Christliche Heiligung heißt: Werden, was man geworden ist.

(Kurt Schneck)


NEWS
Türkei: "Es gab keinen Grund für einen Putsch"

16.07.2016 | Christliche Minderheit begrüßt das Ende des Militärputsches

IZMIR. Die christliche Minderheit in der Türkei begrüßt das Ende des Militärputsches. Das bestätigte der Vorsitzende des Baptistenbundes in der Türkei, Ertan Cevik (Izmir), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Wenn das Militär die Macht übernommen hätte, wäre die Türkei in ihrer Entwicklung mindestens zehn Jahre zurückgeworfen worden“, so Cevik. Es habe überhaupt keinen Grund für einen Putsch gegeben. Auch wenn man nicht immer mit der stark islamisch geprägten Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan (AKP) einverstanden sei, so sei er doch demokratisch gewählt. Cevik: „Viele Türken haben ihn gewählt, weil er ihnen ihr Selbstwertgefühl zurückgegeben hat. Er lässt sich nicht alles gefallen - auch nicht vom Westen.“ Wie Cevik weiter sagte, gibt es überall im Land derzeit Demonstrationen: „Heute gehen alle Menschen, egal ob sie politisch links oder rechts stehen, auf die Straße, um für die Demokratie zu einzutreten“, sagte Cevik. Auch im Gottesdienst werde man Gott morgen darum bitten, den Frieden und die Demokratie im Land weiter zu stärken. Zum Baptistenbund in der Türkei gehören fünf Gemeinden mit rund 300 Mitgliedern. Wegen der Terroranschläge in der jüngsten Vergangenheit stehen sie unter Polizeischutz. Die Türkei hat rund 75 Millionen Einwohner, von denen 95 Prozent Muslime sind. Die Zahl der Christen liegt bei 120.000. Von den 3.000 bis 5.000 evangelischen Christen hat die Mehrheit einen muslimischen Hintergrund.
Quelle: www.idea.de

 
Europäische Evangelische Allianz ruft zum Gebet für Russland auf

14.07.2016 | Die Europäische Evangelische Allianz ist extrem besorgt über das neue russische Antiterrorgesetz, das am 6. Juli verabschiedet wurde und die Religionsfreiheit massiv einschränkt. Es soll am 20. Juli in Kraft treten.

• Glaubensgespräche mit Außenstehenden sind namentlich bevollmächtigten Vertretern registrierter Organisationen vorbehalten.
• Diskussionen über den Glauben dürfen nur noch in als solche eingetragenen Gebäuden von Religionsgemeinschaften stattfinden.
• Das Mitteilen von Glaubensüberzeugungen in Privatwohnungen wird verboten. Informelles Bezeugen des Glaubens zwischen Privatpersonen ist nicht erlaubt.
• Auch das Bezeugen des Glaubens über die sozialen Medien unterliegt Einschränkungen.
• Die Geldstrafen für Gesetzesverletzungen sind sehr hoch.                                                  

Wir bitten die europäischen Christen, ihre russischen Brüder und Schwestern im Gebet zu unterstützen.

• Beten wir für Weisheit, Hoffnung und Mut
• Beten wir, dass dieses neue Gesetz zu einer neuen Einheit unter den Christen führt und sie diese Einheit und Liebe im Umgang miteinander zum Ausdruck bringen.
• Beten wir, dass die russischen Behörden erkennen, dass dieses Gesetz die Freiheit der Bürger unnötig einschränkt.
• Beten wir, dass der Herr diese Zeit der Prüfung benutzt, um seine Kirche zu stärken und ihr Wachstum zu schenken.
Jeremia 32,27 „Ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?“

Lesen Sie hier mehr zur Situation in Russland
Bild: D. Braun  / pixelio.de

 
Weiterbildung für Menschen mit weitem Horizont und konkreter Handlungsbereitschaft

Das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI) bietet in Kooperation mit Partnern aus Österreich, ab dem 12.09.2016, eine modulare und praxisorientierte Weiterbildung zum Integrationsbegleiter an.

EIMI an der AWM Korntal will auf christlicher Basis einen wirksamen Beitrag leisten für die Entwicklung unserer Gesellschaft, sowie für Kirchen und Gemeinden.

Wollen Sie Ihre interkulturellen Kompetenzen stärken und Sensibilität für Menschen anderer Kulturen entwickeln? Den Reichtum unterschiedlicher Kulturen entdecken und dazu beitragen, dass Integration und ein konstruktives und hilfreiches Miteinander der Menschen in Ihrem Umfeld gelingt? Haben Sie bereits Kontakte zu Migranten oder eine eigene Migrationsbiographie und möchten Ihre Erfahrung reflektieren und auf ein solides Fundament stellen? Dann ist dieses Seminar genau das richtige für Sie!

Die Weiterbildung zum Integrationsbegleiter wird in Kooperation im renommierten Tagungszentrum Schloss Klaus angeboten, das gleichzeitig auch Kooperationspartner ist. Unterstützt und befürwortet durch die Arbeitsgruppe Interkulturell (AKIG Österreich), AEM Österreich (Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen) und dem WdV Österreich (Weg der Versöhnung/Runder Tisch).

Weitere Infos zum Seminar und Anmeldungsdetails finden Sie hier.
Flyer zum Seminar können Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. oder telefonisch bei Herrn Andreas Kirchdörfer auf Schloss Klaus bestellt werden: 07585-441 21

 
Ahmed Shaheed zum UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit ernannt

© Foto: Foreign and Commonwealth Office / http://ow.ly/Yjxj301U6NB

Genf/Schweiz, 04.07.2016 | Am späten Abend des 1. Juli gab Joachim Rücker, Präsident des UN-Menschenrechtsrats in Genf bekannt, dass Ahmed Shaheed, Malediven, als Nachfolger des Deutschen Heiner Bielefeldt als UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt worden ist. Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Deutschland, bezeichnete die Ernennung eines UN-Sonderberichterstatters für Religionsfreiheit aus einem muslimisch geprägten Land als „wichtiges Signal“. Bielefeldt habe mit seiner Arbeit „Massstäbe gesetzt“, so Kauder.

Ahmed Shaheed (*1964) war der bisherige UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran und früher Aussenminister der Malediven. Er löst als UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit den Theologen, Philosophen und Historiker Heiner Bielefeldt ab. Dieser hatte die Aufgabe 2010 von Asma Jahangir übernommen.

Ernennung von Ahmed Shaheed – ein wichtiges Zeichen
In einem Pressestatement zur Ernennung von Ahmed Shaheed sagte am 2. Juli Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Deutschland: „Wir wünschen Ahmed Shaheed viel Erfolg in seinem neuen Amt als UN-Sonderberichterstatter für Religions- oder Glaubensfreiheit – einem Amt, dessen Bedeutung immer mehr zunimmt. Es ist ein wichtiges Signal, dass nun eine Persönlichkeit dieses Amt übernimmt, die ihre Wurzeln in einem muslimisch geprägten Land hat. Leider ist es Realität, dass die Religionsfreiheit gerade in vielen muslimisch geprägten Ländern missachtet wird. Umso wichtiger ist es, dass die Angehörigen aller Religionsgemeinschaften – einschliesslich der Muslime – zusammen für die Freiheit des Glaubens eintreten.“

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Evangelikale Gemeinden in Afrika und Asien wachsen explosionsartig

Foto: Ulrich Weinhold

Bangkok 23.06.2016 | Weltweite Evangelische Allianz war einer der Veranstalter des "Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers" in Bangkok. Dort trafen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern.

In Afrika und Asien wachsen evangelikale Gemeinden explosionsartig. Schätzungen zufolge werden dort täglich 50.000 Menschen Christen. Deswegen sind zusätzliche Gemeindeleiter dringend nötig. Um mit den Entwicklungen Schritt zu halten, müssten in den Entwicklungs- und Schwellenländern rund zwei Millionen Pastoren ausgebildet werden. Das verlautete auf dem „Global Proclamation Congress for Pastoral Trainers“ (Weltweiter Verkündigungskongress für Ausbilder von Pastoren) im thailändischen Bangkok. Dort trafen sich bis zum 22. Juni über 3.000 Gemeinde- und Missionsleiter aus 112 Ländern, um über Herausforderungen im Gemeindewachstum zu beraten. Veranstalter sind die Lausanner Bewegung für Weltevangelisation, die Weltweite Evangelische Allianz und das Theologische Seminar in Dallas (US-Bundesstaat Texas). Einziger Vertreter aus Deutschland ist der Direktor der Entwicklungsdienste „Christliche Fachkräfte International“ und „Hilfe für Brüder“, Ulrich Weinhold (Stuttgart). Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, sind vor allem Gemeindeleiter aus China, Myanmar, Nepal, Indien, Äthiopien, Uganda und Kenia vor Ort.

Der Allianzgeneralsekretär, Bischof Efraim M. Tendero (Manila/Philippinen), forderte die Teilnehmer auf, „mit gesunder Lehre einer kranken Welt zu begegnen, die dem Untergang geweiht ist“. Der Leiter der kenianischen Gemeinde „Nairobi Chapel“, Oscar Muriu, sagte, dass Christen sich immer wieder vor Augen halten sollten, was eine Seele wert sei und was Christus dafür getan hat, sie zu retten. Er fragte die Zuhörer: „Ist das, wofür du als Christ lebst, es wert, dass Jesus dafür gestorben ist?“

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