An Menschen
mit herausragenden Ecken und Kanten
können wir viel besseren Halt finden als an rundum Angepassten.
Ernst Ferstl
Liebe Freunde und Geschwister!
Jesus fordert uns heraus, Licht und Salz zu sein. Wir sollen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen und unser Salz soll den Geschmack nicht verlieren, darüber lesen wir in der Bergpredigt von Jesus (Mat 5:13ff)
Gleichzeitig sollen wir den anderen höher achten als uns selbst (Phil 2:3), die Extrameile mitgehen (Mt 5:41) und versöhnt leben (Mt18:21ff).
Wir sollen Ecken und Kanten zeigen und gleichzeitig nach Respekt und Frieden streben. Diese Spannung müssen wir erst mal weise bewältigen.
Licht blendet nicht, sondern macht sichtbar.
Licht heißt nicht, andere niederzumachen oder zu beschämen. Es heißt vielmehr, die Wahrheit in Liebe zu sagen und Orientierung zu geben. Jesus selbst war sehr klar, respektvoll, liebevoll und zeigte Kanten, hatte Rückgrat und gab Orientierung.
Beten wir, dass wir klar und respektvoll kommunizieren, ohne zu verletzen.
Beten wir, dass wir sehen, wie Jesus sieht – uns selbst, unsere Mitmenschen, andere Kulturen und Meinungen.
Beten wir um einen himmlischen Durchblick im Dschungel der Infos und Eindrücke.
Beten wir um Charakterstärke wie Jesus sie hat, dass wir uns trauen, eine eigene Meinung zu vertreten, zu unserem Glauben an Jesus zu stehen und die Wahrheit zu sagen.
Salz brennt in offenen Wunden, aber desinfiziert.
Wir sollen Salz sein und den Geschmack nicht verlieren, damit wir nicht zertreten werden. (Mat 5)
Jesus sagt, dass Unkraut und der Weizen gemeinsam wachsen (Mat 13.24ff). Momentan könnte man schier meinen, dass Unkraut den Weizen in vielen Nationen und politischen Nachrichten überwuchert.
Die Beziehung unter den Völkern ist auf dem Prüfstand.
Beten wir um Männer und Frauen, die von Gott inspiriert Licht und Salz sind in wichtigen Regierungssitzungen und Verhandlungen aller Art, um Unwahrheit ans Licht zu bringen, Orientierung geben und einen Weg eröffnen für ein friedliches Miteinander.
Möge Gott Wunder tun bei den Friedensverhandlungen, Wunden heilen und Versöhnung ermöglichen – vor allem Versöhnung mit Gott.
Beten wir, dass unsere Rede mit Salz gewürzt ist und von Gottes Geist inspiriert.
Beten wir in Ehrfurcht, dass Gott die Menschen in Österreich von allem reinigen möge, was ihre Beziehung zu IHM und zueinander stört.
Beten wir um ein Herz der Demut. Ein demütiges, sanftmütiges Herz, wie Jesus es hatte, ist immer im Willen Gottes.
Beten wir, dass Konflikte fair angegangen werden und Wege für ein gutes Miteinander gefördert werden. Denken wir dabei an Familien, an Arbeitsplätze, Schulen, Partys … den Alltag, den jeder von uns erlebt.
„Ich nehme dich ernst genug, dir ehrlich zu begegnen.“
Mit dieser Haltung möchte ich durch den Februar gehen und wünsche Euch allen gelingende Beziehungen.
Im Gebet verbunden,
Ernie Andergassen und das ÖBG Team
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