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Datum: 12.05.2020

Die offizielle Stabübergabe anlässlich der Delegiertenversammlung kann wegen des derzeitigen Veranstaltungsverbots erst Ende August über die Bühne gehen. Doch in diesen Tagen nimmt Andi Bachmann-Roth seine Arbeit als Co-Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA auf. Sein Vorgänger, Matthias Spiess, verabschiedet sich nach 16 Jahren bei der SEA, davon 8 Jahre als Co-Leiter an der Seite von Marc Jost.

Zürich, 12. Mai 2020 | Das neue Führungsduo der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA heisst Andi Bachmann-Roth und Marc Jost. Beide sind bereits 8 Jahre gemeinsam unter dem Dach der SEA tätig: Andi Bachmann-Roth als Leiter der Jugendallianz und Marc Jost als Generalsekretär zusammen mit Matthias Spiess. So sehen die beiden der neuen gemeinsamen Aufgabe zwar mit Respekt, aber doch entspannt entgegen. Marc Jost: «Ich freue mich auf das neue Miteinander, denn es baut bereits auf gegenseitigem Vertrauen auf.» Und Andi Bachmann-Roth ergänzt: «Die Co-Leitung hat sich bewährt. Als Duo können wir weiterhin vormachen, dass ‹Gemeinsam besser› mehr ist als nur ein Slogan.»
 
Andi Bachmann-Roth, 41 Jahre alt, ist wie sein Vorgänger gelernter Automechaniker. Neben verschiedenen Leitungsfunktionen in der kirchlichen Jugendarbeit hat Andi berufsbegleitend ein Studium in Theologie (Mth) absolviert. Er und seine Frau erwarten im Sommer ihr viertes Kind. Ursprünglich aktiv in der BewegungPlus, ist Andi heute Teil der reformierten Stadtkirche Lenzburg.
 
Er tritt die Leitung mit einem Pensum von 60 Prozent in einer bewegten Zeit an. Nicht nur ist die SEA seit einigen Wochen zusätzlich gefordert, in der Coronakrise ihre Mitglieder mit aktuellen Informationen und Angeboten zu unterstützen. Auch unabhängig von dieser Ausnahmesituation warten auf Andi Bachmann-Roth, der von Matthias Spiess den Bereich Kirche übernimmt, spannende Aufgaben. «Die Gesellschaft wie auch die Kirchen werden pluraler und die Gräben teilweise tiefer. Umso wichtiger wird die verbindende Arbeit der SEA. Denn das Evangelium ist mehr als Lehrsätze, die es zu verteidigen gilt. Es ist die frohe Botschaft von Gottes unverschämt grosszügiger Gnade, die allen Menschen gilt.»
 
Nicht irgendein Job, sondern eine Berufung
Für Matthias Spiess endet derweil eine steile Karriere innerhalb der Allianz: Gestartet 2003 als Praktikant, dann berufen als Jugendbeauftragter und schliesslich im Amt des Generalsekretärs. Meilensteine waren der Aufbau des «PraiseCamp», eines zweijährlich stattfindenden christlichen Jugendcamps mit nun über 6000 Jugendlichen, oder die Etablierung einer engeren Zusammenarbeit mit der Westschweizer Allianz, dem Réseau évangélique suisse RES. Matthias Spiess lebte «Allianz» und das «Gemeinsam besser» mit seiner vertrauenerweckenden, verbindenden Art, seinem klaren Bekenntnis – ohne je eng oder ausgrenzend zu sein – nach innen und aussen ansteckend vor, wie es ein langjähriger Wegbegleiter, SEA-Präsident Wilf Gasser, ausdrückt. «Er verstand, was Allianz bedeutet. Man spürte, dass er als SEA-Generalsekretär nicht einfach einen Job machte, sondern eine Berufung lebte.»

Bildlegende: Gemeinsam geht’s besser als allein: Das gilt nicht nur für Esel, sondern auch für das Leitungsteam der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA): Matthias Spiess (l.) verabschiedet sich als Generalsekretär, sein Nachfolger Andi Bachmann-Roth (r.) bildet gemeinsam mit Marc Jost das neue Führungsduo.

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