Die schwerste Aufgabe im Leben ist, sich selbst zu ändern.

(Nelson Mandela)


NEWS
18.06.2013 | Türkei: Aufruf zum Gebet

Angesichts der Auseinandersetzungen in der Türkei hat die dortige Evangelische Allianz zum Gebet aufgerufen. Die Polizei war in den vergangenen Tagen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Tausende Demonstranten vorgegangen. Allein am 16. Juni wurden in Istanbul mehr als 400 Personen festgenommen, die gegen die Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan protestierten. In einem vom Generalsekretär der Türkischen Evangelischen Allianz, Umut Sahin (Izmir), verbreiteten Aufruf heißt es: „Beten Sie für unsere Regierung und besonders für den Ministerpräsidenten, dass er in Ton und Verhalten mäßigend und sanft auf alle Bürger zugeht. Ein rauer und unnachgiebiger Ton ist in dieser Situation für unser Land wenig hilfreich. Tatsächlich ist dies einer der Gründe, warum die Lage so schlecht geworden ist. Bitte beten Sie für Demut, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit seitens der Regierung!“ Die Allianz ruft ferner zum Gebet dafür auf, dass sich die Bürger für die christliche Botschaft öffnen. Zeiten der Instabilität könnten zu mehr Angst und Gewalt führen, heißt es. Gott könne jedoch diese Zeiten benutzen, „um seinen Heilsplan in unvorhersehbarer Weise auszuführen: Er hat die Kontrolle und macht alles gut“.
Quelle: idea (gekürzt)

 
01.06.2013 | Gebetstag für das Gesundheitswesen in Österreich am 8.Juni 2013

Die beiden ÖEA-Partner ARCHAE und ISODOS sowie HCFI laden am 8.Juni 2013 zum Gebet für das Gesundheitswesen ein. In ganz Österreich beten Christen gemeinsam und rund um die Uhr.
MITMACHEN
Wenn du mit deinem Gebetskreis oder mit einer Kollegin oder einem Kollegen mitmachen willst, schreib uns doch bitte besondere Anliegen. Bitte sucht euch eine Zeit aus, zu der ihr zusammen im Gebet sein könnt.
WEITERSAGEN
Unsere Bitte: erzählt mindestens 2 anderen Geschwistern im Gesundheitswesen von diesem Gebetstag! Wir beten für Menschen, die in Praxen, Krankenhäusern, Sanatorien, in der Verwaltung, in leitenden Positionen, im Ministerium arbeiten, die in Ausbildung sind, für Seminare und Konferenzen…
dass Gottes Reich im Gesundheitswesen wachsen kann, dass Menschen Heilung und Befreiung erleben, dass wir Salz und Licht im beruflichen Umfeld sind, dass Mitarbeiter in die reifen Erntefelder geschickt werden, dass die Liebe und das Erbarmen Christi unsere Arbeit mit den Menschen kennzeichnet, und anderes mehr….!
Verantwortlich für den Gebetstag sind: Dr. Georg Bittmann, Sherry und Karl Deutschmann und Dr. Renate Plattner-Senft. Kontakt:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. (Jakobus 5,16)

Herzliche Einladung an Christen im Gesundheitswesen in Salzburg:
ISODOS - ARCHAE Regionaltreffen in Salzburg
Samstag, 8. Juni 2013, 9.00 bis 12.30 Uhr
im JUFA Salzburg City
Josef Preis Allee 18
5020 Salzburg, Seminarraum Leon
(Parkplatz beim Haus dabei, gebührenpflichtig)
Impuls: Saline Solution - in meiner Praxis?
zum Kennenlernen des weltweiten Programms für Christen im Gesundheitswesen mit
Dr. Renate Plattner-Senft
Zeit für persönliches Kennenlernen, Austausch, Gebet
Anmeldung erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 
22.05.2013 | Neues vom Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen

Neuer Bericht sieht steigende Intoleranz gegen Christen. Auch rechtliche Einschränkungen nehmen in Europa zu.

Wien / Europa, 22. Mai 2013. 
Das Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen veröffentlicht in seinem jüngsten Jahresbericht 41 Fälle nationaler Gesetzgebung, die für Christen in über 15 EU-Mitgliedsstaaten nachteilige Auswirkungen haben. Zudem enthält der Bericht alleine für das Jahr 2012 im Gebiet der Europäischen Union 169 Fälle von drastischer Intoleranz gegen Christen.
Der Report wurde am 21. Mai in einer Rede auf der OSCE High Level Conference on Tolerance and Non-Discrimination in Tirana von der Leiterin des Dokumentationsarchivs, Gudrun Kugler, präsentiert (siehe Bild).

Gudrun Kugler

Der 69-seitige Bericht ist in zwei Teile gegliedert: Erstens die rechtlichen Einschränkungen, denen Christen in Europa ausgesetzt sind, und zweitens die deutlichsten Fälle von Intoleranz und Diskriminierung im Jahr 2012.

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23.04.2013 | Bischof Bünker zum Ausgang des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien"

Ergebnis bestätigt Weg der Kooperation zwischen Kirchen und Staat bei klarer institutioneller Trennung

Wien, 23. April 2013 (epdÖ) - Das Ergebnis des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" - mit 56.660 Unterschriften ist das Volksbegehren deutlich an der Hürde von 100.000 Unterstützern für die Behandlung im Nationalrat gescheitert - ist für den evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker "keine Überraschung". Die Österreicherinnen und Österreicher, so Bünker gegenüber dem Evangelischen Pressedienst, "begrüßen offenkundig den Beitrag, den Kirchen und Religionsgesellschaften und speziell auch die Evangelischen Kirchen für die Gesellschaft insgesamt leisten". Die Absicht, die gesetzlichen Regelungen, die dies ermöglichen, zu ändern, finde nur wenig Zustimmung.

Das klare Ergebnis des Volksbegehrens bestätige den österreichischen Weg nach dem Motto "Freie Kirche im freien Staat", "also Kooperation bei klarer institutioneller Trennung", betont Bünker. Dass es zu einer sachlichen Diskussion und öffentlichen Auseinandersetzung über die Stellung von Religion in der Gesellschaft und über die staatlichen Vorgaben für das Wirken der Kirchen und Religionsgesellschaften gekommen ist, sieht der Bischof positiv.

 
18.04.2013 | Internationaler Gebetstag für die Türkei

Erneut Morddrohungen gegen Pastor und Menschenrechtsanwalt

(Bonn, 18.04.2013) Seit dem Redaktionsschluss des jetzt in Deutsch veröffentlichten Berichts der Vereinigung der Protestantischen Gemeinden in der Türkei sind erneut Mordpläne gegen einen türkischen Pastor aufgedeckt worden. Mitte Januar verhaftete die türkische Polizei einige Männer und Frauen, die einen Anschlag auf den türkischen Pastor der Protestantischen Gemeinde von Izmit, Emre Karaali, vorbereitet haben sollen. Nach einigen Tagen wurden allerdings alle Verhafteten vom Haftrichter wieder auf freien Fuß gesetzt.
Am heutigen 18. April werden Christen in der Türkei im Gedenken an die drei Märtyrer von Malatya mehrere Gottesdienste durchführen, so z. B. am Grab von Necati Aydin in Izmir, am Grab von Tilmann Geske im osttürkischen Malatya oder aber auch in der armenisch-protestantischen Gedikpasa-Kirche in Istanbul. Zugleich ruft die Vereinigung der Protestantischen Gemeinden in der Türkei die weltweite Gemeinde Jesu auf, an diesem sechsten Jahrestag der Morde von Malatya für die Türkei und die Christen in diesem Land in besonderer Weise zu beten.
Der Prozess gegen die Täter von Malatya wird voraussichtlich am 13. Mai fortgesetzt. Dieses Mal soll voraussichtlich zwei Wochen lang verhandelt werden. Neben den fünf Haupttätern sind zur Zeit weitere 14 als Hintermänner angeklagte Personen in Haft. Beim kommenden Termin solle auch der Kronzeuge Ilker Cinar aussagen.
Bei einer der kürzlichen Verhandlungen hatte einer der Angeklagten vor Gericht Morddrohungen gegen einen der die Christen vertretenden türkischen Menschen­rechtsanwälte ausgesprochen. Nach Einschätzung von Susanne Geske, der Witwe des ermordeten deutschen Opfers, seien die Drohungen gegen Erdal Dogan „dieses Mal ziemlich ernst“. Er habe zwar Personenschutz „auf Abruf“, bräuchte aber eigentlich einen „7/24 bodygard“, wie sie BQ gegenüber äußerte. Dass jetzt Dogan Morddrohungen erhalte, liege daran, dass er „DER wichtigste“ des Anwaltsteams sei.
Downloads:
Bericht zur Menschenrechtssituation der Christen in der Türkei (pdf)

 
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