser Vorgaben entwickelt sich der spielende Mensch. Lackner, selber begeisterter Fußballer und 'Linksfuß': "Es gibt eine Dynamik im Spiel, die nicht durch Training zu erreichen ist, sondern nur dadurch, dass der Mensch sich dieser Dynamik hingibt."

Als eine "Steilvorlage" für Christen bezeichnete der Vorsitzende der Österreichischen Evangelischen Allianz, Drs. Frank Hinkelmann, die EURO 08. Da Fußball die ganze Gesellschaft betreffe, betreffe das Ereignis auch die Kirchen, Freikirchen und christlichen Gemeinschaften. Das kirchenübergreifende Engagement der Evangelischen Allianz "Kickoff 2008 - Anstoß für den Glauben" wolle auf den Glauben verweisen, "der die Motivation und Grundlage unseres persönlichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Engagements ist: der Glaube an Jesus Christus".

ÖFB-Präsident Stickler: Fußball hat integrative Kraft

Begeistert" über das Engagement der Kirchen bei ihrer Reflexion über den Sport zeigte sich der Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) DI Friedrich Stickler bei der Pressekonferenz. Stickler betonte die "integrative Kraft" des Fußballs, die sich bei solch großen Fußballereignissen zeige, jedoch als "Langzeitprojekt" in der Gesellschaft weitergeführt werden müsse. Die kommende Europameisterschaft könne dazu nur ein Anstoß sein. Wie der Präsident des Wiener Landesfußballverbandes Kurt Ehrenberger ergänzte, gebe es insbesondere beim Nachwuchs keinerlei Integrationsprobleme im Blick auf ausländische Spieler. Es bestünden zwar Sprachschwierigkeiten, aber das gemeinsame Ziel stehe im Vordergrund.

Einige Projekte der kirchlichen Initiative "Kirche 08 - Am Ball seit 2008 Jahren" stellte der Leiter des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien, Michael Scharf, vor. So werde ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst in Basel stattfinden, ein Abschlussgottesdienst am 28. Juni in Wien sei in Planung. Während der Europameisterschaft findet eine Ausstellung "Helden - Heilige - Himmelsstürmer. Fußball und Religion" im Wiener Dom- und Diözesanmuseum statt.

 
23.11.2007 | Fussballeuropameisterschaft 2008 – Die Kirche meldet sich zu Wort

Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag, den 27. November um 10 Uhr im Erzbischöflichen Palais, 1010 Wien, Wollzeile 2, geben die Kirchen Österreichs und die Österreichische Evangelische Allianz ihre Aktionen rund um die Fußball-EM bekannt: Für den Ökumenischen Rat der Kirchen ist dies „Kirche '08 – Am Ball seit 2008 Jahren“. Die Evangelische Allianz tritt unter „Kickoff2008 – Anstoß für den Glauben“ an die Öffentlichkeit.
Auf dem Podium der Pressekonferenz werden sitzen: ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Bischof Herwig Sturm (evangelische Kirche, Vorsitzender im Ökumenischen Rat der Kirchen), Weihbischof Franz Lackner (katholische Kirche Diözese Graz-Seckau) und Drs. Frank Hinkelmann (Vorsitzender Evangelische Allianz).
Zusätzlich sind als Auskunftspersonen in Detailfragen anwesend: Pfr. Mag. Marco Uschmann (ev. Kirche), Mag. Michael Scharf (Pastoralamtsleiter Erzdiözese Wien), Pfr. Mag. Kaarlo Schörkl (Kirche08), Martin Podobri (Kickoff2008), Mag. Krzysztof Pelczar (röm.-kath. Pfarrer Weikendorf)
Die Fußball-EM findet vom 7. bis 29. Juni 2008 in Österreich und der Schweiz statt. Sie ist das weltweit drittgrößte Sportereignis und das größte, das Österreich bislang gesehen hat. Es werden rund 2 Millionen Gäste aus aller Welt erwartet.
Informationen zu „Kickoff2008 – Anstoß für den Glauben“ finden Sie unter www.kickoff2008.at

 
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