Nur der Glaubende ist gehorsam, und nur der Gehorsame glaubt.

(Dietrich Bonhoeffer)


NEWS
24.04.2015 | Junge Flüchtlinge in die Familie aufnehmen?

Marc Jost, Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz, spricht in einem Interview mit Livenet.ch eine mögliche Idee und Hilfestellung für junge Flüchtlingen an. Im Gespräch rückt er die Idee minderjährige Asylsuchende in Familien zu betreuen ins Blickfeld. Eine Idee, die herausfordert!

Die aktuelle Flüchtlingssituation bewegt und fordert Christen heraus, wie und wo sie sich einbringen können. Jost fordert auf, neben der Fürbitte, Gott konkret zu fragen wo in dieser großen Krise unsere Zeit, unser Platz und unsere Verantwortung liegt. Eine Idee liegt darin, jugendliche Flüchtlinge, die ohne Eltern angekommen sind, in Familien zu integrieren. Hier wäre das Umfeld besser als in Heimen, wo sie ihre Zeit in großen Gruppen verbringen. 

Weiter führt Jost unter anderem folgende Fragen aus: Welche Familie ist dafür geeignet? Was braucht es dazu? Wie können Sprachprobleme gelöst werden? Welche andere Möglichkeiten gibt es?
Lesen Sie das ganze Interview hier

Wenn Sie sich auch fragen, wie Sie sich in die Arbeit mit Flüchtlingen einbringen können, empfehlen wir für Kurzentschlossene das Forum der Arbeitsgruppe interkulturell, für Flüchtlingsarbeit, Migration und Integration in Österreich, vom 24.-25 April 2015. Auch Tagesgäste sind willkommen!

Quelle: Livenet.ch

 
22.04.2015 | ÖEA unterstützt Petition der Caritas Österreich "gegen Unrecht–Stoppen wir das Sterben im Mittelmeer"

Mehr als 1.100 Frauen, Kinder und Männer sind in der letzten Woche im Mittelmeer ertrunken. Menschen, die auf der Flucht vor Notständen und Verfolgung nach Europa wollten und hier den Tod fanden. Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die österreichische Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU für eine menschliche Politik im Umgang mit schutzsuchenden Menschen einzusetzen.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und Nächsten-liebe! 

Hier geht es zur Online-Petition: www.gegen-unrecht.at

Erzählen Sie Ihren FreundInnen und Bekannten von dieser Petition und posten Sie auf facebook dieses Anliegen! 

 
20.04.2015 | Bischof Bünker kritisiert "verantwortungsloses Wegschauen Europas"

Wien, 20. April 2015 (epdÖ) - Das "verantwortungslose Wegschauen Europas" hat der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker angesichts der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer kritisiert. "So dramatisch und tragisch diese Katastrophe ist, muss man dazusagen, dass sie leider nicht überraschend kommt", erklärt der Bischof und Generalsekretär der Evangelischen Kirchen in Europa gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Seit vor zwei Jahren über 300 Menschen vor Lampedusa ertrunken sind, habe sich "nichts wesentlich geändert". Bünker fordert ein Zusammenwirken der europäischen Länder. Es brauche einen "sicheren und legalen Weg für Menschen, die vor Krieg und Gewalt auf der Flucht sind, wo sie weder kriminellen Schlepperbanden ausgeliefert noch der Todesgefahr ausgesetzt sind", so der Bischof.
Gleichzeitig ruft Bünker zur Teilnahme an der heutigen Gedenkkundgebung um 18 Uhr auf dem Wiener Minoritenplatz auf, zu der Amnesty International, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, SOS Mitmensch, Volkshilfe und UNHCR einladen.

 "Eine Politik, die mit dem Tod von Menschen als Mittel der Abschreckung rechnet, ist verantwortungs- und gewissenlos", betont Diakonie-Direktor Michael Chalupka in einer Aussendung. Die Politik der europäischen Regierungen, die Aktion "Mare Nostrum" einzustellen, habe wie zu erwarten zu hunderten Toten geführt. Mehr Flüchtlingslager in Nordafrika seien keine Lösung, den diesbezüglichen Vorschlag von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bezeichnet Chalupka als "weltfremd". Es mangle nicht an überfüllten Flüchtlingslagern, "sondern an Staaten, die bereit sind, namhafte Zahlen von Flüchtlingen aufzunehmen".

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17.04.2015 | aktion leben-Bürgerinitiative „Fakten helfen!“: Fast 50.000 Unterschriften!

 

Schon jetzt – noch vor den Online-Zustimmungen – rangiert „Fakten helfen!“ auf Platz 1 der erfolgreichsten Bürgerinitiativen seit Einführung der Online-Unterschriftensammlung im Jahr 2011: 48.300 Menschen haben die Bürgerinitiative der aktion leben bereits persönlich unterschrieben. Sie fordern damit die Einführung einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche und die Erforschung der Gründe für Abbrüche, um entsprechende Hilfen und Programme zur Prävention entwickeln zu können.
 
„48.300 persönliche Unterschriften sind eine großartige und überzeugende Unterstützung für unsere Bürgerinitiative ‚Fakten helfen!‘“, betont aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler. Allein mit diesen auf dem Papier geleisteten Unterschriften ist „Fakten helfen!“ die erfolgreichste Bürgerinitiative der letzten Zeit.
 
Übergabe: 23. April 2015
Am 23. April 2015 wird aktion leben die Unterschriften an den Zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf im Parlament übergeben. Mit „Fakten helfen!“ wird der Nationalrat aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen für
1. die bundesweite anonymisierte  Statistik über Schwangerschaftsabbrüche und deren jährliche Veröffentlichung sowie
2. die regelmäßige wissenschaftliche und anonyme Erforschung der Gründe für Schwangerschaftsabbrüche.

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13.04.2015 | Die ÖEA hat einen neuen Vorsitzenden

Foto: Der neue Vorsitzende Hans Widmann (links) mit Frank Hinkelmann

Der Generalsekretär des Österreichischen Bibellesebundes, Hans Widmann M.A., wurde während der Ratstagung der Österreichischen Evangelischen Allianz (ÖEA) am 11. April 2015 in Salzburg zu deren neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Dr. Frank Hinkelmann an, der sich nach 17 Jahren im Vorstand (davon 12 Jahre als Vorsitzender) nun zurückzog. Hinkelmann will sich auf den Vorsitz der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) konzentrieren, den er im Herbst 2014 übernommen hatte. Daneben vertritt er die EEA im Vorstand der World Evangelical Alliance. Darüber hinaus wird er der ÖEA als theologischer Referent weiterhin zur Verfügung stehen.

Hinkelmann erklärte: „Ich freue mich, dass Hans Widmann dieses Amt übernimmt. Er bringt jahrelange Erfahrung in der Vorstandsarbeit der ÖEA mit und kennt als Leiter des Bibellesebundes die christliche Szene im Land sehr gut. “

Widmann stammt ursprünglich aus Deutschland und leitet den österreichischen Zweig des Bibellesebundes seit Ende der 90er-Jahre. Vorher war er als Prediger im Christlichen Missionsverein (CMV) in Kärnten tätig, einem Mitgliedswerk des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Bad Goisern, Oberösterreich.

Während der Ratstagung wurde auch der Leiter von IM Österreich, Mag. Sven Kühne, neu in den Vorstand gewählt. IM Österreich betreibt u. a. die missionarischen Seiten https://www.facebook.com/glaubensimpulse und www.jesus.at.

Zum Rat der ÖEA gehören 47 Verantwortliche aus Kirchen und Werken in Österreich, acht anerkannte lokale/regionale Allianzen und sieben Arbeitskreise. Generalsekretär ist seit dem Jahr 2000 Christoph Grötzinger, Bürmoos.

 
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