Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.

(John B. Priestley)


NEWS
25.07.2014 |"Alles wird gut!" Deutsche Evangelische Allianz lädt zur Konferenz ein

Die Deutsche Evangelische Allianz bereitet sich auf die 119. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg vor, die vom 30.07. - 03.08.2014 im Konferenzzentrum der Evangelischen Allianz, dem Evangelischen Allianzhaus mit seiner historischen Konferenzhalle, stattfinden wird.

Zum jährlichen Großtreffen werden zwei- bis dreitausend Christen mit ihren Freunden aus ganz Deutschland, den angrenzenden Ländern und auch weitgereiste Gäste erwartet. Mit Loren Cunningham, dem 78jährigen Gründer von Jugend mit einer Mission (Youth with a Mission) und Präsidenten der University of the Nations in Hawaii (UofN) und Dr. Kamphone Kounthapanya, dem Präsidenten der Evangelischen Kirche in Laos (LEC), gehören gleich zwei ausländische Gäste zu den Rednern. Die guten Beziehungen der Deutschen Evangelischen Allianz zur Evangelischen Allianz in Russland und zu Ländern aus dem früheren Machtbereich der Sowjetunion kommen durch den Besuch einer russischen Delegation und von Vertretern aus der Ukraine, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan zum Ausdruck. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Sibirien, Otto Schaude, wird die Predigt im Sonntagsgottesdienst in der Konferenzhalle halten. Die Christen in diesen Ländern leiden zum Teil unter starkem staatlichen Druck und es wird ein besonderes Erlebnis sein, ihnen zu begegnen.

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23.07.2014 | Kurz: Verurteile Christenvertreibung aus Mosul auf das Schärfste

Ultimatum von IS an Christen inakzeptabel; Österreich wird sich weiterhin für weltweite Förderung der Religionsfreiheit einsetzen.

Wien (OTS) - Bundesminister Sebastian Kurz zeigte sich äußerst besorgt über Berichte betreffend ein Ultimatum von IS an die in Mosul lebenden Christen und anderen religiösen Minderheiten, die Stadt zu verlassen:
"Ich verurteile das Ultimatum von IS an die in Mosul lebenden Christen und anderenen religiösen Minderheiten auf das Schärfste. Insbesondere die Christen im Mittleren und Nahen Osten waren zuletzt besonders oft die Leidtragenden der aktuellen Konflikte und ampfhandlungen". Sebastian Kurz betonte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit einer politischen Lösung für den Irak. Die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, die Schiiten, Sunniten und Kurden repräsentiere, sei das Gebot der Stunde. "Österreich wird sich weiterhin weltweit für die Förderung der Religionsfreiheit und den Schutz religiöser Minderheiten einsetzen. Wir können unser Modell als neutraler Brückenbauer zwischen den Religionen aktiv in der UNO und der EU einbringen", so Sebastian Kurz. Im Rahmen der interreligiösen Dialogplattform mit den 16 in Österreich anerkannten Kirchen- und Religionsgesellschaften, die am 27. Mai erstmals im BMEIA zusammengetroffen ist, wurde vereinbart, Maßnahmen zur Förderung der Religionsfreiheit auf internationaler Ebene zu erarbeiten.
Quelle: APA

 
23.07.2014 | Gaza Konflikt, persönlicher Eindruck Nr. 2

Monika Faes, Vorstandsmitglied der ÖEA und Interimsleiterin im Johanniterhospiz (JoHo) in Jerusalem, schreibt uns ein paar persönliche Zeilen aus Israel. Es sind Zeilen des Erlebens, die wir so nicht in den Medien finden aber gerne weitergeben:

"Abendliche Grüße aus Jerusalem! Ein kleiner Einblick in unser Leben hier im Christustreff (JoHo) Jerusalem. Schon fast vier Monate bin ich nun hier. Eine Zeit, die ich mir so nicht erwartet hätte. Und eine Zeit, die mich reich beschenkt und vieles lehrt. Nach wie vor und immer mehr ist es meine Überzeugung, dass dieses Land in mir mehr Fragen auslöst, als dass ich Antworten finde.Und dennoch habe ich Ruhe gefunden, diese Fragen auszuhalten. 

Eben bin ich einem arabischen Christen begegnet, der vier Kindern hat. Er bedauerte es, dass die Juden sich nicht mehr durch unsere Straße trauen und war voller Sorge, wie es weitergehen wird - Ein paar Schritte weiter höre ich, wie die Hamas hochgelobt wird - Dann wieder kommt gerade eine junge, deutsche Volontärin vorbei und sagt mir: "Monika, lies Psalm 62. Da ist so viel Trost."

 In all den Fragen, dem oft Unglaublichen, hilft es (mir/uns), in Kaffeehäusern zu sitzen, Alltag leben, israelische Normalität...so wie es der Bürgermeister von Tel Aviv kürzlich in etwa sagte: "Es mag eine Freizeitbeschäftigung sein, ins Kaffeehaus zu gehen. Für uns ist es auch ein Bekenntnis".

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18.07.2014 | WEA trauert um Opfer und ruft zum Gebet auf!

Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) trauert um die Menschen, die bei dem tragischen Flugzeugabsturz einer malaysischen Maschine in der Nähe der ukrainischen - russischen Grenze, ums Leben gekommen sind. "Wir kondolieren allen Familien und Freunden, die ihre Lieben verloren haben", sagt Dr. Geoff Tunnicliffe, Generalsekretär der WEA.

„Während die genauen Hintergründe für den Abschuss des Flugzeugs noch abgeklärt werden müssen, scheint es ein feindlicher Akt jener Menschen gewesen zu sein, die in den anhaltenden Konflikt in dieser Region involviert sind. Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, verurteilt die WEA diese gewalttätige Aktion gegen unschuldige Zivilisten,  aufs schärfste. Ich rufe Geschwister in der ganzen Welt auf für die hinterbliebenen Familien und Freunde zu beten", so Dr. Tunnicliffe.

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11.07.2014 | Gaza Konflikt, ein persönlicher Eindruck

Täglich erreichen uns Bilder und Nachrichten aus dem nicht zur Ruhe kommenden Nahostkonflikt zwischen der Israelischen Armee und der radikalislamistischen Hamas. Es ist schwierig, sich ein klares Bild über die Geschehnisse zu machen, weil Medien oft einseitig berichten. Monika Faes ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Evangelischen Allianz und arbeitet in diesen Monaten als Interimsleiterin des Johanniter Hospiz (JoHo) in Jerusalem. Seit Jahren ist sie sehr mit Israel verbunden und besuchte das Land bei vielen Gelegenheiten. Sie hat das Programm der ÖEA-Reisegruppe im April organisiert und kompetent geführt. Das Hospiz wird von einer Gemeinschaft junger Christen aus Marburg (Christus Treff) bewohnt und erfüllt es seit 1993 mit täglichem christlichen Leben. Sie unterstützen Christen und suchen Freundschaft und Kontakt zu Juden, Arabern und Ausländern im Land. Das JoHo lädt zu Veranstaltungen ein und nimmt Pilger und Gäste in seiner einzigartigen inmitten der Altstadt gelegenen Herberge auf.

Monika Faes erlebt die Geschehnisse in Jerusalem hautnah und schrieb gestern ihre persönlichen Eindrücke:

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