Gott führe uns freundlich durch die Zeiten, vor allem aber führe er uns zu sich.

(Dietrich Bonhoeffer)


NEWS
09.04.2014 | EEA ruft zu Gebet und Einsatz für Ukraine und Russland auf

eea-logo kleinDie Europäische Evangelische Allianz (EEA) ruft zu Gebet und zum Einsatz für den Frieden in der Ukraine und Russland auf

Was können Christen tun, während wir ernstlich beten und Ausschau halten, wie das nächste Kapitel der Geschichte Russlands und seiner Beziehungen zu seinen Nachbarn aussehen wird?

Wir danken Gott dafür, dass es keine noch größeren Konfliktausbrüche gegeben hat, dass mutige Friedensstifter inmitten der Spannungen standen oder auf Plätzen der Stadt knieten um zu beten. Wir dürfen jedoch die Angst, die Verletzungen und das Gefühl von Unrecht und Wut nicht unterschätzen. Wir müssen weiter beten!

Der Einfluss der Geschichte
Wir alle sind das Ergebnis der Geschichte, und das bedeutet, dass der Westen Russland von vornherein misstraut und umgekehrt.

Das Erbe des Kalten Krieges überschattet uns. Als die UdSSR zerbrach, wurde auch der Warschauer Pakt aufgelöst, wodurch sich Russland verwundbarer fühlte. Mittlerweile hat sich die NATO vergrößert und bereitwillig Nationen aufgenommen, die es verabscheut hatten, Teil des sowjetischen Einflussgebiets zu sein. Russlands alter Feind ist stärker geworden und noch näher gerückt.

Unsere politische Geschichte sieht anders aus. Der Westen steht für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und verfügt über eine längere Erfahrung mit beiden. Sowohl Russland als auch der Ukraine wurde die Demokratie in den 1990iger Jahren aufgedrängt und beide haben ihre Anpassungsschwierigkeiten. Die demokratischen Institutionen sind schwach, Korruption ist weit verbreitet, der Rechtsstaat ist noch nicht hoch entwickelt und das Volk leidet. Viele fürchten aber auch das Chaos, das die brandneue Demokratie in den 1990iger Jahren mit sich brachte und verabscheuen die Vorstellung, dass westliche, liberale Ideen auf dem Vormarsch sind, wozu die Toleranz zum Beispiel gegenüber Homosexualität gehört. Mittlerweile denkt man im Westen, man sei moralisch überlegen, während Russland Widersprüchlichkeiten sieht. So hält Russland die Übergangsregierung der Ukraine für nicht rechtmäßig und argumentiert, dass der Westen durch deren Unterstützung seine Vorliebe für die Rechtsstaatlichkeit über Bord geworfen habe.

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01.04.2014 | Mein Leben mit Handicap

christ und behinderung logoDer Arbeitskreis "Christ und Behinderung" lädt am 5. April Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, zu einem motivierendem Nachmittag in Parndorf ein. 

14.30 – Einlass / 15.00 - Kaffee & Kuchen / 15.45 – 17 Uhr - „Mein Leben mit Handicap“

 

Programm:

1) Vorstellung „Christ & Behinderung“: Markus Fiala, Leiter der Ortsgruppe Wien.
2) Lebensbericht Rudolf Holzschuh: Der gelernte Koch und Restaurantbesitzer hatte mit 35 Jahren (1995) einen schweren Motorradunfall und musste in Pension gehen. 2003 wachte er, nachdem er mit dem Auto zu schnell in eine Kurve fuhr, querschnittgelähmt auf. Er entschied sich weiterzuleben, lernte seine zweite Frau Susi kennen und freut sich, für sie kochen zu können. Er kann auch wieder Auto fahren und sagt: „Gott ist treu!“
3) Interview mit Paralympicsieger und Weltrekordler Georg Tischler: Georg Tischler startete nach einem Mopedunfall (1977) seine erfolgreiche Sportkarriere im Rollstuhl. Schluss mit Depression und Selbstaufgabe. Raus aus der Isolation. „Sich selbst fordern bringt Erfolgserlebnisse und lässt Anschluss finden“, findet der glückliche Familienvater aus Gols.
4) Lebensbericht Markus Fiala: Bei seiner Geburt ging einiges schief. Die Ärzte sagten, er werde das Volksschulalter nicht erleben. Heute ist der mittlerweile 37ig-Jährige zwar fast blind, aber er hat vor einem Jahr die Christ & Behinderung-Gruppe Wien gegründet und vertraut voll auf Jesus Christus. Sein Humor ist unbeschreiblich.

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20.03.2014 | Türkei: Erneute Verhaftung der Christenmörder möglich

tuerkei

Ankara, 19. März 2014 (epdÖ) Die türkische Regierung hat die erneute Verhaftung der mutmaßlichen Christenmörder von Malatya in Aussicht gestellt. Die zuständige Staatsanwaltschaft habe entsprechende Schritte eingeleitet, sagte Justizminister Bekir Bozdag nach Presseberichten vom 18. März bei einem Treffen mit Vertretern der protestantischen Christen in Ankara. Der Minister zeigte sich bestürzt über die Freilassung der Verdächtigen, die von einer Reduzierung der maximalen Untersuchungshaftzeit auf fünf Jahre profitiert hatten.

Die türkische Justiz hatte fünf Hauptverdächtige im Fall der Christenmorde von Malatya auf freien Fuß gesetzt. Die Angeklagten hatten gestanden, im April 2007 in Malatya den deutschen protestantischen Missionar Tilman Geske und zwei türkische Christen ermordet zu haben. Bozdag sagte, die Freilassung der mutmaßlichen Christenmörder sei von der Regierung nicht beabsichtigt gewesen. Er betonte, die Verdächtigen würden seit ihrer Freilassung elektronisch überwacht. Eine erneute Verhaftung der Angeklagten ist nach seinen Worten möglich, weil sie sich auch im Zusammenhang mit einem Verfahren gegen mutmaßliche Mitglieder des rechtsgerichteten Geheimbundes Ergenekon verantworten müssen.

An dem Treffen in Ankara nahm auch Susanne Geske teil, die Witwe von Tilman Geske, die nach wie vor mit ihren drei Kindern in Malatya lebt. Sie erneuerte bei dem Gespräch ihren Wunsch, türkische Staatsbürgerin zu werden, und beklagte den Berichten zufolge, dass ihr Antrag auf einen türkischen Pass seit zwei Jahren unbeantwortet sei. Minister Bozdag versprach demnach, sich persönlich um die Angelegenheit zu kümmern.
Bilder v.l.n.r.: Necati Aydin, Ugur Yuksel und Tilman Geske

 
04.03.2014 | Ukraine: Aufruf der Europäischen Evangelischen Allianz zum Gebet

Ukraine has suffered enough

eea-logo kleinUkrainian Christians are urging the worldwide Christian community to continue to stand with them in prayer and fasting. Ukraine has suffered enough. People died and countless numbers were injured in the protests. And now there is the possibility of invasion, occupation, civil war and a divided country.
It was never going to be easy for the interim government to stabilise the nation and its economy and to set solid foundations for fair elections in May. Sadly, the Russian government’s actions have made the task so much harder.
Crimea is the one Ukrainian region where a majority of the population are ethnic Russians. It is also the home of Russia’s Black Sea naval fleet. It was part of Russia until 1954. Crimea has always been a special case. But there was no reason to think that the Ukrainian government did not understand this and would not continue to work well with Russia to ensure a harmonious continuation of cooperation that everyone needed.

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04.03.2014 | Internationaler Tag des freien Sonntags: Flashmob vor Stephansdom

AktivistInnen betonen Bedeutung des freien Sonntags und warnen vor Tendenz der totalen Liberalisierung in Europa.

flashmob

Am diesjährigen Internationalen Tag des freien Sonntags (3. März) haben AktivistInnen vor dem Wiener Stephansdom auf die Bedeutung des freien Sonntags für Lebensqualität und Zeitwohlstand aufmerksam gemacht. Darunter auch Dompfarrer Toni Faber: „Der gemeinsame freie Sonntag gibt der Woche einen Rhythmus, der für alle mehr Lebensqualität bedeutet“.

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