Der Frieden ist mit dir, wenn du beginnst, die Abhängigkeit von Gott als Glück zu begreifen.

(unbekannt)


NEWS
04.07.2015 | Österreich: Mennoniten in Österreich

Wie die Mennoniten in Österreich wieder flott wurden

Am 10.10.2010 beschloss die zum Bund der Mennonitischen Freikirche Österreichs (kurz MFÖ) gehörende Friedensgemeinde Salzburg, sich aufzulösen. Die Arbeit des kleinsten österreichischen Bundes erreichte damit ihren Tiefstpunkt. Der Bund war binnen 10 Jahren von 8 auf 5 Gemeinden geschrumpft. Stimmen wurden laut, den Bund aufzulösen. Zu dieser Zeit war der Autor Martin Podobri Pastor der Linzer Gemeinde. Kurz darauf wurde er zum Bundessekretär der MFÖ berufen. In weiterer Folge kam es zur Neuausrichtung der MFÖ, sodass wieder neues Leben bei den Mennoniten einkehrte.

In seinem Buch „Die Mennoniten in Österreich“ zeichnet der Autor die geschichtliche Entwicklung der Mennoniten in Österreich von 1947-2013 nach und gibt Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der verschiedenen Gemeinden, wie auch des Bundes der Mennonitischen Freikirche Österreich, der seit August 2013 als Teil der „Freikirchen in Österreich“ anerkannte Kirche ist. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in die seit 2011 stattfindende Neuausrichtung der MFÖ, genannt „MFÖ neu“ und deren Umsetzung. Zuvor hatte Podobri in seinem vom afem preisgekrönten Buch „Transformation in Österreich“ Vorschläge für alle Freikirchen in Österreich vorgelegt. Das Buch über die Mennoniten ist Band 9 der Reihe Studien zur Geschichte christlicher Bewegungen reformatorischer Tradition in Österreich.

Der langjährige Vorsitzende der Österreichischen Evangelischen Allianz und jetzige Vorsitzende er Europäischen Evangelischen Allianz, Pfr. Dr. Frank Hinkelmann, begrüßte die Veröffentlichung mit den Worten: „Neben der Geschichte des Baptismus in Österreich ist mit diesem gründlich recherchierten Buch die Geschichte einer weiteren österreichischen Freikirche erforscht worden. Dafür gebührt Franz Rathmair und Martin Podobri größte Anerkennung!“

 
02.07.2015 | Die Griechische Evangelische Allianz bittet um Gebet

Viele Gemeinden beten in diesen Tagen für die Menschen in Griechenland. Heute erreichte uns ein Brief der Griechischen Evangelischen Allianz. Sie schreiben:

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Die Menschen in Griechenland fürchten Schlimmes und machen sich Sorgen, da die Allgemeinsituation äußerst schwierig ist und selbst unter gläubigen Christen Anspannung und Verwirrung hervorruft.

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01.07.2015 | Griechenland: Aufruf zum Gebet!

Das Tauziehen zwischen Griechenland und der Europäischen Union erreicht einen neuen Höhepunkt. Heute erreichte uns ein dringender Gebetsaufruf einer griechischen Christin aus Athen. Sie arbeitet als Mitarbeiterin in einem Missionswerk und schreibt in ihrer Mail:

"Angesichts der angespannter politischen Lage in Griechenland, möchte ich euch bitten, für unser Land im Gebet einzustehen!
Unsere Gemeinden haben für Freitag, den 3 Juli, einen Gebets- und Fastentag einberufen.
Wir hoffen auf Gottes Eingreifen und Fürsorge... aber die Bürger sind echt in Ratlosigkeit, und die Gesellschaft scheint gespaltet zu sein angesichts des Referendums. Niemand weiß so recht, wem er glauben soll (im Inland sowie im Ausland). Betet, dass dies auch zur geistlichen Erweckung dienen soll....!"

Lasst uns für die Zukunft Griechenlands einstehen und mit den Geschwistern dort Gott um Führung und Wegweisung bitten. 

Bildquelle: Manfred Walker  / pixelio.de

 
29.06.2015 | Vatikan: Der Papst bittet Protestanten um Vergebung

Franziskus bei Waldensern: „Im Namen Christi, vergebt uns!
Turin  – Papst Franziskus hat die älteste evangelische Kirche um Vergebung für die historische Verfolgung durch die römisch-katholische Kirche gebeten. Bei einem Besuch der waldensischen Kirche „Tempio“ (Tempel) in Turin am 22. Juni sagte er: „Ich bitte euch von Seiten der katholischen Kirche um Vergebung für all jene unchristlichen, ja unmenschlichen Handlungen und Einstellungen, die wir in der Geschichte, vermeintlich im Namen Christi, gegen euch gerichtet haben. Im Namen Christi, vergebt uns!“ Es war der erste Besuch eines Papstes in einer Waldenser-Gemeinde. Diese älteste evangelische Kirche hat weltweit etwa 100.000 Mitglieder. Gründer war der französische Kaufmann Petrus Waldes (1140-1206), der unter anderem wegen seiner Ablehnung von Ablass, Fegefeuer und Fürbitten für Verstorbene von der katholischen Kirche als Ketzer bezeichnet wurde. Die Gemeinschaft breitete sich nach massiven Verfolgungen in Frankreich und Italien in Mitteleuropa aus und schloss sich nach der Reformation vielfach evangelischen Kirchen an. In Italien vereinte sie sich 1979 mit den Methodisten und hat dort etwa 21.000 Mitglieder.

Quelle:
idea.de
Fotoquelle: picture-alliance/Stefano Spaziani

 
12.06.2015 | Mittlerer Osten: Christliches Fernsehen boomt

Der Gründer und Vorsitzende von SAT7, Terence Ascott. Foto: PR

Nikosia – Christliche Fernsehsendungen lösen im von Terror und Bürgerkrieg heimgesuchten Mittleren Osten und Nordafrika eine wachsende Welle von Reaktionen aus. Insbesondere über das Internet, etwa Facebook oder YouTube, melden sich Millionen Zuschauer beim größten christlichen Fernsehsender der Region, SAT7. Das geht aus dem Jahresbericht dieses Medienwerkes mit Hauptsitz in Nikosia (Zypern) hervor. SAT7 strahlt seine Programme über Satelliten auf Persisch, Arabisch und Türkisch aus; sie haben täglich etwa 15 Millionen Zuschauer. Über Facebook wurden im Jahr 2014 mehr als 35,8 Millionen Araber erreicht – mehr als viermal so viele wie 2013 (8,2 Millionen). 75 Prozent aller Zuschauer der arabischen Sendungen nutzten Facebook. 8,2 Millionen sahen sich Beiträge über YouTube an; im vorhergehenden Jahr waren es 6,7 Millionen. Die Zahl der Facebook-Reaktionen auf die türkischen Programme stieg im vergangenen Jahr von 112.000 auf über eine Million. 70 Prozent aller türkischsprachigen Zuschauer-reaktionen gingen über Facebook ein. 87.587mal wurden YouTube-Videos aufgerufen; das waren fast doppelt so viele wie im Jahr 2013 (44.659). Die Zahl der Persisch sprechenden Zuschauer, die Facebook nutzen, nahm von knapp 12.000 auf über 249.000 zu. Bei YouTube wuchs die Zahl der Aufrufe von fast 49.000 auf mehr als 115.000. Die meisten Perser meldeten sich freilich per Telefon (47 Prozent), jeweils 21 Prozent per SMS und Facebook. SAT7 strahlt auch Programme für Kinder aus. Mehr als 5,6 Millionen wurden über Facebook erreicht; im Vorjahr war es nur rund eine Million. 77 Prozent aller Kinder setzten sich mit SAT7 über Facebook in Verbindung. Auch die Zahl der YouTube-Aufrufe stieg kräftig von 784.000 auf mehr als 1,2 Millionen an.

Mädchen bittet Gott um Vergebung für IS...

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