Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen.

(Dietrich Bonhoeffer)


NEWS
Evangelikale Gemeinden in Afrika und Asien wachsen explosionsartig

Foto: Ulrich Weinhold

Bangkok 23.06.2016 |Weltweite Evangelische Allianz war einer der Veranstalter des "Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers" in Bangkok. Dort trafen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern.

In Afrika und Asien wachsen evangelikale Gemeinden explosionsartig. Schätzungen zufolge werden dort täglich 50.000 Menschen Christen. Deswegen sind zusätzliche Gemeindeleiter dringend nötig. Um mit den Entwicklungen Schritt zu halten, müssten in den Entwicklungs- und Schwellenländern rund zwei Millionen Pastoren ausgebildet werden. Das verlautete auf dem „Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers“ (Weltweiter Verkündigungskongress für Ausbilder von Pastoren) im thailändischen Bangkok. Dort trafen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern, um über Herausforderungen im Gemeindewachstum zu beraten. Veranstalter sind die Lausanner Bewegung für Weltevangelisation, die Weltweite Evangelische Allianz und das Theologische Seminar in Dallas (US-Bundesstaat Texas). Einziger Vertreter aus Deutschland ist der Direktor der Entwicklungsdienste „Christliche Fachkräfte International“ und „Hilfe für Brüder“, Ulrich Weinhold (Stuttgart). Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, sind vor allem Gemeindeleiter aus China, Myanmar, Nepal, Indien, Äthiopien, Uganda und Kenia vor Ort.

Der Allianzgeneralsekretär, Bischof Efraim M. Tendero (Manila/Philippinen), forderte die Teilnehmer auf, „mit gesunder Lehre einer kranken Welt zu begegnen, die dem Untergang geweiht ist“. Der Leiter der kenianischen Gemeinde „Nairobi Chapel“, Oscar Muriu, sagte, dass Christen sich immer wieder vor Augen halten sollten, was eine Seele wert sei und was Christus dafür getan hat, sie zu retten. Er fragte die Zuhörer: „Ist das, wofür du als Christ lebst, es wert, dass Jesus dafür gestorben ist?“

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Evangelische: Lars Müller-Marienburg zum NÖ-Superintendenten gewählt

Zweidrittelmehrheit für Innsbrucker Pfarrer - "Für eine Kirche, in der Freude erlebbar ist"

© Foto: epd/Uschmann

ST. PÖLTEN. Die evang. Diözese A.B. Niederösterreich hat einen neuen Superintendenten: Der Innsbrucker Pfarrer Lars Müller-Marienburg (39) wurde bei der Superintendentialversammlung in St. Pölten im 5. Wahlgang mit 47 von 70 Stimmen ins Leitungsamt gewählt. Die Wahl war notwendig, da bei der ersten Wahl zum Superintendenten/zur Superintendentin am 23. Jänner kein Kandidat/keine Kandidatin die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Stimmen erhalten hat. Gewählt wurde der neue Superintendent von den Delegierten der niederösterreichischen evangelischen Pfarrgemeinden. An der Wahlsitzung, die Superintendentialkuratorin Gisela Malekpour leitete, nahm auch Bischof Michael Bünker teil.

Der neue Superintendent folgt auf Paul Weiland, der im August des Vorjahres plötzlich verstorben ist. Neben Müller-Marienburg kandidierten auch der Wiener Pfarrer Matthias Eikenberg und der Mödlinger Pfarrer Markus Lintner. Die Amtseinführung des neuen Superintendenten ist für 15. Oktober in Wiener Neustadt geplant.

Kraftvoll, theologisch und sachlich fundiert möchte sich der neue Superintendent in Kirche und Gesellschaft einbringen und dazu beitragen, „dass die Evangelische Kirche als Teil einer religiösen Vielfalt eine Rolle spielt“. Innerhalb der Diözese möchte Müller-Marienburg eine Kirche mitgestalten, in der Menschen Freude erleben: „Die Evangelische Kirche ist ein Ort zum Leben und zur Freude im Hier und Jetzt.“. Gleichzeitig gelte es jenen eine Stimme zu leihen, „die Hilfe von uns brauchen“. Die „Botschaft von Gottes Liebe“ will der bisherige Innsbrucker Pfarrer „ins Heute übersetzen“. Seinen Führungsstil orientiert er an jenem des Vorgängers:

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Marsch für Jesus - 2016

"Marsch für Jesus": Ökumenisches Großevent in Wien erwartet rund 12.000 ChristInnen am 18. Juni.

WIEN. Ein Großereignis der besonderen Art gibt es am 18. Juni in Wien: den „Marsch für Jesus“. Rund 12.000 Menschen aller Kirchen und Konfessionen, die gemeinsam ihren Glauben feiern wollen, werden in der Wiener Innenstadt rund um Heldenplatz und Ring erwartet. Unter den Unterstützern findet sich neben Bischof Michael Bünker und Kardinal Christoph Schönborn auch der Fußballstar David Alaba.

„Der ‚Marsch für Jesus‘ möchte eine Einladung sein, einen zweiten Blick auf den Glauben zu riskieren“, betonte die evangelische Pfarrerin und ÖEA-Ratsmitglied Alexandra Battenberg bei der Pressekonferenz zur Präsentation des Programms am 6. Juni in Wien. Der christliche Glaube sei bunt, frisch, fröhlich, vielfältig und alles andere als langweilig, so Battenberg. Mit dem „Marsch für Jesus“ wolle man aber auch ganz bewusst ein Zeichen setzen. „Wir wollen damit zeigen, dass das, was uns verbindet, viel größer ist als das, was uns trennt.“ Sie selbst habe die Erfahrung gemacht, dass der gemeinsame Glaube an Jesus zu einem guten Zusammenleben von Menschen beitragen könne, die aus unterschiedlichen Kulturen und Herkunftsländern kommen.

„Wir möchten konfessionsübergreifend unseren christlichen Glauben in einem öffentlichen Bekenntnis auf die Straße bringen“, sagte Pastor Gerhard Kisslinger vom freikirchlichen Vienna Christian Center. Beim „Marsch für Jesus“ wolle man gemeinsam für christliche Werte aufstehen, aber auch der verfolgten Christinnen und Christen gedenken.

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Der Weltflüchtlingstag findet auch in Kirchen und Gemeinden Beachtung

In diesem Jahr findet der Welt-Flüchtlings-Sonntag am 19. oder 26. Juni statt, am Sonntag vor oder nach dem UN-Weltflüchtlingstag (20. Juni). Zu diesem Anlass bitten wir PfarrerInnen und PastorInnen, das Flüchtlingsthema in den Gottesdiensten zum Thema zu machen. Wir wollen Bewusstsein bilden und zum Gebet ermutigen. Die Schwerpunkte sind Syrien und Österreich.
Die Unterlagen zur besonderen Gestaltung des Welt-Flüchtlings-Sonntags finden Sie im Juni-Allianzspiegel und als PDF Datei in unserem Download-Bereich.

Bitte nützen Sie diese Gelegenheit, das Anliegen Gottes in dieser Migrationsbewegung in Ihrem Umfeld, Ihrer Gemeinde oder Kirche bekannt zu machen. 

 
EU-Sonderbeauftragter für Religionsfreiheit Jan Figel zu Gast in Wien

Weltweit, in Europa, in Flüchtlingsunterkünften: Glaube überall leben und bekennen dürfen

v.li.n.re.: Martin Kugler, Gudrun Kugler, Jan Figel, Ellen Kryger Fantini (Leiterin des Dokumentationsarchivs der Intoleranz gegen Christen in Europa)

WIEN 13.05.2016 | Der slowakische Politiker und ehemalige EU-Kommissar Jan Figel wurde am 6. Mai 2016 von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum ersten EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit („Special Envoy for the promotion of freedom of religion or belief“) ernannt. Jan Figel war auf Einladung von Gemeinderätin Gudrun Kugler am Donnerstag zu Gast im Rathausklub der ÖVP Wien.

Ich freue mich über die Einrichtung dieses enorm wichtigen Amtes und über die Auswahl von Jan Figel, mit dem mich eine lange Freundschaft verbindet. Als Menschenrechtssprecherin der ÖVP Wien ist es mir ein besonderes Anliegen, die Religionsfreiheit in den Fokus zu rücken und die leider zunehmenden Bedrohungen offensiv anzusprechen“, so Gemeinderätin Gudrun Kugler.

"Besonders im Nahen Osten hat die Christenverfolgung in den letzten Jahren noch einmal dramatisch zugenommen. Das Europäische Parlament bezeichnete diese kürzlich in einer Resolution sogar als Völkermord. Auch deshalb ist es so wichtig, dass es nun einen EU-Sonderbeauftragten gibt. Jan Figel hat mir im persönlichen Gespräch versichert, dass er sich mit voller Kraft und auf allen Ebenen für Religionsfreiheit einsetzen wird. Wir werden intensiv zusammenarbeiten, auch in Hinblick auf die schwierige Situation vieler christlicher Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften“, so Kugler abschließend.
Quelle: OTS
Foto: ÖVP Wien

 
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