Es ist in unserer Gesellschaft leichter, ein Kind im Mutterleib zu töten, als einen Baum zu fällen

(Barbara Wussow)


austrian prayer congress

1. Das Grundkonzept

Der austrian prayer congress (apc) ist ein Gebetskongress für Teenager und Jugendliche ab 14 Jahren mit folgenden Zielsetzungen:

  • Die TeilnehmerInnen werden ermutigt, erwartungsvoll für einen geistlichen Aufbruch in ih rer Region, ihrem Land und auf der ganzen Welt zu beten.
  • Die TeilnehmerInnen werden ermutigt, aus der Kraft und Liebe Gottes zu leben.
  • Die TeilnehmerInnen werden ermutigt, ihren Horizont zu erweitern, indem sie die geistlichen Nöte ih rer Region, Nation und der ganzen Welt wahrnehmen und befähigt werden, als Christen ihre Verantwortung in dieser zu tragen.
Beim apc nehmen die TeilnehmerInnen aktiv und durch eigenes Mitwirken am Programm teil. Die geistlichen Impulse und Referate sind jeweils mit praktischer Umsetzung verbunden. So können neue Impulse gleich vor Ort ausprobiert und entdeckt werden. Die Jugendlichen werden dadurch in ihrer geistlichen Selbständigkeit und Eigenverantwortung gefördert.

Der apc versteht sich nicht als Event sondern als Bewegung. Die kreative und jugendgemäße Form stellt die persönliche Begegnung mit Gott und das Gebet bei allen Veranstaltungen und Aktivitäten in den Mittelpunkt und ermutigt, dies im Alltag weiter umzusetzen.

 

2. Die Geschichte


Im Vertrauen auf Gott startete die Liebenzeller Mission im Jahr 2001 den ersten „Teen Prayer Congress“ (tpc) in Bad Liebenzell (D). Zum ersten tpc kamen 350 angemeldete Teilnehmer. Zusammen mit den spontanen Besuchern waren es sogar knapp 500. In den Folgejahren stiegen die Besucherzahlen kontinuierlich. In den Jahren 2004 und 2005 nahmen über tausend Personen teil.

2003 entstand auch in Österreich der Wunsch nach einem nationalen Gebetstreffen für Teenager und Jugendliche. Vom 6. – 8. Dezember 2003 konnte der erste österreichische teen prayer congress in Schladming durchgeführt werden, der von weit über 800 Teens besucht wurde. Mit Tagesgästen waren es rund 1000 Personen.

Dies wurde in Folge weitergeführt durch die prayer night in Kirchdorf im Oktober 2004 und dann dem zweiten tpc im März 2005 in Liezen (Stmk), der unter dem Ehrenschutz von Landesschulratspräsident Hofrat Dr. Horst Lattinger stand. Auch hier nahmen ca. 1.000 Personen teil. Parallel fand auch eine Pädagogen-Eltern-Konferenz stand, an der ca. 120 Personen teilnahmen. Damit wurde auch das Anliegen, generationenübergreifend einzuladen, umgesetzt.

Im Jahr 2006 wurden vier regionale tpc on tour (4. März in Mödling/Wien, 8. April in Salzburg, 24. Juni in Spittal/Drau, 30. September in Vorarlberg) durchgeführt.

Diese mündeten in den dritten zentralen teen prayer congress in Vöcklabruck ein, der vom 8. –10. Dezember 2006 mit ca. 1.100 Dauerteilnehmern stattfand. Auch hier kam es parallel zu einer Pädagogen-Eltern-Konferenz.

Es ist faszinierend, wie sich diese Gebetskongresse in Österreich auswirken. Teens berichten, dass sie im christlichen Glauben gestärkt wurden. Auf Grund des tpc entstanden Gebetsfrühstückstreffen, Schülergebetskreise und vieles mehr. Um der Entwicklung des Kongresses Rechnung zu tragen und diesen noch österreichspezifischer zu machen, wurde sein Name Anfang 2008 in austrian prayer congress (apc) umbenannt und mit neuem Logo versehen.

 

3. Der Aufbau


3.1. Hauptveranstaltungen / Plenumsveranstaltungen

Die Hauptveranstaltungen bilden den Kern des Programms, den alle TeilnehmerInnen besuchen. Auch wenn die einzelnen Hauptveranstaltungen von der Form her unterschiedlich sind, orientieren sie sich in der Regel am Hauptthema des jeweiligen apc.

3.2. Seminare und Workshops

Aus den angebotenen Seminaren und Workshops können sich die TeilnehmerInnen je nach Interessenslage bestimmte Themen auswählen, zu denen  sie zusätzlichen Input erhalten oder vertiefende Praxis einüben wollen.

Seminare


Ziel der Seminare ist es, den TeilnehmerInnen biblisches Wissen zu einem bestimmten Thema zu ver mitteln und ihnen konkrete Hilfen, Ideen und Impulse für ihr Leben mitzugeben.

Gebetsworkshops


In den Workshops werden die Teilnehmer in kreativer Weise auf ein bestimmtes Thema angesprochen oder lernen eine neue Gebetsform ken nen. Das Anliegen ist, dass die TeilnehmerInnen dadurch sensibilisiert werden für Gebetsanliegen anderer Gruppen und Völker. Damit treten sie aktiv in die Fürbitte für diese Anliegen vor Gott ein. Sie entdecken, dass man auf ganz verschiedene Weisen mit Gott kommunizieren kann.

3.3. Freizeitangebote

Zwischen den einzelnen Veranstaltungen gibt es immer wieder Gelegenheit, diverse Frei zeitangebote zu nutzen. Im Zentrum dieser Angebote stehen der Erfahrungsaustausch, die Begegnung mit Gott und natürlich das Gebet.
Die folgenden Freizeitangebote haben sich bewährt:

Café / Bistro

Im „Café / Bistro“ treffen sich die Jugendlichen in entspannter Atmosphäre zu Getränken, Gebäck und gemütlichen Gesprächen.

Bread & Bible


Im Kongressheft steht für jeden Tag ein Bibeltext sowie dazu passende Fragen und Impulse. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, während des Frühstücks diesen oder andere Texte zusammen mit weiteren Jugendlichen zu lesen und darüber auszutau schen.

  • Raum der Stille und des Gebets
Der Raum der Stille ist für diejenigen gedacht, die einen ruhigen Ort suchen, um zu beten. Dieser Raum liegt meist etwas abseits und wird ansprechend gestaltet. Hilfsmittel wie Stifte, Papier, Bi beln liegen bereit. Darüber hinaus gibt es noch Gedankenanstöße durch diverse Texte, Musik und Bilder.

apc village


Das apc village bietet verschiedenen christlichen Gruppen und Organisationen Raum, ihre Arbeit vorzustellen und mit den TeilnehmerInnen ins Gespräch zu kommen. Dabei sollen nicht in erster Linie die Organisationen vorgestellt werden, sondern die Vielfalt der verschiedenen Arbeitsbereiche sichtbar werden.

Büchertisch

Auf dem Büchertisch finden die TeilnehmerInnen Literatur, Musik und vieles mehr.

 

4. Die Leitungsstruktur


Anfang 2008 wurde die Struktur erneuert:

  • Leitungskreis (LK)
Im Leitungskreis sind Personen aus verschiedenen christlichen Kirchen, Bekenntnisgemein schaften, Werken und Jugendinitiativen vertreten. Der LK trägt die Verantwortung für den apc und ist für die geistliche und organisatori sche Leitung verantwortlich. Die Basis der Zusammenarbeit bildet die „Gemeinsame Basis des Glaubens“ der Österreichischen Evangelischen Allianz.

  • Empowerment group (EG)
In der Empowerment group sind christliche Kirchen, Gemeinden, Werke, Gruppen und Organisationen vertreten, die den apc ideell tragen und dessen Durchführung un terstützen. Die EG wird vom LK über die getroffenen Entscheidungen informiert und in die weiteren Schritte mit dem apc einbezogen. Im Vorfeld eines Kongresses wird die EG zu einem gemeinsamen Planungstreffen eingeladen. Für die EG besteht die Möglichkeit, sich auf dem Kongress im so genannten apc village zu präsentieren.

 

5. Die Organisation


Wichtig für die Durchführung des apc ist eine den jeweiligen Erfordernissen und den Teilnehmerzah len angepasste Infrastruktur. Der Kongress hat ein dichtes und intensives Programm. Dadurch werden zahlreiche Mitarbeiter in der Vorbereitung und Durchführung benötigt. Es bewährt sich, dass einzelne Aufgaben und Bereiche von jeweils einem Team verantwortlich übernommen werden. Die ses Team trifft alle notwendigen Vorbereitungen und ist für die Ausführung verantwortlich. Die Zuteilung der Aufgaben erfolgt unter Berücksichtigung der in der EG vertretenen Grup pen durch den LK und wird in einem Organigramm festgehalten.

 

6. Veranstalter / Kontaktadresse / Website


Veranstalter des austrian prayer congress:

Österreichische Evangelische Allianz
Generalsekretär Christoph Grötzinger
Vogelsangstraße 15c
5111 Bürmoos
Tel./Fax: 06274-5350
Mobil: 0699-12 664 664
www.evangelischeallianz.at

Sekretariat des austrian prayer congress:

apc office
Manuela Kocher
Birnberg 47
8967 Haus im Ennstal
Mobil: 0664-4453121
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

Internetauftritt des austrian prayer congress:
www.austrianprayer.at