Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

(Sören Kierkegaard)


NEWS
30.07.2015 | Diakoniewerk Oberösterreich weitet Flüchtlingshilfe aus

90 Flüchtlinge finden derzeit in Linzer Berufsschule vorübergehend Unterkunft

Linz, 29. Juli 2015 (epdÖ) - In einer Linzer Berufsschule hat das Diakoniewerk Oberösterreich kurzfristig Wohnplätze für 90 Asylwerberinnen und Asylwerber geschaffen. Damit reagierte das Diakoniewerk auf die aktuell herrschende Notlage. "Durch die Übersiedlungen ist es den Flüchtlingen nun möglich, in einer menschenwürdigen Unterkunft zu leben", heißt es von Seiten der Organisation. Die Versorgung und Begleitung der AsylwerberInnen wird bis zum Umzug in dauerhafte Unterkünfte durch das Diakoniewerk gewährleistet.

Seit 2004 engagiert sich das Diakoniewerk Oberösterreich in der Betreuung von Flüchtlingen. Aufgrund der steigenden Zahl von Kriegsflüchtlingen wird das Engagement in der Begleitung von Flüchtlingen im Rahmen der Grundversorgung nun verstärkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks stellen die Grundversorgung sicher, schaffen für die begleiteten Personen eine Tagesstruktur, ermöglichen Deutschkurse, leisten Hilfestellung bei Behördenwegen und sorgen für adäquate Freizeitbeschäftigungen. Neben der Versorgung mit dem Notwendigsten stehen die gesundheitliche Stabilisierung und das Aufzeigen von Perspektiven im Mittelpunkt der Betreuungsarbeit.

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25.07.2015 | Todesurteil gegen Asia Bibi ausgesetzt


Asia Bibi 2011 mit dem ermordeten Gouverneur von Punjab, Salman Taseer. Er setzte sich für Asia Bibi ein und sprach sich für eine Reform des Blasphemiegesetzes aus.

(KELKHEIM/D), 23. Juli 2015) – Das höchste pakistanische Gericht hat die gegen die Christin Asia Noreen verhängte Todesstrafe in einem Beschluss vom 22. Juli ausgesetzt. Die Richter ordneten eine neue Anhörung an, in der die Anklage gegen die besser als Asia Bibi bekannte fünffachte Mutter einer neuen Prüfung unterzogen werden soll. Sie war im Juni 2009 wegen angeblicher Beleidigung des Propheten Mohammed verhaftet und im November 2010 als erste Frau in Pakistan zum Tod verurteilt worden.

Der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, äußerte sich zuversichtlich zu dem Beschluss, bittet aber weiter um Gebet für Asia Bibi: "Die Aufhebung der Todesstrafe durch den Obersten Gerichtshof ist ein sehr ermutigendes Zeichen und ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Wir glauben, dass das internationale Engagement und die Gebete vieler Menschen hierzu beigetragen haben. Bis zur tatsächlichen Freilassung von Asia kann jedoch noch viel Zeit vergehen. Das Urteil schafft die Voraussetzung dafür; wenn sie jetzt das Gefängnis verlassen würde, wäre das Risiko für Asia Bibi jedoch sehr hoch, einem Anschlag zum Opfer zu fallen. Wir bitten darum, weiter für sie und ihre Familie zu beten, auch um Schutz vor islamischen Extremisten." Pakistan belegt Rang 8 auf dem Open Doors Welt-verfolgungsindex.

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20.07.2015 | Jüdische EM im Olympiastadion

Mehr als 2000 jüdische Sportler, aus 36 Nationen, nehmen an den 14. Europäischen Maccabi Spielen teil. Diese werden im Berliner Olympia-Stadion ausgetragen – dort, wo die Sommer-Spiele 1936 zur Machtdemonstration der Nazis missbraucht wurden.

Erstmals wird dieser jüdische Sportanlass in Deutschland durchgeführt (27. Juli bis 5. August) und dies in dem Stadion, das erbaut worden war, um die Sommer-Spiele 1936 während der Nazi-Zeit zu beheimaten. Damals konnten jüdische Sportler nicht teilnehmen. An den Maccabi Spielen messen sich die Athlethen in 19 Disziplinen. «Ich bezweifle, dass irgendwo Spiele durchgeführt werden, die so emotional aufgeladen sein werden wie diese. Tausende jüdische Zuschauer werden im Olympia-Stadion erscheinen», wird Daniel Collins im «The Guardian» zitiert. Er führt die Delegation aus Grossbritannien an.

Gegen Rassismus
"
Die Spiele sind nicht nur für die jüdische Gemeinschaft bedeutungsvoll, sondern auch für die gesamte Sportwelt», blickt Daniel Collins den Spielen entgegen. Die 13. Spiele waren im Jahr 2011 in Wien durchgeführt worden, was zur grössten jüdischen Versammlung in der Hauptstadt Österreichs seit dem Holocaust führte.

«Wo 1936 jüdische Sportlerinnen und Sportler von den Olympischen Spielen ausgeschlossen wurden, stehen diesen Sommer Tausende für die Botschaft für Toleranz und Offenheit und gegen Antisemitismus und Rassismus ein», berichten die Veranstalter auf ihrer Webseite.

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13.07.2013 | Israel: Orthodoxe Juden stören Konferenz messianischer Juden

Jerusalem (idea) – Die jüdisch-orthodoxe Gruppe Lehava (hebräische Abkürzung: Für die Verhinderung der Assimilation im Heiligen Land) hat eine Konferenz messianischer Juden in Jerusalem massiv gestört. Dabei handelt es sich um die seit 2007 jährlich stattfindende Elav(„Zum Vater“)-Konferenz für Jugendliche und junge Erwachsene, die vom messianischen Gebetshaus Succat Halel in Jerusalem veranstaltet wird. Nach Polizeiangaben betraten die zehn Aktivisten in der Nacht zum 9. Juli das alte Bahnhofsgebäude in Jerusalem, wo die Tagung in diesem Jahr stattfindet, und begannen laut zu schreien. Die Polizei nahm zwei orthodoxe Juden wegen Beeinträchtigung des öffentlichen Friedens fest. Messianische Juden glauben an Jesus Christus als den im Alten Testament verheißenen Messias.

Lehava wirft den Veranstaltern Evangelisation unter Juden vor
In einer Stellungnahme bekannte sich die rechtsradikale Gruppe Lehava zu der Störaktion: Die Polizei habe, anstatt das Gesetz durchzusetzen, das Missionsaktivitäten verbiete, Lehava auf Distanz halten wollen. Entgegen der Behauptung der Gruppe sind Missionsaktivitäten laut israelischem Strafgesetzbuch jedoch bis auf zwei Einschränkungen erlaubt:

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06.07.2015 | Evangelische Allianz Enns-/Paltental (EAREP) mit neuem Vorstand

SCHLADMING. Am vergangenen Samstag, 4. Juli, hielt die EAREP in Schladming ihre jährliche Mitgliederverammlung ab. Verbunden war sie mit einem „Allianz-Gesprächs- und Gebets-Frühstück“. Eingeladen waren nicht nur Mitglieder, sondern auch Freunde und Interessierte an der Allianzarbeit.

Senior Pfr. Gerhard Krömer sprach in seiner Andacht über Jeremia 13,1-11: Jeremia setzt im Auftrag Gottes eine Zeichenhandlung mit einem gekauften Gürtel. Ein Gürtel soll auch eine Person schmücken. Genau so soll die Gemeinde etwas sein zum Lobe Gottes (Eph.1,12). Das sei unsere Bestimmung. Wenn wir die verfehlten, könne man uns gleich „eingraben“ (wie den Gürtel von Jeremia), so Krömer. Bedeutsam sei, dass Gott den Gürtel trägt: er trägt sein Volk, das schwach ist. Er schämt sich unser nicht. Und Jesus gibt uns die Verheißung seiner Gegenwart (Matth. 28,20).

Der Vorsitzende der EAREP, Hofrat i.R. Dieter Zedlacher, gab auf eigenen Wunsch seinen Rücktritt vom Vorsitz und Ausscheiden aus dem Vorstand aus Alters- und gesundheitlichen Gründen bekannt. Gerhard Krömer dankte ihm für seinen jahrelangen Einsatz für das Miteinander der Christen in dieser Region. Neu in den Vorstand wurden Pfr. Martina Ahornegger, Pfarrerin in der Ramsau, und Dipl. Päd. Monika Faes, Lehrerin in Schladming, gewählt. Weiters gehören dem Vorstand an: Gerhard Krömer, Hermann Kleewein, Wolfgang Carlsson.

Die EAREP ist eine von acht anerkannten lokalen/regionalen Allianzen der ÖEA. Ihr Gebiet erstreckt sich von Rottenmann im Osten bis Schladming im Westen.

 
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