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20.11.2007 | Christen entdecken Alternative: Kommunikation ohne staatliche Überwachung |
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Kostenlos, schnell, weltweit jederzeit einsetzbar – Kein technischer Aufwand, Anwendung leicht erlernbar, Energieverbrauch gleich Null (Burbach-Holzhausen) Kommunikation, die der Staat nicht überwachen kann. Schneller und direkter als mit dem Internettelefon Skype. Kein technischer Aufwand nötig, Kosten und Energieverbrauch gleich null. Dazu jederzeit Kontakt mit den mächtigsten Personen der Welt. Utopie oder eine geniale Idee? „Weder noch“, meint Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz mit Sitz in Bad Blankenburg/Thüringen. In einem Vortrag beim Allianztag in Burbach-Holzhausen beschrieb Steeb zwei Tage nach dem „Überwachungsbeschluss“ des Bundestages eine alternative Kommunikationsform. Er berief sich auf umfangreiche Erfahrungen von Millionen von Menschen seit hunderten von Jahren. Steeb: „Beten ist nicht etwas für die Ewig-Gestrigen. Beten ist etwas für wache Menschen mit wachem Verstand. Wer betet bedient sich schon heute der Kommunikationsform, die auch über den Tod hinaus in Ewigkeit Bestand hat.“ Wer mit Gott ständig online sei, dessen Leben verändere sich konkret. Das bekomme, so Steeb, auch die Umwelt zu spüren. Christen leben alternativ in den drängenden Problemen der Gesellschaft: Sie bringen Versöhnung und Frieden, wo Streit und Hass regiert. Sie leben Verzicht und ertragen Unrecht, wo andere auf ihr Recht pochen. Ihre Gemeinden und Netzwerke wirken der Vereinsamung von Menschen entgegen, die unterzugehen drohen in den Massen, die in die Städte zurückkehren. Sie pflegen eine Kultur des Wartens, der Geduld und Vorfreude in einer Zeit, die geprägt ist von der Fast-Food-Mentalität „Alles jetzt, hier und sofort“. In der beginnenden Adventszeit lohne es sich, nachhaltig und dauerhaft um etwas zu bitten und von Gott Antworten und Hilfe zu erwarten, betonte Steeb. Er machte Menschen Mut, sich auf dieses Wagnis einzulassen und 2,08 Prozent ihrer Zeit mit dem Hören auf Gott zu verbringen: „Eine halbe Stunde täglich, die das Leben verändert.“ |
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31.10.2007 | Gedanken zum heutigen Reformationstag |
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Wie komme ich in den Himmel? Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine berühmt gewordenen 95 Thesen veröffentlichte, ahnte er nicht, dass er damit eine theologische Revolution in Gang setzen würde, die das geistliche und geistige Leben im Mittelalter völlig umwälzen sollte. Am Ende kam es zur Gründung einer neuen Kirche – und dabei suchte Martin Luther lediglich eine Antwort auf die Frage: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott, wie komme ich in den Himmel?" Diese Frage trieb ihn jahrelang um, bis es ihm eines Tages wie Schuppen von den Augen fiel, als er auf Römer 1,17 stieß: "Denn im Evangelium wird klar und deutlich gesagt, wer vor Gott bestehen kann: jeder, der sich allein auf das verlässt, was Gott für ihn getan hat, und daran festhält. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: 'Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut'." Diese Antwort setzte in ihm solch eine Freude frei, dass er nicht anders konnte, als vehement gegen den damaligen Ablasshandel zu kämpfen. Für diese Erkenntnis, die er im Evangelium gefunden hatte, war er sogar bereit, sein Leben zu lassen. Und was bleibt uns heute von Martin Luther? Meiner Meinung nach haben seine vier "Solas" ("Allein") nichts von ihrer Gültigkeit verloren: - Sola scriptura = allein die Schrift: Die Bibel, Gottes Wort, ist unser alleiniger Maßstab im Leben und im Sterben. Gottes Wort ist unsere Richtschnur - und nur sie zählt!
- Sola gratia = allein durch Gnade: Vergebung der Sünden, Zugang in den Himmel, ist ein Gnadengeschenk Gottes. Wir können nichts dazu beitragen, dass wir einen gnädigen Gott bekommen. Gott hat uns durch Jesus Christus alles geschenkt. Wir können uns also den Himmel nicht verdienen oder erkaufen.
- Sola fide = allein durch den Glauben: Nur indem wir dieses Gnadengeschenk annehmen, Gottes Zusagen vertrauen, erhalten wir Vergebung der Sünden und ewiges Leben. Das alles kann man letztlich auch in einem vierten "Allein" zusammenfassen:
- Solus christus = Allein Christus"!
Als Martin Luther und die anderen Reformatoren diese "Allein"-Grundsätze erkannten, begeisterte sie das so sehr, dass sie nicht davon schweigen konnten. Ich wünsche uns, dass wir uns auch immer wieder auf diese reformatorischen Wurzeln besinnen und uns neu von der froh machenden Botschaft Gottes anstecken lassen. (von Claudius Schillinger, Mitarbeiter der Liebenzeller Mission in Deutschland) |
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23.10.2007 | Dalai Lama vor Papst Benedikt XVI. sozioland präsentiert erste Zwischenergebnisse der Religions-Umfrage |
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Seit Anfang September läuft bereits die große Religions-Umfrage von sozioland. Bislang haben sich knapp 1.400 Personen aller Glaubensrichtungen beteiligt und sich zur eigenen sowie zu fremden Religionen geäußert. Erste Ergebnisse: 40% der Teilnehmer/innen glauben an Gott, Allah, G´tt, Herr oder eine andere göttliche Macht. Beinahe die Hälfte der Befragten schließt ein Leben nach dem Tod nicht aus. Die Glaubensrichtung mit der größten Akzeptanz unter den Weltreligionen ist der Buddhismus, knapp gefolgt vom Judentum und dem Hinduismus. Und über 40% achten bei der Partnerwahl darauf, dass der neue Lebensgefährte den eigenen Glauben bzw. Nicht-Glauben teilt. Noch bis Ende November ist die Teilnahme möglich. Unter allen Teilnehmer/innen wird interessante Literatur zum Thema Religion verlost. Hier finden Sie die Umfrage. Hier können Sie die oben genannten und weitere aktuelle Zwischenergebnisse einsehen. |
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23.10.2007 | Jiri Unger aus der Tschechischen Republik wird neuer Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz. Andreas Wenzel wird neues Vorstandsmitglied |
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Der seit vier Jahren als Generalsekretär der Evangelischen Allianz in der Tschechischen Republik amtierende Jiri Unger wird neuer Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz. Das beschloss die auf der Insel Evia in Griechenland tagende Mitgliederversammlung am 19. Oktober einstimmig. Jiri Unger folgt dem bisherigen Präsidenten Dr. Nick Nedelchev aus Sofia, der nach zwei Amtsperioden satzungsgemäß nicht mehr für dieses Amt kandidieren konnte. In seiner 8 Jahre währenden Amtszeit hat die Europäische Evangelische Allianz eine ganze Reihe neuer Mitgliedsallianzen aufgenommen, so dass sie jetzt nationale Allianzen aus 34 Ländern repräsentiert. Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit für international arbeitende christliche Werke Mitglied zu werden. Davon verzeichnet die Europäische Evangelische Allianz jetzt 18 Organisationen. Der 33 jährige Unger hat Religion und Soziologie studiert. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Amt als Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz führt er ehrenamtlich aus. Auf Vorschlag der Deutschen Evangelischen Allianz ist dessen Hauptvorstandsmitglied Andreas Wenzel neu in den Vorstand der Europäischen Evangelischen Allianz berufen worden. Der 44jährige leitet im Hauptamt das Missionswerk „Wort des Lebens“ in Berg am Starnberger See und ist auch Vorsitzender des Rings missionarischer Jugendbewegungen. Als weiteres neues Mitglied hat die Mitgliederversammlung den 41jährigen Bulgaren Petkov Stoyko in den Vorstand berufen. Stoyko hat an der Universität in Sofia Journalismus studiert und in Fragen der kritischen Kino- und Fernsehbeobachtung promoviert. Er arbeitet als Produzent für Rundfunk- und Fernsehsendungen und als Honorarprofessor für „Massenkommunikation“ an der „New Bulgarien University“. Unter anderem ist er auch Mitglied des Vorstands der Bulgarischen Evangelischen Allianz. |
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16.10.2007 | UN-Generalsekretär lobt evangelikalen Einsatz gegen Armut |
  | UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (zweiter von rechts) unter führenden Evangelikalen wie der Internationale Direktor der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Geoff Tunnicliffe (ganz links). Foto: WEA |
W a s h i n g t o n (idea) – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon (New York), hat den Beitrag evangelikaler Organisationen zum Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele gewürdigt. Die theologisch konservativen Protestanten seien dem Ruf zum Kampf gegen die Armut schon gefolgt, als die Vereinten Nationen noch gar nicht existierten, sagte der Koreaner bei einer gemeinsamen Tagung der Evangelischen Allianz in den USA und der Micha-Initiative, die am 11. und 12. Oktober in Washington stattfand. Daran nahmen auch führende Evangelikale aus der Dritten Welt teil. Zum ersten Mal sprach ein UN-Generalsekretär vor dem evangelikalen Dachverband. Ban informierte die Tagungsteilnehmer über den Fortgang der Millenniumsziele. Im Jahr 2000 hatte sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, bis 2015 acht Ziele in der Dritten Welt zu verwirklichen. Neben dem Kampf gegen Hunger, Krankheit und mangelnde Bildung geht es um die Halbierung der extremen Armut. Wie Ban sagte, sei man besonders in Afrika noch weit hinter dem Zeitplan zurück. Es sei nicht hinzunehmen, dass etwa jedes Jahr eine halbe Million Frauen an vermeidbaren Krankheiten während der Schwangerschaft und der Geburt stürben. Ebenso wenig sei die weitere Ausbreitung von Aids zu tolerieren. Ban plädierte für einen neuen Aufbruch im Jahr 2008: „Die Vereinten Nationen können und müssen besser werden.“ Einfluss religiöser Werke in der UN wächst Ban lobte die Evangelikalen für ihre praktische Arbeit unter Armen, ihren Einsatz für einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder und ihren Kampf gegen Aids. Ban machte auf den wachsenden Einfluss religiöser Hilfswerke in der UN aufmerksam. 1945 seien 14 religiöse Werke von insgesamt 42 Nicht-Regierungsorganisationen an der Gründung der Vereinten Nationen beteiligt gewesen; heute seien 4.000 Nicht-Regierungsorganisationen bei der UN registriert, davon 400 religiöse. Afrika macht Rückschritte Der Geschäftsführer der Evangelischen Allianz Afrikas, Patson Netha (Nairobi/Kenia), sagte, Afrika sei der einzige Kontinent, der Rückschritte mache. Man brauche dort nicht nur praktische Hilfe, sondern auch mehr Regierungen, die den Wählern für ihre Politik Rechenschaft gäben. Die Politik müsse aber auch in die Lage versetzt werden, die Probleme der Armut anzugehen. Kein „schwammiges Sozial-Evangelium“ Der Präsident der Evangelischen Allianz in den USA, Leith Anderson (Eden Prairie/Bundesstaat Minnesota), begrüßte den Auftritt des UN-Generalsekretärs und seine Würdigung des Beitrags der Evangelikalen im Kampf gegen die Armut. Der Beauftragte der US-Allianz für die Beziehungen zum Staat, Richard Cizik (Washington), sagte, die Evangelikalen verbreiteten kein „schwammiges Sozial-Evangelium“. Jesus selbst rufe zum Einsatz für die Armen auf. Vertiefte Partnerschaft zwischen in Afrika und USA Der Internationale Direktor der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Geoff Tunnicliffe (Markham/Kanada), zeigte sich erfreut über den begonnenen Dialog zwischen den Evangelikalen Afrikas und der USA. Er hoffe auf eine vertiefte Partnerschaft. Die Zahl der Evangelikalen in den USA wird auf rund 30 Millionen geschätzt. Unter ihnen ist der Einsatz für eine politische Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit umstritten. Konservative befürchten unter anderem eine Schwächung von Mission und Evangelisation. Die US-Allianz repräsentiert etwa 45.000 Gemeinden. Zur WEA zählen etwa 420 Millionen Evangelikale in 128 Staaten. |
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04.10.2007 | Evangelikale verurteilen brutale Unterdrückung in Birma |
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R a n g u n (idea) – Die Asiatische Evangelische Allianz hat das brutale Vorgehen des Militärregimes in Birma gegen unbewaffnete Demonstranten verurteilt und ein sofortiges Ende der „blutigen Unterdrückung“ gefordert. Die in 16 asiatischen Ländern vertretene Dachorganisation zeigt sich entsetzt über die Unterdrückung friedlicher Demonstrationen und Razzien in buddhistischen Klöstern. Die Allianz trauere mit den Hinterbliebenen der Opfer und stehe an der Seite der Inhaftierten, die wegen ihrer Teilnahme an den Kundgebungen eingesperrt sind. Die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere der südostasiatische Zusammenschluss ASEAN, müsse größere Anstrengungen unternehmen, um die Gewalt in Birma zu beenden. Die Staaten sollten die Militärregierung bewegen, den Weg zu einem friedlichen Übergang zur Demokratie freizumachen. Birma stehe an einem Wendepunkt, heißt es in einer Erklärung der Allianz. Als Generalsekretär amtiert der Theologe Godfrey Yogarajah (Dehiwala/Sri Lanka). „Konzentrationslager“ in Technischer Hochschule Seit Ende September gehen in Rangun und anderen Städten Birmas Tausende Menschen, vor allem buddhistische Mönche, aus Protest gegen das Regime auf die Straße. Sicherheitskräfte schritten nicht nur mit Tränengas und Schlagstöcken ein, sondern schossen auch auf Demonstranten. Nach offiziellen Angaben kamen etwa 20 Menschen ums Leben, jedoch geht Beobachtern zufolge die Zahl der Todesopfer in die Hunderte. Tausende sollen festgenommen worden sein. So ist nach Angaben der Londoner Zeitung „The Times“ die Technische Hochschule in Rangun vorübergehend zu einem „Konzentrationslager“ für 1.700 Demonstranten umfunktioniert worden. Insgesamt seien etwa 1.000 Mönche und 3.000 säkulare Demonstranten verhaftet worden. Junta geht gegen christliche Minderheit vor Seit 1988 hat die von General Than Shwe geführte Junta, die als „Rat für Frieden und Entwicklung“ firmiert, Birma im Griff. Das sozialistische Regime ist auch berüchtigt für die Unterdrückung der Religionsfreiheit. Von den 50 Millionen Einwohnern Birmas sind 87 Prozent Buddhisten, 5,6 Prozent Christen und 3,6 Prozent Muslime. Der Rest gehört meist Stammesreligionen an. Christliche Menschenrechtsorganisationen haben mehrfach das brutale Vorgehen gegen christliche Minderheiten gerügt. Vor einem Jahr schon rief die Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz zum Gebet für Birma auf. Die Militärjunta verfolge alle, die ihre Macht in Frage stellen. Die Armee sei berüchtigt für Mord, Enthauptung, Verstümmelung und Vergewaltigung. Der Kommission zufolge genießen nur wenige staatlich anerkannte Kirchen begrenzte Religionsfreiheit. Die öffentliche Verkündigung, die Verbreitung christlicher Literatur sowie der Bau und Unterhalt von Kirchengebäuden unterlägen Einschränkungen und der Zensur. Die Kirchen stünden unter Überwachung. Christen würden auch wegen ihrer Zugehörigkeit zu ethnischen Minderheiten diskriminiert, etwa zu den Volksstämmen der Kachin, Tschin und Naga. |
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24.09.2007 | Deklaration an den österreichischen Nationalrat |
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„Um Zions willen will ich nicht schweigen und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, ...“ Diese Worte aus Jesaja 62,1-2 bewegen derzeit Christen verschiedenster Gemeinden in Österreich. Sie wollen zu den iranischen Vernichtungsdrohungen und Holocaustleugnungen gegenüber Israel nicht mehr schweigen. Im Rahmen eines Staatsbesuches in Israel wurde Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am 10. Juli 2007 ein Memorandum von ehemaligen Österreichern überreicht, die während des Holocausts aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Darin brachten sie ihre Betroffenheit und Bestürzung gegenüber der österreichischen Bundesregierung zum Ausdruck, weil namhafte österreichische Firmen mit Zustimmung des Parlaments teure und langfristige Gas-Geschäfte mit dem iranischen Regime abschlossen. Österreich hat damit der Boykottanweisung des UNO-Sicherheitsrates zuwider gehandelt hat und wurde dafür scharf kritisiert. Die Inhalte des Memorandums wurden am 1. September beim Staatsbesuch von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in Israel erneut von israelischer Seite angesprochen. Es erhebt sich nun die Frage: „Hat die österreichische Bundregierung ernsthaft auf dieses Memorandum reagiert?“ – Mit einer Unterschriftenaktion von österreichischen Staatsbürgern soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die Befürchtungen der ehemaligen Österreicher und Holocaustüberlebenden, die vor 70 Jahren schon einmal einem lange vorangekündigten Vernichtungsszenario gerade noch entgangen waren, ernst zu nehmen und dementsprechend zu handeln. Lesen sie mehr darüber... |
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19.09.2007 | Neue Partnergemeinden und -werke |
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SALZBURG. Der Vorstand der Österreichischen Evangelischen Allianz hat in seiner Sitzung am Mittwoch in Salzburg weitere sechs juristische Personen als Partner angenommen: Logos Lebensgemeinschaft, Evangelikale Gemeinde Wien-Döbling, TEAM Mission, Bund evangelikaler Gemeinden in Österreich, Agape Österreich, Evangelische Kreditgenossenschaft Wien. Damit erhöht sich die Anzahl der Partner auf 56. |
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15.09.2007 | Leitungswechsel bei Operation Mobilisation Österreich |
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Am 15. September fand im Rahmen einer Festveranstaltung zum 50jährigen Jubiläum von Operation Mobilisation (OM) die Amtseinführung von Philipp Eschbach (38) zum Leiter von Operation Mobilisation Österreich in Linz statt. Der Schweizer Eschbach war in den vergangenen Jahren in Aufbau und Leitung einer sozialmissionarischen Arbeit im Züricher Rotlichtviertel engagiert. Er löste zum 1. Juli Frank Hinkelmann (39) ab, der das Missionswerk in den vergangenen neuneinhalb Jahren geleitet hat. Hinkelmann, der weiterhin Vorsitzender der Österreichischen Evangelischen Allianz (ÖEA) ist, wird ab 1. Jänner 2008 die Gebietsleitung von OM Zentraleuropa übernehmen. OM Österreich hat derzeit 42 Mitarbeiter im In- und Ausland. Zu den Arbeitszweigen innerhalb Österreichs gehört u.a. ein Integrationsprojekt unter ausländischen Mitbürgern in Traun, Oberösterreich. Den Sitz hat das Missionswerk im Evangelikalen Missionszentrum (EMZ) in Linz, das vor einigen Jahren zusammen mit Wycliff Bibelübersetzer Österreich (WBÜ) errichtet wurde. |
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13.09.2007 | Weltweit beten Christen für Muslime |
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Heute ist der Start der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“. Von Mexiko bis Russland und von Norwegen bis Australien beten Christen während des islamischen Fastenmonats Ramadan für Muslime. Sie beteiligen sich vom 13. September bis 12. Oktober an der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“. Die Deutsche Evangelische Allianz mit Sitz im thüringischen Bad Blankenburg hat das deutschsprachige Gebetsheft gemeinsam mit den Evangelischen Allianzen in Österreich und der Schweiz herausgegeben. Die Teilnehmer beten unter anderem dafür, dass sich Muslime für den Glauben an Jesus Christus öffnen und ihn als Herrn annehmen. Die Aktion ruft aber auch zur Fürbitte für Christen in islamischen Ländern auf, die während des Ramadan oft besonders unter Druck gesetzt werden, Muslime zu werden, oder unter Verfolgung leiden. Aus einer Handvoll Christen, die sich vor 15 Jahren zum Gebet für die islamische Welt getroffen haben, ist eine weltumspannende Gebetsgemeinschaft geworden. Bei der Aktion arbeiten Christen in 149 Ländern mit. Das Gebetsheft erscheint in 42 Sprachen. Die Aktion will dazu beitragen, dass Christen Kontakt zu ihren muslimischen Nachbarn suchen, ihnen hilfsbereit und mit dem Zeugnis von der Liebe Gottes begegnen. Für die 1,3 Milliarden Muslime gehört das 30-tägige Fasten im Monat Ramadan zu ihren Glaubenspflichten – neben Bekenntnis, Gebet, Almosengeben und der Wallfahrt nach Mekka. In dieser Zeit müssen sie von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Parfüm, Zigaretten und Intimität verzichten. |
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