Eine der tragischsten Eigenschaften der menschlichen Natur ist der Hang, das Leben aufzuschieben.

(Dale Carnegie)


NEWS
11.02.2016 | Dokumentarfilm „Pilgerwege“ über „Weg des Buches“ TV-Doku am 15. Februar auf ORF III

WIEN. (epdÖ) „Pilgerwege – Pfade der Begegnung“, so lautet der Titel eines Dokumentarfilms, der am 15. Februar, 21:10 Uhr, auf ORF III zu sehen ist. In der von Christian Papke gestalteten Sendung wird unter anderem auch der „Weg des Buches“ präsentiert, ein Projekt der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich.

Der „Weg des Buches“ wurde 2008 durch die Evangelische Kirche A.B. in Österreich initiiert. Der Pfad, der schöne Regionen miteinander verbindet, folgt der Spur der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten im Spannungsfeld zwischen Reformation, Gegenreformation und Toleranzpatent. Von Kärnten aus führt er über Gmunden und die Traunseeregion durch Oberösterreich.

„Pilgern ist Bewegung mit dem Geist und mit den Füßen“, heißt es in einer Aussendung zum Dokumentationsfilm. „Pilger, Wallfahrtsseelsorger, Wanderführer und Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche erzählen von dieser bilderreichen Reise zu Gott und zu sich selbst.“

Christian Papke (Buch und Regie) wurde 1974 in Basel geboren, ist aufgewachsen in Deutschland und Brasilien und lebt in Wien. Nach drei Studienabschlüssen ist Papke seit 2001 als freier Regisseur und Dramaturg tätig. Die Premierenfeier des Films findet am 12. Februar um 19 Uhr im Stadttheater Gmunden statt.
Quelle: epdÖ 
Foto: Brigitte Kreuzwirth

 
21.01.2016 | Weltweite Evangelische Allianz weiht neues Zentrum ein

Dover (idea) – Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) hat ein neues Zentrum. Es befindet sich in Dover (US-Bundesstaat New York), gut 100 Kilometer nördlich der Stadt New York, und löst die bisherigen Räumlichkeiten in Binghampton (Bundesstaat New York) ab. Am 15. Januar weihten Vertreter der Allianz den Komplex mit einem Gottesdienst ein. Zu dem Gebäudeensemble, das sich auf dem Campus der Olivet-Universität befindet, gehören eine Kapelle, Wohnheime, Bürogebäude, Klassenräume, ein Hörsaal sowie eine Cafeteria. Künftig sollen dort unter anderem internationale Konferenzen sowie Schulungen stattfinden. Der Vorteil gegenüber dem bisherigen Zentrum sei, dass es deutlich mehr Platz gebe. Man betrachte den evangelikalen Campus als eines der drei großen christlichen Zentren weltweit neben dem Vatikan in Rom und dem Hauptsitz des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf, sagte WEA-Generalsekretär Efraim Tendero (Manila/Philippinen) zur Eröffnung. Die WEA repräsentiert mehr als 600 Millionen theologisch konservative Protestanten in 129 Ländern.
Quelle: www.idea.de
Bild: World Evangelical Alliance 

 
13.01.2016 | 2015 weitere Zunahme der Christenverfolgung

Weltverfolgungsindex 2016 zeigt weltweit einen Anstieg der Repression gegen Christen

Der Weltverfolgungsindex 2016 von Open Doors weist geringfügige Verschiebungen in der Reihung der Staaten mit der massivsten Christenverfolgung auf, insgesamt sind Übergriffe und Diskriminierungen gegen Christen aber deutlich gestiegen. Der Index, der Unterdrückung und Verfolgung auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlicher Ausprägung erhebt und analysiert, dokumentiert die zunehmende Verschlechterung in der Beachtung der Religionsfreiheit in vielen Staaten.

WIEN, 13. Jänner 2016. Der Weltverfolgungsindex 2016, der heute vom Hilfswerk Open Doors veröffentlicht wird, belegt, dass die Christenverfolgung auch im vergangenen Jahr erneut zugenommen hat. Der Index wird zum vierzehnten Mal in Folge von Nordkorea angeführt, der letzten Hochburg des Stalinismus. Auch Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia und Nigeria, Länder, die häufig wegen gegen Christen gerichteter Übergriffe in den Medien erwähnt werden, befinden sich unter den zwölf ersten Ländern der Liste. Eritrea, Pakistan und Libyen, Staaten in denen sich die Situation 2015 für Christen stark verschlechtert hat, belegen einen Rang unter den Top Ten.

Eritrea findet sich unterdessen auf dem dritten Rang. Das vom diktatorischen und paranoiden Regime von Präsident Afewerki beherrschte Land kann mit Recht als „Nordkorea Afrikas“ bezeichnet werden. Pakistan belegt den sechsten Rang und befindet sich damit auf dem Weltverfolgungsindex so weit vorne wie noch nie. Die gegen Christen verübte Gewalt ist mit jener in Nigeria vergleichbar. Libyen rückt aufgrund der politischen Instabilität auf Rang 10 vor. Der radikale Islam ist die Hauptursache für die Verfolgung von Christen in 35 der 50 im Index aufgeführten Länder. Weitere Faktoren sind religiöser Nationalismus, diktatorische Regimes, der post-kommunistische Atheismus, innerethnische Spannungen oder mafiöse Systeme und das organisierte Verbrechen.

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08.01.2016 | Allianzgebetswoche 2016

Diesen Sonntag starten wir in die Allianzgebetswoche 2016. Aus vielen Regionen haben wir Informationen zu den Veranstaltungen bekommen und diese für Sie online gestellt. So können Sie sehen, was in Ihrer Region stattfindet.

Für die Gottesdienste und Gebetsabende gibt es eine Präsentation mit Kollektenvorschlägen. Sie können sich diese zum Gebrauch herunterladen.

Wer eine Kurzvorstellung der ÖEA in eine der Veranstaltungen einfließen lassen möchte, findet diese hier

Möchten Sie sich im Gebet schon vorher auf die Veranstaltungen vorbereiten und haben keine Druckversion des Begleitheftes mehr bekommen? Kein Problem! Für Sie steht die Online-Version zur Verfügung! Nun wünschen wir Ihnen vom Herrn gesegnete Begegnungen, damit der Leib Christi gestärkt wird und näher zusammenwachsen kann.

 
18.12.2016 | Die „Salzburger Erklärung“ für alle Bischöfe und Kirchenleiter

Foto: Thommy Weiss  / pixelio.de

HAMBURG/SALZBURG. Aufgrund des großen Interesses möchte die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) ihre „Salzburger Erklärung“ an alle evangelischen, katholischen und orthodoxen Bischöfe und Kirchenleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz schicken mit der Bitte um eine zeitnahe Stellungnahme. Das teilte deren Präsident, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mit: „Die unerwartet große Resonanz, die eindrucksvolle Liste der Erstunterzeichner und die außerordentliche ökumenische Zustimmung auf die Salzburger Erklärung ermutigen uns zu diesem Schritt.“ Man erhoffe sich davon, dass die Erklärung noch bekannter werde.

Das Papier mit dem Titel „Die gute Schöpfung Gottes und ihre Bedrohung“ war bei einem Ökumenischen Bekenntniskongress Anfang September in Salzburg verabschiedet worden. Es wendet sich gegen die Propagierung der Abtreibung als „Menschenrecht“, gegen legalisierte aktive Sterbehilfe und die Erweiterung der traditionellen Ehe durch die „Homo-Ehe“. Kritik übt sie auch an der Gender-Ideologie, die behauptet, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen. Sie bekämpfe Heterosexualität, Ehe und Familie. Sie alle haben unterschrieben…

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