Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

(Theodor Heuss)


NEWS
18.08.2014 | Begleitheft zum "Sonntag der verfolgten Kirche"

„Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen!“ Dazu fordert uns der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer auf (12,13). Wir sollen die Schwierigkeiten, in denen andere Christen stecken, nicht ignorieren, sondern Gemeinschaft mit den leidenden Geschwistern pflegen, die Lasten gemeinsam tragen, und, wo wir können, Abhilfe schaffen. 

Das fällt uns aber schon in unserem persönlichen Umfeld oft schwer. Nicht alle können gut mit Leid und Problemen anderer umgehen, auch nicht alle Christen. Es geht einem zu nahe, es ist einem unangenehm, man fühlt sich macht- und hilflos, überfordert und nach unten gezogen.

Dennoch bleibt die Anweisung des Apostels bestehen. Und ich bin von zweierlei überzeugt: zum einen, dass es ein wichtiger und nötiger Lernprozess im Leben eines Gläubigen ist, Anteil nehmen zu können an der Not anderer, sich mit ihr zu identifizieren, und wo möglich Trost und Hilfe zu leisten. Aber auch die eigenen Grenzen beim Helfen zu erkennen und anzuerkennen. Zum anderen ist es nicht nur ein Lernprozess, sondern ein Gewinn für alle Seiten: ich werde zu einem reifen Menschen, der fähig ist, für andere in ihrer Not da zu sein; andere erfahren durch mich Ermutigung und Stärkung; und Gott hat seine Freude an der tätigen Liebe seiner Kinder.

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11.08.14. | Lopatka und Kauder fordern Beauftragten für Religionsfreiheit in der EU-Kommission

ÖVP-Klubobmann und CDU-Fraktions-Chef im Bundestag: EU soll aktivere Rolle bei Schutz vor religiöser Verfolgung einnehmen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Angesichts zunehmender, religiös motivierter Verfolgungen in aller Welt, die ganz besonders auch Christen betreffen, fordern der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag, Volker Kauder und ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka verstärktes Engagement der Europäischen Union puncto Religionsfreiheit und religiöser Toleranz.
In einem gemeinsamen Brief an den neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker fordern die beiden christdemokratischen Politiker die Ernennung eines Beauftragten für Religionsfreiheit im Rahmen der Bildung der neuen EU-Kommission.
Der Anteil der Christen an den weltweit religiös Verfolgten liegt bei 70 Prozent.

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25.07.2014 |"Alles wird gut!" Deutsche Evangelische Allianz lädt zur Konferenz ein

Die Deutsche Evangelische Allianz bereitet sich auf die 119. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg vor, die vom 30.07. - 03.08.2014 im Konferenzzentrum der Evangelischen Allianz, dem Evangelischen Allianzhaus mit seiner historischen Konferenzhalle, stattfinden wird.

Zum jährlichen Großtreffen werden zwei- bis dreitausend Christen mit ihren Freunden aus ganz Deutschland, den angrenzenden Ländern und auch weitgereiste Gäste erwartet. Mit Loren Cunningham, dem 78jährigen Gründer von Jugend mit einer Mission (Youth with a Mission) und Präsidenten der University of the Nations in Hawaii (UofN) und Dr. Kamphone Kounthapanya, dem Präsidenten der Evangelischen Kirche in Laos (LEC), gehören gleich zwei ausländische Gäste zu den Rednern. Die guten Beziehungen der Deutschen Evangelischen Allianz zur Evangelischen Allianz in Russland und zu Ländern aus dem früheren Machtbereich der Sowjetunion kommen durch den Besuch einer russischen Delegation und von Vertretern aus der Ukraine, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan zum Ausdruck. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Sibirien, Otto Schaude, wird die Predigt im Sonntagsgottesdienst in der Konferenzhalle halten. Die Christen in diesen Ländern leiden zum Teil unter starkem staatlichen Druck und es wird ein besonderes Erlebnis sein, ihnen zu begegnen.

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23.07.2014 | Kurz: Verurteile Christenvertreibung aus Mosul auf das Schärfste

Ultimatum von IS an Christen inakzeptabel; Österreich wird sich weiterhin für weltweite Förderung der Religionsfreiheit einsetzen.

Wien (OTS) - Bundesminister Sebastian Kurz zeigte sich äußerst besorgt über Berichte betreffend ein Ultimatum von IS an die in Mosul lebenden Christen und anderen religiösen Minderheiten, die Stadt zu verlassen:
"Ich verurteile das Ultimatum von IS an die in Mosul lebenden Christen und anderenen religiösen Minderheiten auf das Schärfste. Insbesondere die Christen im Mittleren und Nahen Osten waren zuletzt besonders oft die Leidtragenden der aktuellen Konflikte und ampfhandlungen". Sebastian Kurz betonte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit einer politischen Lösung für den Irak. Die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, die Schiiten, Sunniten und Kurden repräsentiere, sei das Gebot der Stunde. "Österreich wird sich weiterhin weltweit für die Förderung der Religionsfreiheit und den Schutz religiöser Minderheiten einsetzen. Wir können unser Modell als neutraler Brückenbauer zwischen den Religionen aktiv in der UNO und der EU einbringen", so Sebastian Kurz. Im Rahmen der interreligiösen Dialogplattform mit den 16 in Österreich anerkannten Kirchen- und Religionsgesellschaften, die am 27. Mai erstmals im BMEIA zusammengetroffen ist, wurde vereinbart, Maßnahmen zur Förderung der Religionsfreiheit auf internationaler Ebene zu erarbeiten.
Quelle: APA

 
23.07.2014 | Gaza Konflikt, persönlicher Eindruck Nr. 2

Monika Faes, Vorstandsmitglied der ÖEA und Interimsleiterin im Johanniterhospiz (JoHo) in Jerusalem, schreibt uns ein paar persönliche Zeilen aus Israel. Es sind Zeilen des Erlebens, die wir so nicht in den Medien finden aber gerne weitergeben:

"Abendliche Grüße aus Jerusalem! Ein kleiner Einblick in unser Leben hier im Christustreff (JoHo) Jerusalem. Schon fast vier Monate bin ich nun hier. Eine Zeit, die ich mir so nicht erwartet hätte. Und eine Zeit, die mich reich beschenkt und vieles lehrt. Nach wie vor und immer mehr ist es meine Überzeugung, dass dieses Land in mir mehr Fragen auslöst, als dass ich Antworten finde.Und dennoch habe ich Ruhe gefunden, diese Fragen auszuhalten. 

Eben bin ich einem arabischen Christen begegnet, der vier Kindern hat. Er bedauerte es, dass die Juden sich nicht mehr durch unsere Straße trauen und war voller Sorge, wie es weitergehen wird - Ein paar Schritte weiter höre ich, wie die Hamas hochgelobt wird - Dann wieder kommt gerade eine junge, deutsche Volontärin vorbei und sagt mir: "Monika, lies Psalm 62. Da ist so viel Trost."

 In all den Fragen, dem oft Unglaublichen, hilft es (mir/uns), in Kaffeehäusern zu sitzen, Alltag leben, israelische Normalität...so wie es der Bürgermeister von Tel Aviv kürzlich in etwa sagte: "Es mag eine Freizeitbeschäftigung sein, ins Kaffeehaus zu gehen. Für uns ist es auch ein Bekenntnis".

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