Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind.

(Charles de Gaulle)


NEWS
29.10.2014 | Grenzüberschreitendes Kirchen-Nein zu Beihilfe zur Selbsttötung

Gemeinsame Stellungnahme des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) und der Arbeits-gemeinschaft Katholischer Verbände (AKV)

Wien, 28.10.14 (KAP) Der Schutz der Würde und des Lebensrechtes schwerstkranker und sterbender Menschen erfordert ein "klares Nein zu assistiertem Suizid als einer Form der 'Sterbehilfe'": Das betonen die großen Katholikenorganisationen in Deutschland und Österreich in einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme zur Sterbehilfediskussion in ihren Ländern.

Im Anschluss an eine Tagung in Salzburg fordern die Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zugleich "den Ausbau und die strukturelle Absicherung einer flächendeckenden, für alle zugänglichen Hospiz- und Palliativbetreuung".

In beiden Ländern ist Tötung auf Verlangen ("aktive Sterbehilfe") verboten. In Österreich ist Suizidbeihilfe nicht erlaubt, von manchen wird allerdings eine Aufweichung dieses Verbotes propagiert. Zudem wird in Österreich derzeit über eine Verankerung des "Grundrechtes auf ein Sterben in Würde" und des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung beraten - wofür u.a. die österreichischen Bischöfe eintreten. Die dazu eingesetzte Parlamentarische Enquete-Kommission wird am 7. November ihre erste öffentliche Anhörung abhalten. In Deutschland ist Beihilfe zur Selbsttötung nicht geregelt bzw. nur Ärzten in ihrem Standesrecht weitgehend verboten, ein gesetzliches Verbot wird derzeit intensiv debattiert. Der deutsche Bundestag wird sich am 13. November in einer Plenumsdiskussion mit dazu vorliegenden Gesetzesentwürfen der Parteien befassen.

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28.10.2014 | Sabatina James als „Frau des Jahres“ geehrt

Wien (idea) – Das österreichische Frauenmagazin „look!“ hat die Christin, Menschenrechtlerin und Islamkritikerin Sabatina James in Wien mit dem Preis „Frau des Jahres 2014“ (Kategorie Frauenrechte) geehrt. Sie erhielt die Auszeichnung für die Gründung einer Organisation, die sich für die Gleichberechtigung muslimischer Frauen einsetzt, hieß es zur Begründung. Die 32-Jährige wuchs in Pakistan auf und kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Österreich, wo ihr Vater bereits arbeitete. Er wollte sie mit einem Cousin zwangsverheiraten, der sie wiederholt sexuell missbrauchte. Sie tauchte unter und trat mit 18 Jahren vom Islam zum Christentum über. Ihre eigene Familie bedrohte sie daraufhin mit dem Tod. Seit 2006 lebt die Konvertitin in einem Opferschutzprogramm der Polizei. In einem Interview mit dem Magazin „look!“ sagte James, sie bekomme in der letzten Zeit Drohungen von islamischen Extremisten.

2006 gründete sie das Hilfswerk „Sabatina“, das zwangsverheirateten und unterdrückten muslimischen Frauen beisteht. Es gewährt den Opfern Zuflucht, Rechtsbeistand und psychosoziale Hilfe. Über ihren Glauben sagt James: „Die beste Entscheidung meines Lebens war, katholisch zu werden. Dieser Glaube hat mir den Weg zur Freiheit gezeigt. Gottes Liebe macht mich dazu fähig, nicht Opfer zu bleiben, sondern die von ihm empfangene Liebe an andere weiterzugeben.“ Ihr neues Leben gebe vielen Frauen den Mut, aus einer Zwangsehe auszubrechen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Quelle: www.idea.de

 
22.10.2014 | Drs. Frank Hinkelmann ist einstimmig zum Präsidenten der EEA gewählt

Die Delegierten der nationalen evangelischen Allianzen wählten auf der Generalversammlung der Europäischen Evangelischen Allianz in Northampton/England, Drs. Frank Hinkelmann ohne Gegenstimme zum Präsidenten. Er tritt damit die Nachfolge von Jiri Unger aus Tschechien an. 

Hinkelmann ist gebürtiger Deutscher und lebt seit 21 Jahren mit seiner Familie in Österreich. Der 48-Jährige wuchs als Missionarskind in Deutschland und Indonesien auf. Seit 2003 steht er der Österreichischen Evangelischen Allianz vor. Hauptberuflich ist er europäischer Direktor des überkonfessionellen Missionswerks „Operation Mobilisation“ (OM). Die EEA vertritt rund 15 Millionen Evangelikale in 35 Ländern. Als Generalsekretär amtiert Thomas Bucher aus der Schweiz. Das Büro der Europäischen Evangelischen Allianz befindet sich in Driebergen/Holland.

Als neues Mitglied wurde Jürgen Werth in den EEA Vorstand gewählt. Werth war bis zum 30. September 2014 Vorstandsvorsitzender von ERF Medien Deutschland.

 
15.10.14 | Arbeitsforum Prisca - Frauen in Verantwortung

Das Arbeitsforum "Prisca - Frauen in Verantwortung" traf sich mit über 80 Teilnehmerinnen zur 6. Tagung im Hotel Schütterhof, Rohrmoos. Die spürbare Vernetzung und Offenheit war ein Merkmal des Wochenendes. Das Thema "Grenzgänger_innen" begleitete, inspirierte und forderte uns heraus. Die eigens aus Uganda angereiste Maria Prean, Hanna Penatzer aus Graz und Christoph Grötzinger waren mit ihren Impuls-Referaten in ihrer Vielfalt ein Geschenk.

Der "Prisca Award 2014" wurde an Frau Marie-Louise Weissenböck, Vorsitzende von "Christen an der Seite Israels in Österreich" verliehen. (www.israelaktuell.at)
Aus der Laudatio: "Wir sehen in ihrem Engagement das klare und biblisch begründete Eintreten für das jüdische Volk und damit verbunden auch das Anliegen des Brückenbauens. Durch diesen Dienst wird sie vielen zur Segensträgerin und bezeugt immer wieder neu die Aussage aus Römer 11,18: 'Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.'
Der von Angelika Übelher künstlerisch gestaltete Award war eine symbolische Nachahmung des Garten des Exils im Jüdischen Museum Berlin und verlieh dem Gedanken Ausdruck, dass das Jüdische Volk in seiner Geschichte viele Grenzen überwinden musste, freiwillig und unfreiwillig und das auch heute noch.

(Monika Faes, Obfrau Arbeitsforum "Prisca - Frauen in Verantwortung", 
Foto: links M. Faes, rechts M.-L. Weissenböck)

 
07.10.2014 | Heinz-Horst Deichmann starb im Alter von 88 Jahren

Der evangelikale Unternehmer setzte seinen Reichtum für die Sache Gottes ein

Essen (idea) – Er war einer der erfolgreichsten evangelikalen Unternehmer in Deutschland: Heinz-Horst Deichmann. Er starb am 2. Oktober im Alter von 88 Jahren in Essen. Das gab sein Unternehmen am 6. Oktober bekannt.

Der studierte Mediziner und Theologe machte nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem elterlichen Schuhmacherladen in Essen eine internationale Schuhhandelskette. Sie ist heute Marktführer in Europa. Seit 1999 hat sein Sohn Heinrich (52) den Vorsitz der Geschäftsführung inne. Heinz-Horst Deichmann – er war Mitglied einer evangelisch-freikirchlichen Brüdergemeinde – prägte den Leitsatz „Das Unternehmen muss den Menschen dienen“. Er meinte damit neben den Kunden die Mitarbeiter und Menschen in Not.

In einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte er 2008: „Als Christ bin ich auch für die Verwendung meines Geldes Gott verantwortlich als Haushalter. Ich bin reich, nicht um mir selbst ständig etwas Besseres leisten zu können, sondern letztlich, um dieses Geld einzusetzen für die Sache Gottes.“ Von ihm stammt auch der Satz: „Ich werde von Gott nicht gefragt werden, wie viele Schuhe ich verkauft habe, sondern ob ich das Evangelium weitergegeben habe.“ 1977 gründete Deichmann das sozial-missionarische Hilfswerk „wortundtat“ (Essen), das heute in Indien, Tansania, Moldawien, Griechenland und Deutschland tätig ist. Es betreut nach eigenen Angaben rund 200.000 Menschen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Bildung und medizinischer Betreuung.

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