Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung zwischen der Ohnmacht des Menschen und der Allmacht Gottes.

(Jakob Abrell)


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Junge Christen marschieren von Innsbruck nach Bregenz für das Leben

Foto: jugendfuerdasleben.at

INNSBRUCK. Ein Langstreckenmarsch für den Schutz des menschlichen Lebens hat in Österreich begonnen. 25 junge Katholiken starteten am 20. August in Innsbruck und wollen bis zum 3. September 243 Kilometer nach Bregenz zurücklegen. Veranstalter ist die Organisation „Jugend für das Leben“ (Linz).

Die Teilnehmer treten für das Menschenrecht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ein. Sie wenden sich insbesondere gegen Forderungen, in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern zu ermöglichen. Die Aktion richtet sich auch gegen zwei Ärzte in Innsbruck (Tirol) und Bregenz (Vorarlberg), die laut „Jugend für das Leben“ zusammen mehr als 1.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr durchführen. In den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien bieten einzelne öffentlich-rechtliche Krankenhäuser Abtreibungen an. Anders als in Deutschland tragen die Krankenkassen in Österreich nicht die Kosten dafür. Nach Angaben der „Jugend für das Leben“ kommt es dort jährlich zu über 30.000 Abtreibungen. In Deutschland werden pro Jahr offiziell rund 100.000 gemeldet.

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Online-Magazin des IS ruft dazu auf, gegen das Christentum und die Christen vorzugehen

Ein Schlüsselfaktor hinter der Popularität von Abu Bakr al-Baghdadi (auch bekannt als Kalif Ibrahim), des Anführers der Terrororganisation Islamischer Staat, liegt an einer vollständig neuen Darstellungsweise. Während Al Khaida ihre Anhänger zu motivieren suchte, in dem sie die Muslime als Opfer darstellte, begeistert al-Baghdadi seine Kämpfer mit dem Narrativ der Stärke und des Sieges. Während al Khaida ihren Anhängern einen langen Krieg gegen die Unterdrücker in Aussicht stellte, bietet der Islamische Staat (IS) seinen Kämpfern an, was Allah verspricht: Erfolg!

Der IS publiziert regelmäßig ein aufwändig gestaltetes Propaganda-magazin namens DABIQ, dessen Hauptziel die Rekrutierung von Jihadisten aus dem Westen ist. Es ist professionell und raffiniert gemacht, mit Fotos in ausgezeichneter Qualität. Im Sinne der Selbstdarstellung des IS ist das Magazin DABIQ voller Bilder, die den Erfolg des Islams illustrieren sollen. Bildern von sonnigen, idyllischen Gärten, fröhlichen muslimischen Kindern und feschen jungen Jihadisten mit militärischer Kleidung stehen Bilder des „Feindes“, meist westlicher Politiker oder religiöser Würdenträger gegenüber, gefolgt von Bildern abscheulicher Gewalt: brennende „Apostaten“, enthauptete Ungläubige, verwesende Leichen und Szenen des Blutvergießens auf dem Schlachtfeld.

Bisher war die Botschaft von DABIQ immer an Muslime gerichtet und es ging immer um Politik. Doch die neueste Ausgabe vom 31. Juli richtet sich gegen Christen. Zunächst wird Allah als der Schöpfer präsentiert und der Islam (Unterwerfung unter Allah) als die natürliche Religion der Menschheit dargestellt. Danach geht das Magazin auf die Reaktionen auf den Islam im Lauf der Geschichte ein, und betont, dass die Wahl für Christen dieselbe bleibe, nämlich zum Islam zu konvertieren, sich zu ergeben und der islamischen Herrschaft zu unterwerfen oder dem Islam Widerstand entgegenzusetzen, was Krieg/Jihad bedeutet.

Die neueste Ausgabe von DABIQ enthält auch vier Artikel von Konvertiten vom Christentum zum Islam. Drei dieser Artikel sind eindeutig darauf ausgerichtet, desillusionierte Namenschristen und nicht religiöse Personen aus dem Wesen zur Konversion zum Islam zu bewegen, der - anders als das Christentum - als prinzipientreu, rein und als Weg zum Frieden dargestellt wird.

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Es wird weitere islamistische Anschläge geben

Der aus Syrien stammende Evangelist "Bruder Hussam". Foto: idea/Städtler

BAD BLANKENBURG. Christen sollten auf islamistische Terroranschläge nicht mit Angst reagieren. Diese Ansicht vertrat der aus Syrien stammende Evangelist „Bruder Hussam“ gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz, die vom 27. bis 31. Juli im thüringischen Bad Blankenburg stattfindet.

Der 40-Jährige lebt seit 1990 in Deutschland und arbeitet für die „Deutsche Inland-Mission“ (DIM/Schwelm bei Wuppertal) vor allem unter Muslimen. Um die Arbeit nicht zu gefährden, nennt er seinen Nachnamen nicht. Hussam sagte: „Wenn wir ängstlich sind, verlieren wir den Kampf gegen das Böse.“ Gleichzeitig dürften die Deutschen aber auch nicht naiv sein: „Es wird weitere islamistische Anschläge geben.“ Er rief ferner auf, Muslimen gegenüber selbstbewusst aufzutreten. Christen sollten den Kontakt suchen und frei über ihren Glauben und ihre Werte reden. Unterlasse man dies aus falsch verstandener Toleranz, lasse man sich „mundtot“ machen. Dann könnte es zu einer Islamisierung Deutschlands kommen. Wie Hussam weiter sagte, stammt er aus einer christlichen Familie. Aber erst in Deutschland habe er angefangen, in der Bibel zu lesen. In Syrien sei er davon ausgegangen, dass man automatisch Christ sei, wenn man in eine christliche Familie hineingeboren werde.
Quelle: idea.de

 
Allianzkonferenz in Bad Blankenburg (D) eröffnet: Christsein ist ein Mannschaftssport

Der frühere Generalsekretär des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Theo Schneider. Foto: Evangelische Allianz

BAD BLANKENBURG. Mit dem Aufruf an Christen, geistliche Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg zu pflegen, hat die Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz am 27. Juli im thüringischen Bad Blankenburg begonnen.
Christsein sei ein Mannschaftssport, sagte der frühere Generalsekretär des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Theo Schneider (Wittenberg). Das Treffen steht in diesem Jahr unter dem Thema „Freispruch für alle“. Dabei geht es um Texte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. Christsein erfordert laut Schneider das Miteinander und den Austausch. Als Beispiel nannte er die Zeit vor der „von Gott geschenkten“ Friedlichen Revolution 1989 in der DDR. Damals habe es viele kirchliche Gemeindepartnerschaften zwischen Ost und West gegeben. In vielen Fällen seien sie „Werkzeuge des Segens“ gewesen. Es schmerze ihn, dass solche Partnerschaften heute nicht mehr so ausgeprägt seien: „Keine Gemeinde sollte allein in ihrer Ecke spielen.“ Es sei ein Grundgedanke der Evangelischen Allianz, dass die Gemeinschaft unter Christen reich mache.
Quelle: idea.de

 
Türkei: "Es gab keinen Grund für einen Putsch"

16.07.2016 | Christliche Minderheit begrüßt das Ende des Militärputsches

IZMIR. Die christliche Minderheit in der Türkei begrüßt das Ende des Militärputsches. Das bestätigte der Vorsitzende des Baptistenbundes in der Türkei, Ertan Cevik (Izmir), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Wenn das Militär die Macht übernommen hätte, wäre die Türkei in ihrer Entwicklung mindestens zehn Jahre zurückgeworfen worden“, so Cevik. Es habe überhaupt keinen Grund für einen Putsch gegeben. Auch wenn man nicht immer mit der stark islamisch geprägten Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan (AKP) einverstanden sei, so sei er doch demokratisch gewählt. Cevik: „Viele Türken haben ihn gewählt, weil er ihnen ihr Selbstwertgefühl zurückgegeben hat. Er lässt sich nicht alles gefallen - auch nicht vom Westen.“ Wie Cevik weiter sagte, gibt es überall im Land derzeit Demonstrationen: „Heute gehen alle Menschen, egal ob sie politisch links oder rechts stehen, auf die Straße, um für die Demokratie zu einzutreten“, sagte Cevik. Auch im Gottesdienst werde man Gott morgen darum bitten, den Frieden und die Demokratie im Land weiter zu stärken. Zum Baptistenbund in der Türkei gehören fünf Gemeinden mit rund 300 Mitgliedern. Wegen der Terroranschläge in der jüngsten Vergangenheit stehen sie unter Polizeischutz. Die Türkei hat rund 75 Millionen Einwohner, von denen 95 Prozent Muslime sind. Die Zahl der Christen liegt bei 120.000. Von den 3.000 bis 5.000 evangelischen Christen hat die Mehrheit einen muslimischen Hintergrund.
Quelle: www.idea.de

 
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