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Datum: 29.01.2024

Der Rat der Freikirchen in Österreich distanziert sich entschieden von jeglicher Form des Antisemitismus. Dieser manifestiert eine grundlegende und grobe Missachtung der von Gott jedem Menschen als seinem Geschöpf geschenkte angeborene Würde. 

Geringschätzung, Herabwürdigung und Diffamierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Ethnie, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, der religiösen Überzeugung oder anderer Merkmale lehnen wir ab, denn sie widersprechen der Gleichwertigkeit aller Menschen mit ihren unveräußerlichen Rechten.

Aus der Geschichte unseres Landes wissen wir um die Gefahren, die in derartigen Einstellungen liegen. Wir kennen aus den vergangenen Jahrhunderten den verbrecherischen Machtmissbrauch (gegen Juden, Protestanten, Täufer, …) und dessen abscheuliche Auswirkungen. Auch heute ist die Gefahr nicht gebannt, erneut in derartige Denkmuster zu verfallen und Menschen generell abzuwerten, auszugrenzen, zu diffamieren. Hüten wir uns vor Verschwörungserzählungen, Halbwahrheiten, undifferenzierten populistischen Ansichten und Schuldzuweisungen und der Verrohung der Sprache. Vielmehr können wir Christen uns für unser alltägliches Denken, Reden und Handeln die Worte von Paulus zu Herzen nehmen: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!“ (Rö 12, 17.18). Rat der Freikirchen in Österreich Franz Gollatz

Die Europäischen Evangelischen Allianz hat zum Antisemitismus ebenfalls eine Stellungnahme verfasst. Sie finden diese hier

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