Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?

(Gott; im Buch Jeremia 8,9)


NEWS
22.05.2013 | Neues vom Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen

Neuer Bericht sieht steigende Intoleranz gegen Christen. Auch rechtliche Einschränkungen nehmen in Europa zu.

Wien / Europa, 22. Mai 2013. 
Das Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen veröffentlicht in seinem jüngsten Jahresbericht 41 Fälle nationaler Gesetzgebung, die für Christen in über 15 EU-Mitgliedsstaaten nachteilige Auswirkungen haben. Zudem enthält der Bericht alleine für das Jahr 2012 im Gebiet der Europäischen Union 169 Fälle von drastischer Intoleranz gegen Christen.
Der Report wurde am 21. Mai in einer Rede auf der OSCE High Level Conference on Tolerance and Non-Discrimination in Tirana von der Leiterin des Dokumentationsarchivs, Gudrun Kugler, präsentiert (siehe Bild).

Gudrun Kugler

Der 69-seitige Bericht ist in zwei Teile gegliedert: Erstens die rechtlichen Einschränkungen, denen Christen in Europa ausgesetzt sind, und zweitens die deutlichsten Fälle von Intoleranz und Diskriminierung im Jahr 2012.

>>mehr lesen
 
23.04.2013 | Bischof Bünker zum Ausgang des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien"

Ergebnis bestätigt Weg der Kooperation zwischen Kirchen und Staat bei klarer institutioneller Trennung

Wien, 23. April 2013 (epdÖ) - Das Ergebnis des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" - mit 56.660 Unterschriften ist das Volksbegehren deutlich an der Hürde von 100.000 Unterstützern für die Behandlung im Nationalrat gescheitert - ist für den evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker "keine Überraschung". Die Österreicherinnen und Österreicher, so Bünker gegenüber dem Evangelischen Pressedienst, "begrüßen offenkundig den Beitrag, den Kirchen und Religionsgesellschaften und speziell auch die Evangelischen Kirchen für die Gesellschaft insgesamt leisten". Die Absicht, die gesetzlichen Regelungen, die dies ermöglichen, zu ändern, finde nur wenig Zustimmung.

Das klare Ergebnis des Volksbegehrens bestätige den österreichischen Weg nach dem Motto "Freie Kirche im freien Staat", "also Kooperation bei klarer institutioneller Trennung", betont Bünker. Dass es zu einer sachlichen Diskussion und öffentlichen Auseinandersetzung über die Stellung von Religion in der Gesellschaft und über die staatlichen Vorgaben für das Wirken der Kirchen und Religionsgesellschaften gekommen ist, sieht der Bischof positiv.

 
18.04.2013 | Internationaler Gebetstag für die Türkei

Erneut Morddrohungen gegen Pastor und Menschenrechtsanwalt

(Bonn, 18.04.2013) Seit dem Redaktionsschluss des jetzt in Deutsch veröffentlichten Berichts der Vereinigung der Protestantischen Gemeinden in der Türkei sind erneut Mordpläne gegen einen türkischen Pastor aufgedeckt worden. Mitte Januar verhaftete die türkische Polizei einige Männer und Frauen, die einen Anschlag auf den türkischen Pastor der Protestantischen Gemeinde von Izmit, Emre Karaali, vorbereitet haben sollen. Nach einigen Tagen wurden allerdings alle Verhafteten vom Haftrichter wieder auf freien Fuß gesetzt.
Am heutigen 18. April werden Christen in der Türkei im Gedenken an die drei Märtyrer von Malatya mehrere Gottesdienste durchführen, so z. B. am Grab von Necati Aydin in Izmir, am Grab von Tilmann Geske im osttürkischen Malatya oder aber auch in der armenisch-protestantischen Gedikpasa-Kirche in Istanbul. Zugleich ruft die Vereinigung der Protestantischen Gemeinden in der Türkei die weltweite Gemeinde Jesu auf, an diesem sechsten Jahrestag der Morde von Malatya für die Türkei und die Christen in diesem Land in besonderer Weise zu beten.
Der Prozess gegen die Täter von Malatya wird voraussichtlich am 13. Mai fortgesetzt. Dieses Mal soll voraussichtlich zwei Wochen lang verhandelt werden. Neben den fünf Haupttätern sind zur Zeit weitere 14 als Hintermänner angeklagte Personen in Haft. Beim kommenden Termin solle auch der Kronzeuge Ilker Cinar aussagen.
Bei einer der kürzlichen Verhandlungen hatte einer der Angeklagten vor Gericht Morddrohungen gegen einen der die Christen vertretenden türkischen Menschen­rechtsanwälte ausgesprochen. Nach Einschätzung von Susanne Geske, der Witwe des ermordeten deutschen Opfers, seien die Drohungen gegen Erdal Dogan „dieses Mal ziemlich ernst“. Er habe zwar Personenschutz „auf Abruf“, bräuchte aber eigentlich einen „7/24 bodygard“, wie sie BQ gegenüber äußerte. Dass jetzt Dogan Morddrohungen erhalte, liege daran, dass er „DER wichtigste“ des Anwaltsteams sei.
Downloads:
Bericht zur Menschenrechtssituation der Christen in der Türkei (pdf)

 
28.03.2013 | Jetzt anmelden zum Pfingstjugendtreffen 2013 in Villach

Das diesjährige Pfingstjugendtreffen der ARGEGÖ findet vom 18. - 20. Mai 2013 in Villach statt. Zu dem Jugendevent werden 400-500 junge Leute zwischen 15 und 21 Jahren erwartet. Bis zum 01. April können sich Teilnehmer noch um 55 Euro anmelden. Der Vollpreis im Mai beträgt 70 Euro.



Das Wochenende steht unter dem Motto: Du bist wertvoll - lebe Vollwert! Zur Einstimmung auf das Thema wird bis Pfingsten eine Fortsetzungsgeschichte mit der fiktiven Figur „Volker Vollkorn“ gedreht und auch am PFIJU selbst wird Volker Vollkorn in Aktion treten. Volker erlebt Dinge, die ihn anregen, über die wahren Werte des Lebens nachzudenken. Seine Erlebnisse sollen veranschaulichen, worum es beim Thema des PFIJU`s geht. Die Filme können schon jetzt auf der Homepage 2013.pfiju.at abgerufen werden. „Volker Vollkorn“ und „Pfiju 2013“ gibt es auch auf Facebook.

Neben Jugendgottesdiensten, Seminaren und Vorträgen zum Thema erwartet die Jugendlichen beim Pfingstjugendtreffen ein buntes Rahmenprogramm mit Workshops und Sportveranstaltungen. Zusätzlich wird es einen umfangreichen Büchertisch und eine Ausstellung geben. Hauptredner ist dieses Jahr David Neumann. Der dreifache Familienvater ist Sohn eines Steirers und einer Kärntnerin, aufgewachsen in Deutschland und lebt seit 2008 wieder in Ferlach, Kärnten, wo er eine Gemeinde leitet.

Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular und der Flyer zum Download sind auf der Homepage zu finden.

Hauptveranstalter des Pfingstjugendtreffens ist die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Gemeinden in Österreich (ARGEGÖ).

 
22.03.2013 | Demokratisch legitimierte Armeen brauchen ethische Bildung

Das Österreichische Verteidigungsministerium veröffentlicht Sammelband zur Militärethik

Das Österreichische Verteidigungsministerium und die Katholische Militärseelsorge Österreichs haben einen Sammelband zur Militärethik herausgegeben, der Ende 2012 online als pdf-Version und jetzt in gedruckter Form unter dem Titel „Ethik im Kontext individueller Verantwortung und militärischer Führung“ erschienen ist.

>>mehr lesen
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL