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Datum: 01.07.2020

In den letzten Jahren haben Forscher die Untergrundgemeinde im Iran als die am schnellsten wachsende Gemeinde der Welt identifiziert. Ihre einzigartigen Merkmale lassen kaum einen Vergleich mit Gemeinden in Amerika oder Europa zu, und wenn man Insidern Glauben schenken will, dann könnten westliche Gemeinden eine ganze Menge von ihr lernen.

Die am schnellsten wachsende Gemeinde der Welt hat sich in einem der radikalsten und damit unwahrscheinlichsten Länder der Erde etabliert, so „Sheep Among Wolves“ (dt. „Schafe unter Wölfen“), ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm von zwei Stunden Länge über die Erweckungsbewegung im Iran (Zum Film in Englisch, dt. Untertitel: https://youtu.be/9SAPOLKF59U). Das „Iranische Erwachen“ ist eine mit Rekordgeschwindigkeit wachsende Jüngerschaftsbewegung, die kein Gelände oder Gebäude ihr Eigen nennt, keine zentrale Leitung hat und überwiegend von Frauen geleitet wird.

Der Dokumentarfilm wurde von Frontier Alliance International (FAI) produziert, einer Organisation, die Jüngerschafts-Teams darin unterstützt, die Unerreichten und Unbeteiligten im 10/40-Fenster zu erreichen. Ihren Unterlagen zufolge findet im Iran derzeit ein Massenübergang vom Islam zum Christentum statt.

„Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass der Islam tot ist?“ fragt eine anonyme iranische Gemeindeleiterin in dem Film. „Die Führungsschicht hängt noch überwiegend dem Islam an, weil es da die bestbezahlten Jobs gibt, doch die Mehrheit der ganz normalen Bevölkerung liebt Gott und erkennt an, dass der Islam das Problem ist. Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass der beste Evangelist Ajatollah Khomeini war? Er brachte das wahre Gesicht des Islam zum Vorschein, und die Menschen verstanden, dass es eine Lüge war, eine Täuschung.“

Versuche der Ajatollahs, das Christentum auszurotten, sind gescheitert, haben aber dazu beigetragen, die Gemeinde zu läutern und zu reinigen. „Die Auswirkungen der Verfolgung waren Zerstörung der Gemeinden, die nur aus Konvertiten bestanden“, erklärt die Gemeindeleiterin. „Konvertiten laufen vor Verfolgung davon, aber wahre Jünger sind bereit, in Verfolgung für den Herrn zu sterben.“ 

Eine Jüngerschaftsbewegung beginnt oft in dem Augenblick, in dem jemand zum ersten Mal mit einem Nichtchristen in Kontakt kommt. „Alles geschieht auf der Grundlage von Gebet. Wir finden Friedensstifter durch Gebet. Wir finden sogar Treffpunkte durch Gebet“, so die Gemeindeleiterin. „Jesus ist immer schneller als wir. Entweder ist er Menschen im Traum erschienen oder er hat in ihrem Leben Wunder gewirkt. Wenn wir solche Geschichten hören, wissen wir, dass Jesus uns vorausgegangen ist.“

Ihr Hauptaugenmerk liegt nicht darauf, Gemeinden zu gründen, sondern darauf, Menschen zu Jüngern zu machen. „Wenn du Gemeinden gründest, machst du dabei vielleicht auch Menschen zu Jüngern. Doch wenn du Menschen zu Jüngern machst, wirst du automatisch Gemeinden gründen“, erläutert sie. „Es geht hier um Jüngerschaft auf der Basis von Gehorsam gegenüber der Autorität der Bibel. Jedes Mal, wenn du in der Bibel liest, musst du ihr gehorchen. So werden Menschen geheiligt und mehr und mehr dem Wesen Jesu ähnlich gemacht. Sie lesen die Bibel nicht nur zu Informationszwecken. Sie lesen die Bibel, um verändert zu werden.“

Quelle: Frontier Alliance International in JoelNEWS (2019-41): Nachrichten aus dem Reich Gottes zu den Themen Gebet, Gemeindeentwicklung und Erweckung – recherchiert aus über einhundert zuverlässigen Quellen in sechs Kontinenten – www.joel-news.net
Diesen Artikel finden Sie auch im Allianzspiegel

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