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04.06.2007 | Evangelische Allianz würdigt Bünkers Fähigkeit zum Integrieren |
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Der stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Österreich, Pfarrer Gerhard Krömer (Schladming), sagte zur Wahl des neuen Bischofs, Bünker sei eine integrierende Persönlichkeit, die unterschiedliche Frömmigkeitsbewegungen zusammenhalten könne. Bei seiner Vorstellung habe sich der künftige Bischof klar dafür ausgesprochen, dass die Kirche durch Weitergabe des Evangeliums wachsen solle. Im Evangelischen Missionsrat, dessen Vorsitz Bünker innehat, hätten sich evangelikale Werke wie Liebenzeller Mission, Wycliff-Bibelübersetzer und Fackelträger stets fair behandelt gefühlt. Auch habe Bünker ein „offenes Ohr für Evangelisationen wie ProChrist“. (Quelle: idea) |
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01.06.2007 | Michael Bünker neuer lutherischer Bischof |
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Eisenstadt (epd Ö). Der lutherische Oberkirchenrat Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker ist zum Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich gewählt worden. Die in Eisenstadt tagende Synode der Evangelischen Kirche A.B. wählte den 53-jährigen aus Kärnten stammenden Theologen am 1. Juni um 17.55 Uhr im 7. Wahlgang mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit. 38 der 55 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf Bünker. Bünker möchte sich einsetzen für eine „offene und reformbereite Kirche“. Der neue Bischof tritt sein Amt am 1. Januar 2008 an. Sein Vorgänger Bischof Mag. Herwig Sturm geht mit Jahresende 2007 in Pension. Der lutherische Bischof ist nach der Kirchenverfassung der „erste Pfarrer“ der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Er hat die Aufgabe der „geistlichen Leitung“. Er hat über die Verkündigung des Evangeliums zu wachen und dafür zu sorgen, „dass die Einheit der Kirche gewahrt und ihre Ordnungen eingehalten werden“. Neben der Seelsorge an den AmtsträgerInnen der Kirche hat er auch die Verpflichtung, „die Stimme der Kirche in der Öffentlichkeit zur Geltung zu bringen“. Die Evangelische Kirche A.B. in Österreich zählt rund 318.000 Mitglieder in den Diözesen Burgenland, Kärnten/Osttirol, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg/Tirol, Steiermark und Wien. |
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09.05.2007 | Fünf Kandidaten für evangelisch-lutherische Bischofswahl |
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WIEN (epd Ö). Fünf Kandidaten stellen sich der Wahl zum Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Kandidieren werden Oberkirchenrat Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker (Wien), Senior Mag. Michael Guttner (Feld am See), der steirische Superintendent Mag. Hermann Miklas, Senior Mag. Friedrich Rößler (Steyr) und der Kärntner Superintendent Mag. Manfred Sauer. Das hat der Präsident der lutherischen Synode, RA Dr. Peter Krömer, bekanntgegeben. Bis Donnerstag, 10. Mai, verfassen die fünf Kandidaten schriftliche Selbstvorstellungen. Der Synodenpräsident leitet dann die Vorstellungen an die Mitglieder der Synode weiter, die nach einem Hearing am Freitag, 1. Juni, in Eisenstadt den neuen Bischof wählen werden. Von den sieben Superintendenzen wurden insgesamt sechs Kandidaten und vier Kandidatinnen nominiert. Die Superintendentin der Diözese Salzburg-Tirol, Mag. Luise Müller, Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner (Wien), Pfarrerin Mag. Karin Engele (Peggau) und der niederösterreichische Superintendent Mag. Paul Weiland haben sich nicht für eine Kandidatur bereiterklärt. Die Nominierung der Wiener Seniorin Mag. Ulrike Frank-Schlamberger ist ungültig, da nicht die nötige Stimmenanzahl erreicht wurde. |
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09.05.2007 | „Öffentliches Engagement von Christen: Verantwortung - Möglichkeiten – Grenzen“ |
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So lautet das Thema eines Vortrags von Mag. Dr. Gudrun Kugler, zu dem die Wiener Evangelische Allianz einlädt: Termin: Donnerstag, 24. Mai 2007, 19:30 Uhr Ort: Volksmission Wien, Seidengasse 25, 1070 Wien Mag. Dr. Gudrun Kugler ist seit Januar 2005 Geschäftsführerin der „Kairos-Consulting“, war von 2001 bis 2004 Vorsitzende der Weltjugendallianz-Europa in Brüssel, engagiert sich in Teammanagement, Projektmanagement, Vortragstätigkeit, Jugendpolitik und der europaweiten Initiative „Europa für Christus“. Außerdem kandidierte Frau Kugler bei der letzten Wiener Gemeinderatswahl auf der ÖVP-Liste (auf aussichtsloser Position) und erhielt ungewöhnlich viele Vorzugsstimmen aufgrund ihrer klaren christlichen Positionen in Fragen des Lebensschutzes und der Familienpolitik. Die vielen krisenhaften Entwicklungen in unserer Gesellschaft, die auch uns Christen in verschiedenster Weise betreffen, haben die Frage nach der Notwendigkeit, nach den Möglichkeiten, und nach den Grenzen unseres öffentlichen Engagements ganz dringend gemacht. Um Antworten zu bekommen, hat die Wiener Evangelische Allianz die engagierte Christin mit fundiertem Wissen und viel praktischer Erfahrung eingeladen. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen. |
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19.04.2007 | JesusHouse geht live im Internet auf Sendung |
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Wenn vom 24. bis 28. April das JesusHouse seine Türen öffnet, wird der Evangeliums-Rundfunk (ERF) die Aktion begleiten. Täglich wird bei JesusHouse ab 19.30 Uhr ein Programm unter dem Motto „Alles klar?“ aus der Hamburger Fischauktionshalle in über 750 Einzelveranstaltungen europaweit übertragen. Der ERF Dienstleister mediaserf und ERF Fernsehen sind verantwortlich für die Aufnahme und die Übertragung der Abende. Action und Musik, interessante Gespräche und eine angenehme Atmosphäre erwarten die Besucher im JesusHouse. Mittelpunkt der Übertragungen sind nachdenkenswerte Impulse von Christina Brudereck und Torsten Hebel. Bereits zum vierten Mal wird JesusHouse von ProChrist e.V. angeboten. www.CrossChannel.de, das junge Webradio des ERF wird Teile der JesusHouse-Veranstaltungen im Abendprogramm live übertragen. Zwischen 19.30 Uhr und 21Uhr können alle Hörer, die keine Möglichkeit haben, an einem Übertragungsort selbst dabei zu sein, bei CrossChannel.de in die JesusHouse-Abende reinhören. Ein CrossChannel.de-Reporter wird in der Hamburger Fischauktionshalle dabei sein und über das Geschehen bei der Hauptveranstaltung berichten. Außerdem wird es Berichte von spannenden und außergewöhnlichen Übertragungsorten geben. Ebenfalls wird es Berichte über JesusHouse in den aktuellen Magazinen von ERF Radio, „Halbzeit“ und „Journal“, geben. (Quelle: ERF) Alle Infos zu JesusHouse und den 750 Orten (9 in Österreich) gibt es unter: www.jesushouse.de |
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02.04.2007 | Deutsche Evangelische Allianz: Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel |
Eine Delegation der Deutschen Evangelischen Allianz ist am 29.3. erstmals mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Gespräch über aktuelle politische Fragen zusammengetroffen. Das Treffen fand im Bundeskanzleramt in Berlin statt.
Das mehr als einstündige Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel diente insbesondere der Erörterung von Themen und Standpunkten, die die Evangelische Allianz in Deutschland seit vielen Jahren in der politischen Agenda einbringt. Schwerpunkte waren die Werteorientierung der Politik, Fragen des christlichen Fundaments in der Europapolitik, Familie, Lebensrecht und Islam.
Teilnehmer des Gesprächs mit Bundeskanzlerin Merkel waren der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), der bisherige Allianzvorsitzende und Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG), Peter Strauch, die Islamwissenschaftlerin und Leiterin des Instituts für Islamfragen, Christine Schirrmacher (Bonn), Wolfgang Baake (Wetzlar), Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP sowie Beauftragter am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Christoph Morgner (Siegen), Reinhard Holmer, Direktor der Konferenz- und Tagungsstätte "Evangelischen Allianzhaus" (Bad Blankenburg), der Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, Helmut Matthies (Wetzlar), sowie der Vorsitzende des Allianz-Arbeitskreises Menschenrechte-Religionsfreiheit-Christenverfolgung, Paul Murdoch (Sachsenheim).
Neben dem Dank an die Kanzlerin und ihre Regierung für die geleistete Arbeit sagte Peter Strauch für die Deutsche Evangelische Allianz zu, dass in den Allianzkreisen weiter für die Bundeskanzlerin und die Mitglieder für die Bundesregierung gebetet werde.
Die 1846 gegründete Evangelische Allianz ist der am längsten bestehende Zusammenschluss evangelisch gesinnter Christen verschiedener Gemeinde- und Gruppenzugehörigkeiten. Weltweit besteht die Evangelische Allianz in 127 Nationen und auf allen Kontinenten. Die Deutsche Evangelische Allianz hat in 1.105 Orten örtliche Allianz-Gruppen, in denen Christen aus Landes- und Freikirchen zusammenarbeiten. Das Netzwerk der Evangelischen Allianz umfasst darüber hinaus derzeit 341 überregional arbeitende Werke und Verbände. |
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28.03.2007 | Theveßen: Extreme christliche Gruppierungen provozieren Muslime |
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Bad Blankenburg – Als "positiv und konstruktiv“ hat der Haupvorstand der Evangelischen Allianz in Deutschland eine Diskussion mit dem Koautor der Dokumentation „Der große Graben – Fundamentalisten auf dem Vormarsch“, dem ZDF-Redakteur Elmar Theveßen, bezeichnet. „Wir haben in einer Aussprache grundlegende Anfragen an den Film auf sachliche Weise klären können“, sagte der Generalsekretär der Vereinigung, Hartmut Steeb. Elmar Theveßen ist Redakteur und Terrorexperte beim ZDF in Mainz. In Kooperation mit der Journalistin Souad Mekhennet hatte Theveßen die Dokumentation „Der große Graben – Fundamentalisten auf dem Vormarsch“ gedreht, die nach ihrer Ausstrahlung im ZDF am 8. März für Diskussionen auch unter evangelikalen Christen geführt hatte. Inhalt des Filmes waren unter anderem die „gefährlichen Wechselwirkungen zwischen extremen Überzeugungen in Islam und Christentum". Wie ZDF-Redakteur Theveßen gegenüber den Mitgliedern des Hauptvorstandes der Evangelischen Allianz Deutschland betonte, habe er nicht alle evangelikalen Christen in Deutschland pauschal kritisieren wollen, auch wenn dies von einigen Zuschauer so verstanden worden sei. Zudem sehe er seine Dokumentation als Darstellung von Meinungen einzelner christlicher Gruppen, die eine extreme Sichtweise vertreten. Elmar Theveßen wies vor dem Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz darauf hin, dass insbesondere in den USA extreme christliche Gruppen durch ihre Rhetorik und Aussagen Muslime provozierten. Islamisten stellten etwa das Handeln der Politiker, wie etwa den Irakkrieg, in den Zusammenhang mit deren christlichem Bekenntnis. "Wenn dann diese Politiker oder auch christliche Prediger in ihrer Wortwahl das Vorgehen als 'Kreuzzug' oder den Islam, nicht den Islamismus oder Terrorismus, als 'Feind oder Satan' beschreiben, dann nützt das der islamistischen Propaganda", so Elmar Theveßen. Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), betonte, dass die deutsche evangelikale Bewegung nicht nur jede Gewalt ablehne, sondern sich auch bemühe, Andersgläubige durch vorbildliches Verhalten, nicht aber durch verbale Attacken zu überzeugen. |
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22.03.2007 | Direktor des Evangeliums-Rundfunk als neuer Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz eingeführt |
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EKD, Freikirchen und Gemeinschaften begrüßten Jürgen Werth in seinem neuen Amt Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat den neuen Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), zu seinem Amt beglückwünscht. Der stellvertretende Ratsvorsitzende, der Thüringer Bischof Christoph Kähler (Eisenach), wünschte bei der Amtseinführung Werths am 20. März am Sitz der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg, dass Werth seine Stimme zum Lobe Gottes erklingen lasse und so zum Segen für die Evangelische Allianz werde. Die Allianz verbinde Christen über kirchliche Grenzen hinweg durch die Konzentration auf Jesus Christus. Es sei ein Geschenk Gottes, dass sowohl Werth als auch sein Vorgänger Peter Strauch das Lob Gottes auch musikalisch verbreiten. Von beiden haben Lieder Eingang in Gesangbücher der Christenheit gefunden. Werth, der hauptamtlich Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar ist, hat am 1. Januar die Nachfolge von Peter Strauch als ehrenamtlicher Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz übernommen. Der Hauptvorstand hatte den 55jährigen Medienfachmann mit überwältigender Mehrheit im September gewählt. Peter Strauch (Witten), Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, kandidierte aus Altersgründen nicht mehr. Der 63jährige, der seit Oktober 2000 an der Spitze der Allianz stand, tritt Ende 2007 als Präses in den Ruhestand. Werth gehört seit 1997 dem Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz an, einem Verbund von Christen aus den Evangelischen Landeskirche, den evangelischen Freikirchen und Gemeinschaften. Sie hat in über 1.100 Städten und Dörfern örtliche Gruppen. Zu ihrem Verbund zählen sich darüber hinaus 336 überregional arbeitende Werke und Verbände. Der Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Siegfried Großmann, überbrachte die Glückwünsche der Freikirchen in Deutschland. Er sagte, Allianz und Freikirchen bräuchten sich gegenseitig, damit sie nicht in Engführungen gerate. „Wir als Gemeinschaftsbewegung freuen uns, dass die Evangelischen Allianz in disonanten Zeiten die richtigen Töne anschlägt“, so der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Pfarrer Christoph Morgner (Siegen). Die Allianz solle die Einheit in Christus im Alltag immer wieder betonen. Angesichts der säkularisierten Zeit sei es nötiger denn je zusammenzustehen und die Kräfte zu bündeln. Die Gemeinschaftsbewegung verstehe sich als Kern und Motor der Allianz. Werth sagte, Christen müssten heute einerseits Jesus- und Gottes-zentriert leben, andererseits aber auch Menschen-nah und weltoffen. In einem Vortrag erinnerte der frühere Direktor der Bibelschule Falkenberg bei Berlin, Werner Beyer (Bad Blankenburg), an den ersten Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Andreas Graf von Bernstorff (1844 – 1907), dessen Todestag sich am 21. April zum 100. Mal jährt. Bernstorff habe ungeachtet seiner politischen Laufbahn seinen Glauben an Gott an erste Stelle gesetzt. So engagierte er sich 1853 für inhaftierte Protestanten in Spanien, die mehreren Jahren Galeere verurteilt waren. Sein Engagement führte dazu, dass die Strafe gemildert wurde. 40 Jahre lang hat Bernstorff die Evangelische Allianz geleitet und geprägt. Beyer: „Bernstorff verstand es, des Heilandes Geist und Art auch in die Gespräche und Verhältnisse des Lebens hineinzutragen.“ (Quelle: DEA) |
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12.03.2007 | Heute jährt sich der Geburtstag von Paul Gerhardt zum 400. Mal. |
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Seine Liedtexte haben nichts von ihrer Aussagekraft verloren. Es lohnt sich, sie genauer zu betrachten. Es sind Lieder, die trösten und Mut geben. Paul Gerhardt, der populärste Dichter im Evangelischen Gesangbuch, musste viel Leid erleben: Bereits mit 14 Jahren wurde er Vollwaise und wuchs im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges auf. Die Kriegshandlungen und die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verheerten und entvölkerten ganze Landstriche. Alle wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse wurden völlig umgestürzt. Hinzu kam, dass Paul Gerhardt miterleben musste, wie von seinen fünf Kindern vier ganz jung starben. Auch als Pfarrer war er mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert - und doch fand er immer wieder Grund, Gott zu danken. So schuf er unvergessene Lieder wie "Geh aus mein Herz und suche Freud" und "Befiehl du deine Wege". Darin heißt es unter anderem: "Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege, des, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und Winden, gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann." Und weiter: "Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, lass fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl." Seine Liedtexte gehören - mit Theodor Fontane gesprochen - mit Recht zu den bekanntesten "Trösteliedern" und sie geben bis heute Mut und Zuversicht. Greifen Sie wieder einmal zum Gesangbuch, es lohnt sich!Die Evangelische Kirche in Deutschland hat unter www.paul-gerhardt-jahr.de viele interessante Informationen zu Paul Gerhardt und seinen Liedern zusammengetragen. Die Internetseite lädt dazu ein, den Reichtum von Paul Gerhardts Liedern zu entdecken. (Quelle: Männermail, Claudius Schillinger. Mehr Infos unter: www.maennermail.de) |
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05.03.2007 | Forum II „Gute Nachricht für Menschen von heute“ |
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„Nur wo Glaubwürdigkeit und gesellschaftliche Relevanz zusammen kommen, werden wir als Christen etwas bewegen können.“ Mit diesem Fazit ging das zweite Forum zum Thema Evangelisation am Samstag zu Ende. Knapp 40 Christen unterschiedlicher kirchlicher Herkunft nahmen an der Veranstaltung vom 2.-3. März in Weyer/OÖ teil. Sie stellten sich die Frage, wie die Menschen von heute mit der Guten Nachricht, dem Evangelium, erreicht werden können. Dazu hielt Andreas Wieland aus Meran Impulsreferate. Er regte an, wie Jesus „inkarnatorisch“ zu leben: Jesus wurde Mensch! Gott sandte uns kein Traktat, sondern er kam selbst zu uns. Das ließe den Auftrag: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ in einem ganz neuen Licht erscheinen. Suchende Menschen ohne Christusbeziehung sollen nicht Traktaten, Programmen oder Konzepten begegnen, sondern Christen, die sich hingeben, an sie ausliefern und angreifbar sind. Jesu Leben auf dieser Erde sei von Echtheit, Transparenz und Demut gekennzeichnet gewesen, so Wieland. Diese Eigenschaften sollen jeden Christen individuell prägen, wie auch eine ganze Gruppe (Gemeinde, Hauskreis…). An der Liebe untereinander soll man, laut Jesus, die Christen erkennen. „Alle missionarischen Modelle bringen uns nicht weiter, wenn wir nicht glaubwürdig sind. Und unsere Glaubwürdigkeit bringt nichts, wenn wir sie hinter hohen Kirchenmauern leben, d.h. nicht relevant sind“, so Wieland. In Kleingruppen wurde weiter über die Ansätze und deren praktische Auswirkungen diskutiert. Veranstaltet wird das Forum vom „Evangelikalen Bildungswerk Österreich“ (www.eboe.at) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Gemeinden und der Österreichischen Evangelischen Allianz.
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