v.l.n.r.: Nathanael Ehn, Thomas Dopplinger, Andrea Sturm-Lauter, Johannes Unosson, Claudia Krupensky, Johannes Fichtenbauer
“Wir erwarten organisierte Busse aus Salzburg, Oberösterreich und Kärnten. Viele kommen auch mit Zug oder Autos. In Wien kommen einige mit der U- oder Straßenbahn. Ich erwarte, dass mindestens 10.000 Personen beim Marsch für Jesus in Wien dabei sein werden. Potenzial hätten wir für viel mehr“, sagt Hauptorganisator Johannes Unosson.
Mehr als 600 Ehrenamtliche bringen sich beim Marsch für Jesus ehrenamtlich ein. Sie bringen sich unter anderem in Bereichen ein, wie Musik, Ordnerdienst, Medien, Kinderprogramm, Organisation und vieles mehr. Insgesamt werden mehr als 10.000 ehrenamtliche Stunden geleistet. Das entspricht sechs Personen, die ein Jahr Vollzeit arbeiten. Warum machen mehr als 600 Ehrenamtliche mit? “Weil sie begeistert sind von Jesus und diese lebensverändernde Begeisterung mit möglichst vielen Menschen teilen möchten”, erklärt Unosson im Rahmen der Pressekonferenz für den Marsch für Jesus.
Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen setzen in Wien ein Zeichen für Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe. Der Marsch für Jesus lädt ein, am 19. September 2026 auf den Schwarzenbergplatz nach Wien zu kommen. “Wir möchten ein kraftvolles Statement für den Glauben an Jesus, die Gemeinschaft und die positive Veränderung in unserem Land setzen”, so Unosson.
Veranstaltet wird der Marsch für Jesus vom Kreis zur Einheit, Evangelische Allianz Österreich und Runder Tisch – Weg der Versöhnung.
Gelebte Einheit unter den verschiedenen christlichen Konfessionen
Kirchen, Gemeinden und Organisationen aus ganz Österreich, von den Freikirchen über die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelische Kirche bis hin zu weiteren christlichen Glaubensgemeinschaften, beteiligen sich am Marsch für Jesus. Über 100 Organisationen tragen die Vision vom Marsch für Jesus.
“Der Marsch für Jesus ist keine übliche Demonstration gegen etwas, sondern ein gemeinsames Glaubensfest, bei dem der Glaube an Jesus im Vordergrund steht, der christliche Glaube öffentlich gefeiert und sichtbar gemacht wird”, erklärt Johannes Fichtenbauer, Diakon der Erzdiözese Wien bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Dass Christen aus unterschiedlichen Konfessionen mit teils unterschiedlichen Sichten gemeinsam auftreten, ist für ihn etwas besonderes. Johannes Fichtenbauer war 1992 Hauptorganisator des ersten „Marsches für Jesus“ in Österreich.
Ein Blick zurück.
Die Wurzeln des Marsch für Jesus liegen in einer weltweiten Bewegung, die 1987 in London begonnen hat. In den 90er Jahren entwickelte sich eine weltweite Marsch für Jesus Bewegung. Alle zwei Jahre fand in zahlreichen Hauptstädten der Welt ein Marsch für Jesus statt.
- 1994: Der erste Welt-Jesus-Marsch: Mehr als 10 Millionen Christinnen und Christen aus 150 Ländern sind dabei (z.B.: Deutschland, Australien, Chile, Norwegen, Japan, USA).
- 2000: 60 Millionen Gläubige sind beim Globalen Marsch dabei.
- 2014: Nach einer längeren Pause in Österreich geht es wieder weiter. 12.000 Gläubige versammeln sich zum Marsch für Jesus in Wien – ein kraftvolles Zeichen der Einheit über Konfessionsgrenzen hinweg.
- 2016: Die bisherige Rekordteilnahme für Österreich! Der ORF berichtet in der “Zeit im Bild” von bis zu 18.000 Teilnehmern beim Marsch für Jesus – ein historischer Moment! Christen aus katholischen, evangelischen, freikirchlichen und unabhängigen Gemeinden marschieren gemeinsam.
Details zur jahrzehntelangen Geschichte und der breiten internationalen Bewegung des Marsch für Jesus entnehmen Sie bitte der Webseite Marsch für Jesus.