| 02.11.2011 | Russland: Razzien und Geldstrafen |
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In Russland kommt es immer wieder zu Razzien gegen Religionsgemeinschaften durch die Polizei und andere Sicherheitsorgane, die sich vor allem gegen Zeugen Jehovas, aber auch gegen Moslems richten. Die muslimische Gemeinde von Belgorod in der Nähe der ukrainischen Grenze erlebte am Freitag, 9. September bereits die 2. Razzia dieses Jahres. Wie der Leiter der Gemeinschaft, Ramazov, gegenüber Forum 18 erklärte, drangen maskierte Polizeibeamte während des Freitagsgebets in den Gebetsraum ein. Etwa 350 Männer wurden vorübergehend festgenommen. Die nach islamischer Sitte in einem separaten Raum versammelten Frauen und Kinder ließ man unbehelligt. Ein jordanischer Student wurde von einem Polizisten geschlagen, berichtet ein Moslem, der sagt, dass er Augenzeuge der Razzia war. Die Polizei verbot den Versammelten, ihre Telefone zu benutzen. Die Taschen der Anwesenden wurden durchsucht und danach wurden sie in Bussen zu verschiedenen Polizeistationen der Stadt transportiert, ihre Fingerabdrücke abgenommen und ihre Identität festgestellt. Dabei wurden 6 Ausländer ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung entdeckt. Am 12. September wurde die gesamte Aktion auf der Website der örtlichen Polizei als Präventivmaßnahme beschrieben, um illegale Einwanderer aufzuspüren. Quelle: Forum 18, Oslo Deutsche Fassung: Arbeitskreis Religionsfreiheit der ÖEA
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