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Datum: 04.07.2022

Je nach Perspektive mag man die Titelfrage als ignorant empfinden? Natürlich ist sie mit Ja zu beantworten, aber eine Selbstverständlichkeit ist das Thema dennoch nicht.

Weltweit treffen Feststellungen zu, dass die verschiedenen christlichen Kirchen oft je ihre Rechtgläubigkeit mehr in den Vordergrund stellen, statt den Auftrag als Ekklesia zu leben. Das bedeutet: Eine aus der Welt herausgerufene Gemeinschaft von mit Gott versöhnten Menschen übernimmt gezielt Verantwortung für die Welt um sich herum. Sie hilft proaktiv zu gestalten und trägt zu gesellschaftlichen Veränderungen bei, indem sie sich bewusst als Licht und Salz versteht. Es kann der Kirche nämlich nicht egal sein, wie die Menschen um sie herum leben. Unfriede in der Gesellschaft und Unversöhnlichkeiten sind nicht nur Themen, sondern können durchaus als Auftrag verstanden werden, der Stadt Bestes zu suchen.

Für den Prozess, Kirchen und Gemeinden als Orte bzw. Zentren für Versöhnung zu entwickeln und zu gestalten, bietet Peace & Reconciliation Network (PRN) Unterstützung an. Zu erreichen via die internationale Website https://www.reconciledworld.net, wo bei Büchern und Downloads auch deutsche Titel zu finden sind. Ebenso via den Arbeitskreis Frieden und Versöhnung der Deutschen Evangelischen Allianz. Herzlich willkommen zur gegenseitigen Bereicherung, Gottes Charakter in die Gesellschaft zu spiegeln. Je mehr «Spiegel», desto besser!
Von Tom Sommer (Initiant von versoehnt.ch) und Mitglied von PRN (Peace and Reconciliation Network der WEA)

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